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Trump nennt Iran-Krieg "so gut wie" beendet - Ölpreise geben nach
Am zehnten Tag der US-israelischen Luftangriffe auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump erstmals ein mögliches Kriegsende angedeutet. Der Krieg sei "so gut wie" beendet, sagte Trump am Montag dem Sender CBS. Der US-Präsident begründete dies mit der militärischen Schwächung des Iran. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Äußerungen gaben die zuvor massiv gestiegenen Ölpreise nach, die US-Börse schloss im Plus.
Schweizer Reederei MSC stoppt Exporte aus der Golfregion wegen Kriegsrisiken
Die große Schweizer Reederei MSC stellt wegen des Iran-Krieges den Schiffsverkehr für einige Exportlieferungen aus der Golfregion vorerst ein. Aufgrund der "anhaltenden und außergewöhnlichen Sicherheitslage im Nahen Osten" sei es notwendig, dass für bestimmte Exportladungen in den Häfen der Golfstaaten ein "Ende der Reise" verkündet werde, erklärte MSC am Montag. "Alle betroffenen Güter werden entladen", ergänzte die Reederei.
Linksgerichtete Koalition geht gestärkt aus Parlamentswahl in Kolumbien hervor
Bei der Parlamentswahl in Kolumbien hat die linksgerichtete Koalition von Präsident Gustavo Petro besser abgeschnitten als erwartet. Laut am Montag veröffentlichten Teilergebnissen wird Petros Koalition Historischer Pakt stärkste Kraft im Senat und womöglich auch im Unterhaus. Eine Mehrheit erreicht das Bündnis demnach aber in keiner der beiden Parlamentskammern.
"Spiegel": Iranische Raketenangriffe auf Bundeswehr-Feldlager in Jordanien
Der Iran hat bei seinen Gegenangriffen auf Israel und US-Militäreinrichtungen einem Bericht zufolge auch erneut ein Feldlager der Bundeswehr in Jordanien beschossen. In der Nacht zum Montag seien mehrere ballistische Raketen auf ein Feldlager der Bundeswehr im Osten Jordaniens abgefeuert worden, meldete der "Spiegel" am Montag. Bei dem Angriff auf den US-Luftwaffenstützpunkt al-Asrak, in dem die Bundeswehr ein kleines Feldlager betreibt, sei niemand verletzt worden.
Trump sieht Iran-Krieg "so gut wie beendet"
US-Präsident Donald Trump hält den Iran-Krieg für "so gut wie beendet". Er begründete dies am Montag in einem Interview mit dem US-Sender CBS mit der militärischen Schwächung des Iran durch die USA und Israel. Er äußerte sich nicht dazu, ob und wann die Vereinigten Staaten und Israel ihre Luftangriffe auf die Islamische Republik einstellen könnten.
Iran-Krieg: Wadephul trifft in Zypern Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate
Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges ist Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Montag nach Zypern gereist. In Nikosia habe er den Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Abdullah bin Sajed Al Nahjan, getroffen, teilte Wadephul im Onlinedienst X mit.
Freigabe von Öl-Notreserven: G7-Staaten "noch nicht soweit"
Die G7-Staaten haben eine Freigabe ihrer Ölreserven angesichts der steigenden Energiepreise infolge des Iran-Kriegs vorerst abgelehnt. "Wir sind noch nicht so weit", sagte der französische Finanzminister Roland Lescure am Montag nach einer Videokonferenz mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, den USA, Japan, Kanada, Großbritannien und Italien. In den kommenden Wochen sei eine Freigabe aber denkbar.
Trump: Australien wird iranischen Fußballerinnen Asyl gewähren
Aus Sorge um fünf iranische Fußballspielerinnen, die vor einem Spiel in Australien nicht die iranische Hymne gesungen haben, wird Australien nach den Worten von US-Präsident Donald Trump den Frauen Asyl gewähren. Er habe gerade mit dem australischen Premier Anthony Albanese über die iranische Frauen-Nationalmannschaft gesprochen, erklärte Trump am Montag auf seiner Onlineplattform Truth Social. "Er ist dran. Um fünf kümmern sie sich bereits", fügte er hinzu.
Israelisches Außenministerium: Chamenei-Sohn "weiterer Tyrann" an Spitze des Iran
In einer ersten Reaktion auf die Ernennung des neuen obersten Anführers im Iran hat Israel den Nachfolger des vor gut einer Woche bei US-israelischen Luftangriffen getöteten Ayatollah Ali Chamenei als "Tyrann" bezeichnet. Modschtaba Chamenei sei "ein weiterer Tyrann, der die Brutalität des iranischen Regimes fortsetzt", kommentierte das israelische Außenministerium am Montag im Onlinedienst X die Wahl des 56-jährigen Chamenei-Sohnes als neuer mächtigster Mann im Iran.
Iran-Krieg: Wadephul zu politischen Gesprächen nach Zypern gereist
Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges ist Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Montag nach Zypern gereist. Wadephul werde dort noch am Abend politische Gespräche mit dem Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Abdullah bin Sajed Al Nahjan, führen, teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin mit.
Machtübernahme des Chamenei-Sohns: Iran setzt Angriffe fort - Ölpreise steigen massiv
Am zehnten Tag des Iran-Krieges sind die weltweiten Ölpreise in die Höhe geschnellt, während Teheran nach der Ernennung des neuen iranischen Anführers Modschtaba Chamenei eine weitere Angriffswelle auf Israel und die Golfstaaten gestartet hat. Im Zentralisrael wurde nach Angaben von Rettungskräften bei iranischen Raketenangriffen am Montag ein Mann getötet und ein weiterer schwer verletzt. Die israelische Armee griff unterdessen nach eigenen Angaben mehrere Ziele im Zentrum des Iran an.
Beschwerde abgewiesen: AfD darf in Gemeinde keine weiteren Plakate aufhängen
Dem AfD-Kreisverband Fulda bleibt es untersagt, weitere Wahlplakate in einer hessischen Gemeinde aufzuhängen. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel lehnte am Montag eine Beschwerde des AfD-Kreisverbands gegen eine entsprechende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Kassel von vergangener Woche ab. Es geht um die Gemeinde Künzell: Diese ist laut der Entscheidung "nicht verpflichtet", dem AfD-Kreisverband das Anbringen weiterer Wahlplakate an Lichtmasten zu erlauben. (Az. 10 B 641/26)
Angriff auf Schule im Iran: US-Demokraten fordern unabhängige Untersuchung
Nach dem Angriff auf eine Schule im Iran mit womöglich mehr als 150 Toten haben US-Oppositionspolitiker eine unabhängige Untersuchung gefordert. Die US-Senatorin Jeanne Shaheen und weitere Vertreter der Demokratischen Partei riefen Pentagonchef Pete Hegseth am Montag auf, den Vorfall "vollständig und unparteiisch" zu untersuchen.
Holpriger Start von Prozess gegen inhaftierten Erdogan-Rivalen Imamoglu in Istanbul
In der Türkei hat der mit Spannung erwartete Prozess gegen den inhaftierten Bürgermeister Ekrem Imamoglu begonnen. Als der wichtigste innenpolitische Rivale des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan und weitere Angeklagte am Montagmorgen den Gerichtssaal in Istanbul betraten, empfingen die Zuschauer sie mit Jubel. Der erste Prozesstag war von Tumulten im Saal und einer mehrstündigen Unterbrechung geprägt. Der Prozess sollte am Dienstag fortgesetzt werden.
Trump "nicht glücklich" über Wahl von Chamenei-Sohn zu neuem iranischen Anführer
US-Präsident Donald Trump hat die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen iranischen Anführer kritisiert. Er sei "nicht glücklich", dass der Sohn des getöteten Ayatollah Ali Chamenei nun geistliches Oberhaupt der Islamischen Republik sei, sagte Trump am Montag der "New York Post". Wie er nun weiter vorgehen wolle, sagte er nicht.
Union und SPD wollen Reformkurs fortsetzen - trotz Schlappe bei Landtagswahl
Trotz der Dämpfer bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg wollen Union und SPD im Bund Kurs halten. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verwies am Montag in Berlin auf die angestoßenen Reformen, die jetzt zügig weiter verfolgt werden müssten. Die SPD will sich verstärkt als Reformmotor innerhalb der Koalition profilieren. Die Grünen sehen sich durch ihren Wahlsieg in Baden-Württemberg gestärkt.
Konflikt zwischen Israel und Hisbollah im Libanon verschärft sich weiter
Eine Woche nach der Ausweitung des Iran-Krieges auf den Libanon dauern die gegenseitigen Angriffe der israelischen Armee und der pro-iranischen Hisbollah an. Die israelische Armee griff am Montag libanesischen Staatsmedien zufolge erneut Hisbollah-Hochburgen im Süden Beiruts an. Nach israelischen Angaben galten die Angriffe einer mit der Hisbollah verbundenen Finanzfirma. Während die Hisbollah Israel erneut mit Raketen beschoss und dem neuen obersten Anführer im Iran die Treue schwor, verschob der Libanon wegen des Krieges die für Mai geplante Parlamentswahl.
Nato fängt erneut Rakete aus dem Iran über türkischem Luftraum ab
Zum zweiten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs hat die Nato eine Rakete aus dem Iran im türkischen Luftraum abgefangen. Das Verteidigungsbündnis habe "wieder eine Rakete auf ihrem Weg Richtung Türkei abgefangen", erklärte eine Nato-Sprecherin am Montag im Onlinedienst X. Das türkische Verteidigungsministerium hatte zuvor den Abschuss einer Rakete im türkischen Luftraum gemeldet. Demnach gingen Raketensplitter auf offenem Gelände in der an Syrien grenzenden südtürkischen Region Gaziantep nieder.
Baden-Württemberg: Özdemir lehnt Teilung von Amtszeit des Ministerpräsidenten ab
Nach dem knappen Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg hat Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir eine Teilung der Amtszeit des Ministerpräsidenten abgelehnt. Entsprechende Forderungen aus der CDU nannte Özdemir am Montag in Stuttgart "Quatsch". Die Grünen hätten die Wahl gewonnen, auch bei einem Sieg mit nur einer Stimme Vorsprung würden sie den Ministerpräsidenten stellen.
Hagel sieht "keinen Automatismus" für Koalition mit den Grünen in Baden-Württemberg
Der unterlegene CDU-Spitzenkandidat bei der Wahl in Baden-Württemberg, Manuel Hagel, hat harte Verhandlungen mit den Grünen über eine Fortsetzung der Koalition angekündigt. "Was wir inhaltlich vor der Wahl gesagt haben, bleibt inhaltlich auch nach der Wahl richtig", sagte Hagel am Montag in Berlin in der CDU-Zentrale. "Da gibt es keinen Automatismus zur Bildung einer Landesregierung."
Öl- und Gaspreis schießt weiter in die Höhe
Am zehnten Tag des Iran-Kriegs ist der Ölpreis deutlich über die Schwelle von 100 Dollar gestiegen. Ein Barrel kostete am Montag im asiatischen Handel zeitweise fast 120 Dollar, der Ölpreis lag damit auf den höchsten Stand seit 2022. Auch der Gaspreis stieg weiter stark. Die Finanzminister der G7-Staaten wollten bei einem virtuellen Treffen auch über eine Freigabe von Erdöl aus Notreserven beraten.
SPD will sich nach Wahldebakel stärker als Reformmotor profilieren
Nach dem historisch schlechten Ergebnis für die Sozialdemokraten bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg will sich die Bundes-SPD wieder stärker als Reform-Partei profilieren. "Diesen Reformwillen, den müssen wir dieses Jahr anpacken, das ist unstrittig, das spürt auch jeder", sagte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf am Montag in Berlin. Seine Partei müsse "die Leute auch wieder von uns überzeugen können, indem wir zeigen, wir sind die Partei, die sich vor allen Dingen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einsetzt".
Syrer in Koblenz von Vorwurf der IS-Mitgliedschaft freigesprochen
In Koblenz ist ein Syrer vom Vorwurf der Mitgliedschaft bei der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) freigesprochen worden. Er wird für die Untersuchungshaft und die Durchsuchung seiner Wohnung entschädigt, wie das Oberlandesgericht in der rheinland-pfälzischen Stadt am Montag mitteilte.
Pistorius: Extremismus und sexualisiertes Fehlverhalten in Bundeswehr inakzeptabel
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat klargestellt, dass Extremismus, sexualisiertes Fehlverhalten und Drogenmissbrauch in der Bundeswehr konsequent geahndet würden. "Vorfälle wie diese sind nicht akzeptabel und werden nicht hingenommen", sagte Pistorius am Montag bei einem Besuch des Zentrums Innere Führung der Bundeswehr in Koblenz. Er verwies dabei auf Vorfälle bei den Fallschirmjägern im rheinland-pfälzischen Zweibrücken, die er als "zutiefst schockierend" bewertete.
Merz "besorgt" wegen steigender Energiepreise - Keine Festlegung bei Tankrabatt
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist nach eigenen Worten "besorgt" wegen der steigenden Energiepreise infolge des Iran-Kriegs. Er wisse, dass dies möglicherweise durchschlagen könne auf "die Konjunktur in Deutschland", sagte Merz am Montag in Berlin. "Und deswegen tun wir alles, um auch in der Energiepolitik unsere Unabhängigkeit zu erhöhen und durch ein verbessertes Angebot in der längeren Perspektive die Energiepreise zu senken."
Grüne nehmen "Schwung" aus Stuttgart mit - Partei gegen geteilte Regierungszeit
Die Grünen sehen im Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg ein "starkes Signal" für die demokratische Mitte und betrachten den Sieg als kräftigen Rückenwind. "Den Schwung nehmen wir jetzt mit in das Wahljahr 2026", sagte Parteichefin Franziska Brantner am Montag in Berlin. Spitzenkandidat Cem Özdemir habe in Baden-Württemberg eine "fulminante Aufholjagd" hingelegt und einen "großartigen Wahlsieg" erzielt.
Macron: Internationale Mission soll Frachter in Straße von Hormus sichern
Eine internationale Mission soll nach den Worten von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die vom Iran gesperrte Straße von Hormus absichern. Diese werde "rein defensiv sein", sagte Macron am Montag bei einem Solidaritätsbesuch in Zypern. Gespräche darüber mit europäischen und nichteuropäischen Partnern hätten bereits begonnen. Konkret sei die Begleitung von Tankern und Containerschiffen "nach dem Ende der heißen Phase des Konflikts" im Iran geplant.
Merz: Wird bei Reformen mit SPD keine Verzögerungen durch Wahltermine geben
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will den Reformkurs der schwarz-roten Koalition mit der SPD ungeachtet weiterer Wahltermine in diesem Jahr fortsetzen. "Es gibt keinerlei Verzögerungen durch Landtagswahltermine", sagte Merz am Montag in Berlin. Die schwarz-rote Koalition habe gerade erst das Bürgergeld durch eine neue Grundsicherung gesetzt und eine politische Einigung zum Heizungsgesetz erzielt. "Die Arbeit geht jetzt zügig voran."
Explosion vor Synagoge im belgischen Lüttich - Ermittlungen wegen Terrorverdachts
Nach einer Explosion vor einer Synagoge in der belgischen Stadt Lüttich in der Nacht zum Montag ermitteln die Behörden wegen Terrorverdachts. Die belgische Bundesstaatsanwaltschaft geht nach eigenen Angaben "Hinweisen auf eine terroristische Straftat" nach. Verletzt wurde demnach niemand, es entstand Sachschaden. Der belgische Innenminister Bernard Quintin sprach im Onlinedienst X von einer "antisemitischen Tat, die sich direkt gegen die jüdische Gemeinschaft in Belgien richtet".
Linke betonen nach Landtagswahl Zugewinne - Schwerdtner optimistisch für Zukunft
Die Linkspartei sieht sich trotz des verpassten Einzugs in den baden-württembergischen Landtag durch bei der Wahl erreichte Stimmengewinne gestärkt. "Wir haben ein historisches Ergebnis erzielt, das beste, das wir jemals hatten", sagte Bundes-Parteichefin Ines Schwerdtner am Montag zu dem Resultat in Baden-Württemberg am Sonntag. "Das gibt uns Hoffnung", hob sie mit Blick auf die weiteren in diesem Jahr anstehenden Landtags- und Kommunalwahlen hervor.
Prozess gegen inhaftierten Erdogan-Rivalen Imamoglu in Istanbul begonnen
In Istanbul hat der mit Spannung erwartete Prozess gegen den inhaftierten Bürgermeister Ekrem Imamoglu begonnen. Als der wichtigste innenpolitische Rivale des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan und weitere Angeklagte am Montagmorgen den Gerichtssaal betraten, empfingen die Zuschauer sie mit Jubel.
Nach Ernennung von Chamenei-Sohn: Iran und Israel setzen Angriffe fort
Nach der Ernennung des neuen iranischen Anführers Modschtaba Chamenei hat der Iran Israel erneut mit Raketen beschossen. Die israelische Armee griff unterdessen nach eigenen Angaben Einrichtungen zur Herstellung und zum Abschuss ballistischer Raketen im Iran an, in Teheran waren Explosionen zu hören. Im Zentrum der iranischen Hauptstadt versammelten sich am Montag tausende Menschen, um dem 56-jährigen Chamenei die Treue zu schwören.