Letzte Nachrichten
Bundestags-Innenausschuss berät über Konsequenzen aus Berliner CSD-Anschlag
Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag auf die Berliner CSD-Demonstration ist der Innenausschuss des Bundestages am Dienstag zu einer Sondersitzung zusammengekommen. An der Sitzung, die per Videokonferenz stattfindet, sollte auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) teilnehmen, außerdem Vertreterinnen und Vertreter von Sicherheitsbehörden.
Luxushotel Adlon in Berlin soll verkauft werden
Das Luxushotel Adlon in Berlin soll für mindestens 280 Millionen Euro verkauft werden. Das Hotel gehört dem von der Jagdfeld-Gruppe gemanagten Fundus-Fonds 31, dessen Anlegerinnen und Anleger derzeit zu einer Abstimmung über den Verkauf aufgerufen seien, berichtete die "Immobilien Zeitung". Die Gruppe bestätigte dies am Dienstag der AFP und erklärte, das "Gros der mehr als 4000 Eigentümer, überwiegend Privatanleger", sei "in einem Lebensalter, in dem sie sich von ihren Anteilen trennen wollen".
Schwerdtner: Merz tappt bei Ceuta-Krise "in Falle der Ultrarechten"
Vor der Krisensitzung der EU-Innenminister zur Lage in der spanischen Exklave Ceuta hat Linken-Chefin Ines Schwerdtner scharfe Kritik am Verhalten von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geübt. "Die Bundesregierung tappt damit schon wieder in die Falle der Ultrarechten", sagte Schwerdtner am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Sie finde es "erschreckend, wie schnell sich die Bundesregierung auf Spanien eingeschossen" habe, als es um die Frage der Verantwortung für die massenhafte Ankunft von Migranten in Ceuta ging.
Gericht: Kein Schmerzensgeld nach Grätsche durch Hobbyfußballer
Ein Hobbyfußballer muss laut einem Gerichtsurteil nach einer folgenreichen Grätsche gegen einen Mitspieler keinen Schadensersatz und kein Schmerzensgeld zahlen. Dem Beklagten konnte kein grob fahrlässiges Fehlverhalten nachgewiesen werden, wie das Landgericht Köln laut Mitteilung vom Dienstag entschied. Das Gericht wies deshalb die Klage des Mitspielers ab, der sich bei der Grätsche seines Teamkollegen schwer am Knie verletzt hatte.
Linke: Nächster Bundespräsident soll aus Zivilgesellschaft kommen
Ein halbes Jahr vor der Wahl des neuen Bundespräsidenten hat sich die Linke für eine Kandidatin oder einen Kandidaten von außerhalb der Tagespolitik ausgesprochen. "Die Wahl einer parteiübergreifenden Kandidatin oder eines Kandidaten aus der Zivilgesellschaft mit breitem Rückhalt in der Bevölkerung wäre für uns durchaus vorstellbar", sagte die parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion im Bundestag, Ina Latendorf, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin.
NRW-Ministerpräsident Wüst: Kanzleramt "aktuell keine Option"
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat Spekulationen zurückgewiesen, dass er Friedrich Merz (CDU) als Bundeskanzler ersetzen könnte. Das Kanzleramt sei "aktuell keine Option" für ihn, sagte Wüst am Dienstag im Podcast der Funke Mediengruppe. Allerdings bekräftigte er eine frühere Aussage, dass er eine mögliche Kanzlerkandidatur zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausschließe.
Marokko weist Verantwortung für Massenandrang von Migranten auf Ceuta zurück
Marokko hat eine Verantwortung für die Massenankunft von Migranten in der spanischen Exklave Ceuta in der vergangenen Woche zurückgewiesen. Ein hochrangiger Vertreter der Regierung in Rabat, der anonym bleiben wollte, bestritt am Montagabend im Gespräch mit Journalisten, dass die marokkanischen Grenzkontrollen unzulänglich gewesen seien.
Juli war heißester Monat seit Aufzeichnungsbeginn in Frankreich
Der Juli war in Frankreich der bislang heißeste Monat seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen vor mehr als 125 Jahren. Die Durchschnittstemperatur lag bei 24,9 Grad Celsius und damit über dem bisherigen Rekordwert vom August 2003 (24,8 Grad), wie der französische Wetterdienst am Dienstag mitteilte. Durchschnittlich war es 3,8 Grad heißer als im Mittel der Periode zwischen 1991 und 2020.
Mindestens neun Tote bei gegenseitigen Luftangriffen Russlands und der Ukraine
Bei neuen gegenseitigen Luftangriffen Russlands und der Ukraine sind mindestens neun Menschen getötet worden. Nahe Moskau starben nach russischen Behördenangaben vom Dienstag fünf Menschen bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Industriegebiet, zehn weitere Menschen wurden demnach verletzt. In der Ukraine wurden bei russischen Angriffen drei Menschen in der nordöstlichen Region Sumy sowie eine Frau in der südlichen Hafenstadt Mykolajiw getötet, wie die Behörden mitteilten.
Schwimm-EM: Wellbrock holt Gold - Bronze für Klemet
Florian Wellbrock hat eine triumphale Rückkehr nach Paris gefeiert. Zwei Jahre nach seinem Olympiadebakel schwamm der Vierfach-Weltmeister im EM-Freiwasserrennen über zehn Kilometer zu Gold. Der Olympiazweite Oliver Klemet gewann Bronze hinter dem Ungarn David Betlehem.
Urteil gegen Apple: Ersatzgerät im Rahmen der Gewährleistung muss fabrikneu sein
Wer ein neues Smartphone oder Tablet kauft und kurz darauf einen Mangel feststellt, darf bei einer Neulieferung ein fabrikneues Gerät erwarten. Das entschied das Landgericht München I laut Angaben der Verbraucherzentrale Bayern vom Dienstag gegen den US-Technologiekonzern Apple. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Az. 29 U 4451/23e).
Rund 50 Rinder bei Stallbrand in Niedersachsen verendet
Bei einem Stallbrand im niedersächsischen Garrel sind rund 50 Rinder verendet. Das Feuer brach am Montag auf einem Bauernhof aus und breitete sich schnell auf zwei Unterstände mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen aus, wie die Polizei in Cloppenburg am Dienstag mitteilte. Etwa 120 Feuerwehrleute mit 25 Fahrzeugen waren im Einsatz, ein Mensch wurde bei Löschversuchen leicht verletzt. Die Brandursache war zunächst unklar.
Zwei Männer in Augsburg getötet - Polizei nimmt Verdächtigen fest
Im bayerischen Augsburg sind zwei Männer durch ein Gewaltverbrechen ums Leben gekommen. Wie die örtliche Polizei am Dienstag mitteilte, nahmen Einsatzkräfte einen 29-jährigen Verdächtigen fest. Bei den Getöteten handelte es sich um einen 39- und einen 54-Jährigen. Details wurden nicht genannt.
Streit um Aus für "Rente mit 63": Frei sieht keinen Verhandlungsspielraum
Im Streit um die "Rente mit 63" hat Unionsfraktionschef Thorsten Frei Forderungen nach Änderungen an den Reformplänen zurückgewiesen. Bei der geplanten Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte sehe er keinen Verhandlungsspielraum, sagte er dem Fernsehsender Welt. Sonst könne die gesamte Rentenreform scheitern. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) betonte am Dienstag, dass es bei den Änderungsforderungen aus Ostdeutschland nicht darum gehe, "die Rentenreform insgesamt infrage zu stellen".
Unwettergefahr bei starker Hitze: Wetterdienst warnt vor neuen Gewittern
Nach schweren Gewittern in Teilen Deutschlands drohen am Dienstag erneut Unwetter. Vor allem im Westen und Südwesten sei am Nachmittag mit kräftigen Gewittern mit erhöhtem Unwetterpotenzial zu rechnen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Dabei bleibe es nahezu landesweit heiß. In der Mitte und im Süden Deutschlands erwarten die Meteorologen Temperaturen von 35 bis 38 Grad.
Dutzende Löschflugzeuge weiter im Einsatz gegen Feuer nahe Athen
Nahe der griechischen Hauptstadt Athen kämpft die Feuerwehr mit Unterstützung durch dutzende Löschflugzeuge weiter gegen einen seit fünf Tagen wütenden Waldbrand. Mehr als 30 Flugzeuge und Hubschrauber sollten am Dienstag in dem Gebiet eingesetzt werden, wie Feuerwehrsprecher Yiannis Artopios dem Sender ERT sagte. Mehr als 500 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
"Frei erfunden": FIFA dementiert Infantino-Anrufe bei Trump
Der Fußball-Weltverband FIFA hat einen Medienbericht über Anrufe von Gianni Infantino bei Donald Trump zurückgewiesen. "Der FIFA-Präsident hat in den vergangenen Tagen weder den US-Präsidenten noch Mitglieder seiner Regierung angerufen. Das ist frei erfunden", schrieb die FIFA bei X unter einen Post der Times. Das englische Portal hatte darin einen Bericht der New York Post aufgegriffen, wonach Infantino im Weißen Haus um Unterstützung gebeten habe.
Schwacher Yen hilft: Toyota hebt Gewinnprognose an
Auch dank des schwachen Yen hat der japanische Autobauer Toyota seinen Gewinn im Quartal von April bis Juni kräftig gesteigert und die Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben. Der größte Autobauer der Welt machte einen Quartalsgewinn von 1,48 Billionen Yen (8,16 Milliarden Euro) - ein Sprung um 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg um 10,4 Prozent auf umgerechnet 74,5 Milliarden Euro.
Exfreundin mit Jagdmesser getötet: Mordurteil aus Bayern rechtskräftig
Ein wegen der brutalen Ermordung seiner ehemaligen Lebensgefährtin mit einem Jagdmesser verurteilter Mann aus Bayern muss lebenslang in Haft. Das vom Landgericht Bayreuth im Oktober verhängte Urteil ist rechtskräftig, wie dieses am Dienstag mitteilte. Demnach verwarf der Bundesgerichtshof in Karlsruhe die von dem Angeklagten eingelegte Revision als unbegründet.
Niedrigwasser durch Trockenheit: Rheinpegel teilweise weiter auf Tiefststand
Aufgrund anhaltender Hitze und Trockenheit hat das Niedrigwasser am Rhein an einigen Orten neue Tiefststände erreicht. Am Pegel Kaub wurden Dienstagfrüh nur noch 24 Zentimeter gemessen, womit der bisher niedrigste bekannte Wasserstand im Jahr 2018 noch um einen Zentimeter unterschritten wurde, wie aus den von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes veröffentlichten Pegelwerten hervorging.
RB holt norwegischen Torhüter Nyland zurück
RB Leipzig hat Torhüter Örjan Nyland zurück in die Fußball-Bundesliga geholt. Der 35 Jahre alte norwegische Nationalspieler kehrt nach drei Jahren ablösefrei an den Cottaweg zurück und unterschrieb einen Vertrag bis 2028.
Waldbrände im Nordwesten der USA: Festnahme wegen mutmaßlicher Brandstiftung
Während die Feuerwehr weiterhin gegen drei große Waldbrände rund um die Großstadt Spokane im Nordwesten der USA kämpft und hunderte Häuser niedergebrannt sind, ist ein Mann unter dem Verdacht der Brandstiftung festgenommen worden. Der 37-Jährige wird verdächtigt, das größte der drei Feuer ausgelöst zu haben, wie Sheriff John Nowels am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz sagte.
Zweite Medaille: Synchronschwimmerin Bleyer gewinnt Bronze
Synchronschwimmerin Klara Bleyer hat ihren Erfolgslauf bei der EM in Paris fortgesetzt. Die 22-Jährige sicherte sich einen Tag nach Silber im freien Solo in der Technischen Kür wie auch im vergangenen Jahr Bronze. Die Bochumerin musste sich mit 258,0400 Punkten am Dienstagmorgen nur der Spanierin Iris Tio Casas (263,6250) und der Vizeweltmeisterin Wassilina Chandoschka aus Belarus (263,3817) geschlagen geben.
Thrillerautor Sebastian Fitzek kämpft bisweilen mit Sprache und Rechtschreibung
Auch nach 20 Jahren als Schriftsteller kämpft der Bestsellerautor Sebastian Fitzek bisweilen noch mit Sprache und Rechtschreibung. "Ich schreibe viel zu viele Sätze mit einem Komma und 'dass'", sagte der 54-jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" laut Mitteilung vom Dienstag. Schon häufiger sei ihm zudem ein bestimmter Rechtschreibfehler unterlaufen. "Der ist sogar auch schon gedruckt worden: 'Schweinwerfer'."
Ter Stegen wechselt zu Ajax Amsterdam
Der 44-malige Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen schließt sich Ajax Amsterdam an. Wie der Klub aus der Eredivisie am Dienstag mitteilte, wechselt der 34-Jährige auf Leihbasis für eine Saison vom FC Barcelona zum niederländischen Fußball-Rekordmeister. "Er ist eine unmittelbare Verstärkung für unseren Kader", sagte Jordi Cruyff, Technischer Direktor bei Ajax: "Marc und ich kennen uns sehr gut, und ich freue mich darauf, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten."
Gewinn der Lufthansa sinkt wegen höherer Kerosinpreise deutlich
Trotz gestiegener Umsätze hat die Lufthansa im zweiten Quartal deutlich weniger verdient. Der operative Gewinn sank auf 383 Millionen Euro, wie der Luftfahrtkonzern am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einem Rückgang um fast 56 Prozent. Grund dafür sind vor allem die gestiegenen Kerosinpreise, die infolge des Iran-Krieges in die Höhe geschossen sind.
Nordrhein-Westfalen: Arbeiter wird auf Baustelle von Radlader überrollt und stirbt
Auf einer Großbaustelle der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen ist ein 45-jähriger Bauarbeiter von einem Radlader überrollt worden und gestorben. Der Mann starb noch vor Ort an seinen Verletzungen, wie die Polizei in Olpe am Montagabend mitteilte. Der tödliche Arbeitsunfall ereignete sich demnach am Nachmittag in Kirchundem. Wie genau es dazu kam, sei noch Gegenstand der andauernden Ermittlungen.
Drei Festnahmen nach tödlichen Schüssen auf 37-Jährigen in Wassenberg
Nach tödlichen Schüssen auf einen 37-Jährigen im nordrhein-westfälischen Wassenberg infolge eines mutmaßlichen Mordauftrags sind drei Verdächtige festgenommen worden. Gegen zwei 23 Jahre alte Männer wurden Haftbefehle wegen Mordes erlassen, wie die Staatsanwaltschaft Aachen am Dienstag mitteilte. Gegen einen 26-Jährigen erging ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Anstiftung zum Mord.
Höhere Ölpreise: BP verdoppelt Quartalsgewinn - Aramco steigert Profit um 44 Prozent
Die stark gestiegenen Ölpreise füllen die Kassen der Ölkonzerne. Der Gewinn des britischen Mineralölkonzerns BP stieg im zweiten Quartal um mehr als das Doppelte, der saudi-arabische Ölriese Aramco steigerte seinen Gewinn um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. In den vergangenen Tagen hatten bereits Shell sowie ExxonMobil und Chevron in den USA hohe Profite gemeldet.
Nach WM-Debüt: Kap-Verde-Trainer Bubista geht nach Marokko
Nachdem Pedro Leitão Brito "Bubista" den Außenseiter Kap Verde bei der WM sensationell ins Sechzehntelfinale geführt hat, übernimmt der Trainer eine neue Aufgabe. Wie der marokkanische Fußball-Verein Renaissance de Berkane am Dienstag in den sozialen Netzwerken bekannt gab, unterschrieb der Trainer beim Erstligisten einen Vertrag bis 2028.
Fast drei Viertel der Renten waren 2025 einkommenssteuerpflichtig
Für fast drei Viertel der Rentenleistungen im vergangenen Jahr musste Einkommenssteuer gezahlt werden. 72 Prozent der gesetzlichen, privaten oder betrieblichen Renten waren 2025 steuerpflichtig, das betraf Leistungen in Höhe von insgesamt 304 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Seit 2015 stieg der durchschnittliche Besteuerungsanteil damit um 16,4 Prozentpunkte.
Bundesregierung bereitet Grundlagen für neuen Zivildienst vor
Die Bundesregierung bereitet die Grundlagen für einen neuen Zivildienst vor. Falls die Wehrpflicht wieder eingesetzt würde, "müsste es ja auch einen entsprechenden Ersatzdienst geben", sagte Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) am Dienstag den Sendern RTL und ntv. Im zuständigen Bundesfamilienministerium liefen deshalb bereits Vorbereitungen auf "unterschiedliche Situationen und Szenarien". Die Vorbereitung auf einen neuen Zivildienst sei "sehr klug und richtig".