Letzte Nachrichten
Schulze fordert globale Kraftanstrengung für Wiederaufbau der Ukraine
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat vor der Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine zu einer weltweiten Kraftanstrengung aufgerufen. Es gehe "um eine Generationenaufgabe, bei der so viele Länder wie möglich ihre Kräfte bündeln müssen", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "Das geht weit über Europa hinaus, wir brauchen im Grunde die gesamte zivilisierte Staatengemeinschaft."
Kretschmer fordert Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen nach dem Krieg
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich für eine Wiederaufnahme der russischen Gaslieferungen nach dem Ukraine-Krieg ausgesprochen. "Wir brauchen langfristige Verträge für Flüssiggaslieferungen aus den USA, Katar und anderen arabischen Ländern. Außerdem müssen wir endlich eigenes Erdgas in der Nordsee erschließen. Und wenn der Krieg vorbei ist, sollten wir auch wieder Gas aus Russland nutzen", sagte Kretschmer der "Bild am Sonntag".
Sainz holt Pole Position in Austin - Schumacher enttäuscht
Weltmeister Max Verstappen hat zwei Wochen nach seinem vorzeitigen Titelgewinn die gewohnte Dominanz vermissen lassen. Der Niederländer (1:34,448 Minuten) fuhr beim vom Tod des Red-Bull-Gründers Dietrich Mateschitz (78) überschatteten Qualifying zum Großen Preis der USA in Austin nur die drittbeste Zeit hinter dem Ferrari-Duo Carlos Sainz (1:34,356) und Charles Leclerc (1:34,421). Für Sainz ist es die dritte Pole der Karriere.
Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz ist tot
Der Gründer des Unternehmens Red Bull, Dietrich Mateschitz, ist tot. Der österreichische Milliardär starb im Alter von 78 Jahren, wie das Unternehmen für Energy-Drinks am Samstagabend mitteilte. Die Geschäftsleitung informierte die Mitarbeiter in einer E-Mail über Mateschitz' Tod und würdigte dessen Leistungen. 1984 gründete der in der Steiermark geborene Mateschitz zusammen mit dem Thailänder Chaleo Yoovidhya das Unternehmen Red Bull.
"Einmalig", "bescheiden": Red-Bull-Chef Mateschitz ist tot
Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Das meldete am späten Samstagabend zunächst das Motorsport-Fachmagazin Speedweek, eine Publikation des Red-Bull-Konzerns. Der Österreicher sei "einer langen, schweren Krankheit" erlegen. Im Rahmen des Großen Preises der Formel 1 in den USA bestätigte dann auch Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko den Tod seines langjährigen Wegbegleiters.
Red-Bull-Chef Mateschitz gestorben
Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Das meldete am späten Samstagabend zunächst das Motorsport-Fachmagazin Speedweek, eine Publikation des Red-Bull-Konzerns. Der Österreicher sei "einer langen, schweren Krankheit" erlegen. Im Rahmen des Großen Preises der Formel 1 in den USA bestätigte dann auch Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko den Tod seines langjährigen Wegbegleiters.
Meloni und ihre Rechtsaußen-Regierung sind im Amt
In Italien ist die am weitesten rechts stehende Regierung seit Gründung der Republik im Jahr 1946 angetreten. Die neue Ministerpräsidentin Giorgia Meloni von der ultrarechten Partei Fratelli d'Italia (FDI) legte am Samstag ihren Amtseid ab. Spitzenvertreter der EU und Nato gratulierten der 45-Jährigen und boten ihr die Zusammenarbeit ein.
Bielefeld verlässt den letzten Tabellenplatz
Dank Joker Janni Serra hat Absteiger Arminia Bielefeld die Rote Laterne des Tabellenletzten der 2. Fußball-Bundesliga abgegeben - zumindest für einen Tag. Der Stürmer sicherte den Ostwestfalen mit einem späten Doppelpack einen 2:0 (0:0)-Sieg gegen den FC St. Pauli und den Sprung auf Rang 16.
Scholz gratuliert Meloni zu Amtsantritt
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat der neuen italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zu ihrem Amtsantritt gratuliert. "Congratulazioni, Giorgia Meloni", schrieb Scholz am Samstagabend unter Verwendung des italienischen Worts für "Glückwünsche" im Onlinedienst Twitter. Er freue sich darauf, "weiterhin eng mit Italien in der EU, Nato und G7 zusammenzuarbeiten", fügte der Kanzler hinzu.
Nato-Generalsekretär bietet Meloni die Zusammenarbeit an
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat der neuen italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni die Zusammenarbeit angeboten. Stoltenberg gratulierte der Rechtsaußenpolitikerin am Samstag in einer Botschaft im Onlinedienst Twitter zu ihrem Amtsantritt und fügte hinzu: "Italien ist ein Gründungsmitglied der Nato, bekennt sich zu der transatlantischen Verbindung und leistet starke Beiträge zu unserer Sicherheit in einer gefährlicher gewordenen Welt. Ich freue mich darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten."
Ski-Weltverband FIS hält an Russen-Ausschluss fest
Russische und belarussische Sportler und Sportlerinnen bleiben von allen Wettbewerben des Ski- und Snowboard-Weltverbandes FIS ausgeschlossen. Dies gab das FIS-Council nach seinem Herbst-Meeting am Samstag in Sölden bekannt.
Titelverteidiger Magdeburg im Finale der Klub-WM
Titelverteidiger SC Magdeburg steht bei der Klub-WM im saudi-arabischen Dammam im Endspiel. Der deutsche Handball-Meister besiegte im Halbfinale den ägyptischen Rekordchampion Al-Ahly aus Kairo 36:28 (18:17) und greift wie im Vorjahr nach der weltweiten Vereinskrone.
Wimmer mindestens bis zur WM-Pause VfB-Trainer
Interimstrainer Michael Wimmer wird den Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart mindestens bis zur WM-Pause betreuen. "Wir werden die zwei verbleibenden Wochen zusammen angehen und dann in der Winterpause mit viel Zeit entscheiden", sagte Sportdirektor Sven Mislintat nach dem 0:5 (0:3) bei Borussia Dortmund über die Trainersuche der Schwaben am Sky-Mikrofon.
Sechster Saisonsieg: Freiburg schlägt dezimierte Bremer
Der SC Freiburg hat in der Fußball-Bundesliga seinen sechsten Saisonsieg gefeiert und bleibt Tabellenführer Union Berlin weiter auf den Fersen. Drei Tage nach dem kräfteraubenden Erfolg im DFB-Pokal gegen den FC St. Pauli (2:1 n.V.) setzte sich das Team von Trainer Christian Streich gegen ein dezimiertes Werder Bremen mit 2:0 (0:0) durch. Mit nun 21 Punkten aus elf Spielen liegt Freiburg zunächst nur zwei Zähler hinter Union, das allerdings am Sonntag nachlegen kann.
Die Bayern rücken Union auf die Pelle
Bayern München kommt immer besser in Fahrt und ist Spitzenreiter Union Berlin dicht auf die Pelle gerückt. Trotz prominenter Ausfälle gewann der Rekordmeister 2:0 (2:0) bei der TSG Hoffenheim. Damit liegen die Bayern zumindest bis Sonntag nur noch einen Punkt hinter Union.
Bellingham überragt: BVB schießt Stuttgart ab
Angeführt vom überragenden Jude Bellingham hat Borussia Dortmund seine Ergebniskrise in der Fußball-Bundesliga eindrucksvoll beendet und den ersten Erfolg seit vier Wochen gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Edin Terzic, die aus den vergangenen drei Spielen nur einen Punkt geholt hatte, bezwang den VfB Stuttgart verdient mit 5:0 (3:0) und festigte ihren Platz in der Spitzengruppe.
Rund 80.000 Menschen demonstrieren für Solidarität mit Protestierenden im Iran
In Berlin haben zehntausende Menschen am Samstag für Solidarität mit der Protestbewegung im Iran demonstriert. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, beteiligten sich bis zum späten Nachmittag rund 80.000 Menschen an der Kundgebung. Ein Frauenkollektiv hatte die Großkundgebung angemeldet.
Ukraine meldet erneute russische Raketenangriffe im Westen des Landes
Russland hat die Ukraine in der Nacht auf Samstag nach Angaben des ukrainischen Präsidenten erneut mit "massiven" Raketenangriffen überzogen. "Der Aggressor terrorisiert unser Land weiter", erklärte Wolodymyr Selenskyj am Samstag in den Online-Netzwerken. Russland habe 35 Raketen abgefeuert, von denen die meisten abgeschossen worden seien. Mehr als eine Million Haushalte hatten laut Präsididalamt keinen Strom mehr. Im Süden des Landes forderten die pro-russischen Behörden alle Zivilisten auf, "sofort" die Stadt Cherson zu verlassen.
Rund 37.000 Menschen demonstrieren für Solidarität mit Protestierenden im Iran
In Berlin haben zehntausende Menschen am Samstag für Solidarität mit der Protestbewegung im Iran demonstriert. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, beteiligten sich am Nachmittag rund 37.000 Menschen an der Kundgebung. Ein Frauenkollektiv hatte die Großkundgebung angemeldet.
Ultrarechte Meloni als erste Ministerpräsidentin in Italien vereidigt
In Italien ist seit Samstag die am weitesten rechts stehende Regierung seit 1946 im Amt. Die Vorsitzende der ultrarechten Fratelli d'Italia (FDI), Giorgia Meloni, legte bei einer Zeremonie im Beisein von Präsident Sergio Mattarella im Quirinalspalast in Rom ihren Eid ab. Die Rechtsaußenpolitikerin ist die erste Frau an der Spitze einer italienischen Regierung. Die EU äußerte die Hoffnung auf eine "konstruktive Zusammenarbeit", Glückwünsche kamen von rechtspopulistischen Parteien in EU-Partnerländern.
Zweimal torlos: Paderborn und Hannover lassen Punkte liegen
Der SC Paderborn und Hannover 96 haben im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga wertvolle Punkte liegen gelassen. Die Ostwestfalen verpassten beim 0:0 bei Eintracht Braunschweig den Sprung an die Tabellenspitze. Die 96er kamen beim 1. FC Nürnberg ebenfalls nicht über ein torloses Remis hinaus und drohen die Aufstiegsränge auf Rang vier etwas aus den Augen zu verlieren.
Chinas KP baut Machtposition von Staats- und Parteichef Xi Jingping aus
Chinas Kommunistische Partei hat die Machtposition von Staats- und Parteichef Xi Jinping weiter ausgebaut und ihm den Weg für eine historische dritte Amtszeit als Präsident geebnet. Zum Abschluss ihres einwöchigen Kongresses billigten die 2300 Delegierten am Samstag einen umfassenden Umbau des Zentralkomitees und verankerten Xis "zentrale Rolle" für die KP tiefer als bisher in der Parteiverfassung. Die Schlagzeilen dominierte allerdings der unfreiwillige Abgang seines Vorgängers Hu Jintao aus dem Saal.
Fußverletzung: Kunstturn-WM ohne Schäfer-Betz
Schlechte Nachrichten für den Deutschen Turner-Bund kurz vor der WM in Liverpool (29. Oktober bis 5. November): Pauline Schäfer-Betz, 2017 Weltmeisterin am Schwebebalken, hat ihre WM-Teilnahme abgesagt. Die 25-Jährige aus Chemnitz kämpft bereits seit den Europameisterschaften in München mit einer Verletzung am rechten Fußgelenk, die sich zuletzt immer weiter verschlimmerte. Sie wird in der kommenden Woche operiert.
Kundgebungen in sechs Städten für solidarische Politik in Energiekrise
Angesichts von Energiekrise und massiven Preissteigerungen hat ein Bündnis aus Sozialverbänden, Gewerkschaften und Umweltorganisationen die Bundesregierung bei Demonstrationen in sechs Städten zu einer solidarischen Politik aufgerufen. In Berlin beteiligten sich laut Polizei am Samstag zunächst rund 1800 Menschen an der Kundgebung. Auch in Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover und Stuttgart gab es Demonstrationen.
Absagen zum Auftakt des alpinen Ski-Weltcups
Die Launen der Natur haben dem alpinen Ski-Weltcup gleich zu Beginn der Saison mehrere Absagen beschert. Nachdem am Samstagmorgen der Riesenslalom der Frauen in Sölden den ungünstigen Witterungsbedingungen mit Regen und Wind zum Opfer fiel, folgte am Mittag das erwartbare Aus für die beiden in der kommenden Woche geplanten Männer-Abfahrten von Zermatt/Schweiz nach Cervinia/Italien am Fuße des Matterhorns. Beide Rennen werden nicht nachgeholt.
Hofreiter: Scholz muss Verhältnis zu Macron "wieder gerade rücken"
Der Grünen-Politiker Anton Hofreiter hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) aufgerufen, die jüngsten Verstimmungen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auszuräumen. "Wenn das deutsch-französische Tandem nicht funktioniert, haben wir ein Problem in Europa", sagte der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. "Dem Bundeskanzler kommt hier eine entscheidende Rolle zu." Er sei "in der Verantwortung, sein Verhältnis zu Macron wieder gerade zu rücken".
Ultrarechte Meloni als Ministerpräsidentin Italiens vereidigt
Die Vorsitzende der ultrarechten Fratelli d'Italia (FDI), Giorgia Meloni, ist am Samstag als Ministerpräsidentin Italiens vereidigt worden. Bei der Zeremonie in Anwesenheit von Präsident Sergio Mattarella im Präsidentenpalast in Rom legten auch ihre beiden Stellvertreter von den Koalitionspartnern, Matteo Salvini und Antonio Tajani, ihren Amtseid ab.
Japan und Australien einigen sich auf engere Sicherheitszusammenarbeit
Angesichts der wachsenden militärischen Spannungen mit China und Nordkorea wollen Japan und Australien ihre Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich vertiefen. Ein am Samstag von Japans Regierungschef Fumio Kishida und seinem australischen Kollegen Anthony Albanese unterzeichneter Sicherheitspakt sieht eine engere Kooperation bei der Verteidigung und beim Austausch von Geheimdienstinformationen vor. Geplant sind nach Angaben eines australischen Vertreters unter anderem gemeinsame Militärübungen in Nordaustralien.
Scholz will mit Wiederaufbaukonferenz für Ukraine "Zeichen der Hoffnung" setzen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will mit der am Dienstag in Berlin stattfindenden Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine "ein Zeichen der Hoffnung" für das Land setzen. Es gehe darum, "mitten in dem Grauen des Krieges" zu zeigen, dass die Weltgemeinschaft bereit sei, die Ukraine langfristig zu unterstützen, sagte Scholz am Samstag in seinem wöchentlichen Internet-Format "Kanzler kompakt". Denn der Wiederaufbau werde wahrscheinlich Jahrzehnte in Anspruch nehmen und müsse jetzt schon geplant werden.
NBA: Wagner verliert erneut - Jokic entscheidet Topspiel
Basketball-Shootingstar Franz Wagner hat mit Orlando Magic auch das zweite Saisonspiel in der NBA verloren. Der 21 Jahre alte Nationalspieler unterlag mit seinem Team 98:108 bei den Atlanta Hawks und kam dabei auf lediglich acht Punkte. Bruder Moritz Wagner stand wegen einer Knöchelverletzung erneut nicht im Kader.
Eberl: "Bock" auf Leipzig, Kritik an Gladbach
Max Eberl war in Argentinien, in Namibia und auf den Malediven, jetzt freut er sich nach seinem Abschied bei Borussia Mönchengladbach Ende Januar auf die Aufgabe bei RB Leipzig - aller Kritik zum Trotz. "Natürlich war diese Debatte in meinen Gedanken ein Thema", am Ende aber "gibt es nur einen, dem du wirklich Rechenschaft ablegen musst, und das bist du selbst. Und ich habe einfach Bock, für Leipzig zu arbeiten", sagte er der Welt am Sonntag.
DFB-Frauen bei der WM gegen Marokko, Kolumbien und Südkorea
Die deutschen Fußballerinnen treffen bei der WM 2023 in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August) in der dankbaren Gruppe H auf Marokko, Kolumbien und Südkorea. Das ergab die Auslosung am Samstag in Auckland.