Letzte Nachrichten
Mehr als 40 Tote bei Grubenunglück im Nordosten der Türkei
Bei einem schweren Grubenunglück im Nordosten der Türkei sind mehr als 40 Bergleute getötet worden. Ein zunächst noch vermisster Bergarbeiter sei am Samstag tot geborgen worden, teilte Präsident Recep Tayyip Erdogan mit. Die Zahl der Todesopfer sei damit auf 41 gestiegen, die Rettungsarbeiten würden nunmehr beendet. Das Unglück in der Hafenstadt Amasra am Schwarzen Meer wurde am Freitagabend offenbar durch eine Methangasexplosion ausgelöst.
G7-Staaten wollen Absicherung gegen Klimarisiken vorantreiben
Die G7-Staaten wollen die weltweite Absicherung gegen Klimarisiken vorantreiben und haben sich darüber mit der Gruppe der V20 von besonders vulnerablen Staaten verständigt. "Die Entscheidung, zusammen einen Klimarisiko-Schutzschirm aufzuspannen, wird Millionen verwundbare und arme Menschen finanziell und sozial nach einem Klimaschaden absichern", erklärte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) am Samstag. Der Startschuss für den geplanten Schutzschirm soll demnach auf der UN-Klimakonferenz im November in Ägypten erfolgen.
Kassenärzte-Chef warnt vor Praxis-Schließungen wegen hoher Energiekosten
Kassenärzte-Chef Andreas Gassen hat vor einer Verschlechterung der ärztlichen Versorgung wegen Praxis-Schließungen infolge der Energiekrise gewarnt. Auch für Praxisräume stiegen die Heiz- und Stromkosten massiv, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Folge könne sein, "dass im Zuge dieser Krise Praxen schließen oder ihr Angebot massiv einschränken müssen". Dies habe erhebliche Folgen für die Gesundheitsversorgung in Deutschland.
Proteste im Iran gehen trotz Gewalt der Sicherheitskräfte weiter
Trotz des gewaltsamen Vorgehens von Sicherheitskräften gegen Demonstranten im Iran haben am Samstag erneut zahlreiche Menschen gegen die Führung des Landes protestiert. Unter anderem in Teheran, Isfahan und Kermanschah gingen Menschen auf die Straße, wie aus Videos des Onlinekanals 1500tasvir und der in Norwegen ansässigen Menschenrechtsorganisation Hengaw hervorging. Angesichts drohender neuer Sanktionen wegen des gewaltsamen Vorgehens gegen Demonstranten forderte der Iran unterdessen von der EU einen "realistischen Ansatz".
Darmstadt an der Tabellenspitze, Nürnberg siegt in Düsseldorf
Darmstadt 98 hat sich in der 2. Fußball-Bundesliga am Samstag an die Tabellenspitze geschoben. Die Lilien gewannen beim Karlsruher SC durch ein spätes Tor von Phillip Tietz 2:1 (0:1) und zogen am Hamburger SV vorbei, der am Freitag das Derby beim FC St. Pauli 0:3 verloren hatte.
Erste russische Soldaten für gemeinsamen Truppenverbund in Belarus eingetroffen
Moskau und Minsk bauen ihre militärische Zusammenarbeit aus: In Belarus sind am Samstag die ersten russischen Soldaten für eine gemeinsame Militäreinheit beider Länder eingetroffen. "Die ersten Konvois russischer Soldaten des regionalen Truppenverbunds sind in Belarus angekommen", erklärte das Verteidigungsministerium in Minsk. Die USA und Saudi-Arabien sagten Kiew unterdessen weitere Hilfe zu, die EU will am Montag eine Ausbildungsmission für tausende ukrainische Soldaten starten.
Sieg beim KSC: Darmstadt erobert Tabellenspitze
Darmstadt 98 hat sich in der 2. Fußball-Bundesliga an die Tabellenspitze geschoben. Die Lilien holten beim Karlsruher SC durch ein 2:1 (0:1) drei Punkte und konnten Kapital aus dem 0:3 von Spitzenreiter Hamburger SV im Nachbarschaftsduell beim FC St. Pauli am Freitagabend schlagen. Darmstadt hat jetzt zwei Punkte Vorsprung vor dem HSV (25 Zähler).
Sechs Spiele ungeschlagen: Braunschweig setzt Serie fort
Der Positivtrend von Eintracht Braunschweig in der 2. Fußball-Bundesliga hat sich fortgesetzt. Der deutsche Meister von 1967 holte im Aufsteigerduell beim 1. FC Magdeburg ein 2:0 (0:0), ist seit sechs Spielen ungeschlagen und holte dabei 14 Punkte.
Nürnberg feiert ersten Sieg unter Weinzierl
Markus Weinzierl hat im zweiten Spiel als Trainer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg den ersten Sieg geholt. Der Club erkämpfte im rheinischen Dauerregen am Samstag ein 1:0 (0:0) bei Fortuna Düsseldorf, das erstmals in dieser Saison ein Heimspiel verlor. Nürnberg verließ damit den 16. Tabellenplatz, die Fortuna bemühte sich erneut vergeblich um Anschluss an die Aufstiegsränge.
Scholz sichert Ukraine und Moldau Unterstützung auf Weg in die EU zu
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat der Ukraine und Moldau sowie weiteren beitrittswilligen Staaten erneut Unterstützung auf ihrem Weg in die EU zugesagt. Die beiden Staaten gehörten ebenso wie auch Georgien und die Länder des westlichen Balkan "zu uns, zum freien Europa", sagte Scholz in seiner Rede auf dem Kongress der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) am Samstag in Berlin.
Mindestens 40 Tote bei Grubenunglück im Nordosten der Türkei
Bei einem schweren Grubenunglück im Nordosten der Türkei sind mindestens 40 Bergleute getötet und 28 weitere verletzt worden. "Wir haben insgesamt 40 Tote gezählt, 58 Bergleute konnten sich selbst retten oder mit Hilfe der Einsatzkräfte gerettet werden", sagte Innenminister Süleyman Soylu am Samstag vor Ort. Ein Bergarbeiter wurde zunächst noch vermisst. Das Unglück in der Hafenstadt Amasra am Schwarzen Meer wurde am Freitagabend offenbar durch eine Methangasexplosion ausgelöst.
Schalke hält an Kramer fest
Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04 hält trotz der Pleite gegen die TSG Hoffenheim an Trainer Frank Kramer fest. Entsprechende Medienberichte bestätigte der Klub auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID). Zuvor hatte Kramer bereits das Auslaufen am Samstag geleitet. Der 50-Jährige wird damit auch bei der Revanche im DFB-Pokal am Dienstag in Hoffenheim (20.45 Uhr/Sky) auf der Bank sitzen.
Baerbock verteidigt Ukraine-Kurs und ruft zu Zusammenhalt auf
Außenministerin Annalena Baerbock hat auf dem Grünen-Parteitag den Ukraine-Kurs der Bundesregierung verteidigt und zum Zusammenhalt aufgerufen. "Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir stärker sind als dieser Krieg", sagte Baerbock am Samstag in ihrer Rede vor den gut 800 Delegierten. Mit Blick auf den bevorstehenden Winter und die Belastungen für die Bürger betonte sie, die Bundesregierung werde alles tun, "damit die Gesellschaft nicht gespalten wird".
DEL: Iserlohn trennt sich von Cheftrainer Kleinendorst
Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben sich von Cheftrainer Kurt Kleinendorst getrennt. Die Entscheidung sei "einvernehmlich" gefallen, teilte das Tabellenschlusslicht am Samstag mit. Der US-Amerikaner hatte die Roosters erst Anfang des Jahres übernommen, zuvor war er bei den Nürnberg Ice Tigers tätig gewesen.
Vorbereitungen für 20. Parteitag von Chinas Kommunistischer Partei abgeschlossen
In China ist alles bereit für den richtungsweisenden 20. Parteitag der Kommunistischen Partei, der am Sonntag beginnen soll. Die Vorbereitungen seien abgeschlossen, verkündete Parteitagssprecher Sun Yeli am Samstag. Der einer strikten Choreographie folgende Kongress in Peking werde bis zum kommenden Samstag dauern, fügte er hinzu. Einen Tag später wird traditionell die Zusammensetzung der Führungsriege der Partei verkündet. Der Kongress dürfte Partei- und Staatschef Xi Jinping eine historische dritte Amtszeit sichern.
Medien: Schalke hält an Kramer fest
Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04 hält trotz der Pleite gegen die TSG Hoffenheim offenbar an Trainer Frank Kramer fest. Der 50-Jährige leitete am Samstagmittag das Auslaufen, mehrere Medien berichteten, dass Kramer auch bei der Revanche im DFB-Pokal am Dienstag in Hoffenheim (20.45 Uhr/Sky) auf der Bank sitzen wird.
Mindestens 40 Tote bei Grubenunglück in der Türkei
Die Zahl der Toten bei dem Grubenunglück im Nordosten der Türkei ist auf mindestens 40 gestiegen. "Wir haben insgesamt 40 Tote gezählt, 58 Bergleute konnten sich selbst retten oder mit Hilfe der Einsatzkräfte gerettet werden", sagte Innenminister Süleyman Soylu am Samstag vor Ort. Das Ende der Bergungsarbeiten stehe kurz bevor, sagte der sichtlich erschütterte Energieminister Fatih Dönmez unter Tränen.
Grüne setzen Parteitag mit Debatte über Außenpolitik fort
Die Grünen haben am Samstag ihren Bundesparteitag in Bonn fortgesetzt. Im Mittelpunkt des zweiten Tages steht die Außen- und Sicherheitspolitik mit einer Rede von Außenministerin Annalena Baerbock. Als Gastrednerin spricht die Mitgründerin der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial, Irina Scherbakowa, zu den gut 800 Delegierten. In Anträgen geht es um die weitgehend unstrittigen Waffenlieferungen an die Ukraine. Zudem will die Partei ihr Nein zu Rüstungsexporten an Saudi-Arabien bekräftigen.
Fürth entlässt Trainer Schneider
Der kriselnde Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat sich von Trainer Marc Schneider getrennt. Wie das Kleeblatt einen Tag nach dem 2:2 gegen Hansa Rostock mitteilte, habe sich Schneider am Samstag beim Auslaufen von der Mannschaft verabschiedet, zunächst übernehmen die Co-Trainer Rainer Widmayer und Stefan Kleineheismann das Training.
Eurowings kritisiert Pilotenstreik ab Montag
Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat den von der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) ab Montag angekündigten Pilotenstreik bei der Fluggesellschaft kritisiert. "Die VC gefährdet mit der neuerlichen Streikdrohung mutwillig die Zukunft der Eurowings Deutschland", hieß es in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung von Finanz- und Personalgeschäftsführer Kai Duve. Eurowings bedauere die Auswirkungen auf die Fluggäste und entschuldige sich für die mit dem Streik verbundenen Unannehmlichkeiten.
Neuer britischer Finanzminister kündigt "schwierige Entscheidungen" an
Einen Tag nach seiner Ernennung hat der neue britische Finanzminister Jeremy Hunt "schwierige Entscheidungen" zur Korrektur der Wirtschaftspläne von Premierministerin Liz Truss angekündigt und auch Steuererhöhungen in Aussicht gestellt. Ein Finanzminister könne "die Märkte nicht kontrollieren", sagte Hunt am Samstag dem TV-Sender Sky News. Er könne aber zeigen, "dass wir unsere Projekte über Steuern und Ausgaben finanzieren können", sagte Hunt.
Nagelsmann kann gegen Freiburg aus dem Vollen schöpfen
Trainer Julian Nagelsmann von Rekordmeister Bayern München kann im Bundesliga-Topspiel am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN) gegen den SC Freiburg aus dem Vollen schöpfen. Nur Nationaltorwart Manuel Neuer fällt mit Schulterproblemen wie in der Champions League in Pilsen aus. Wieder mit dabei sind die zuletzt angeschlagenen Alphonso Davies, Serge Gnabry und Thomas Müller, auch Jamal Musiala und Matthijs de Ligt dürften zum Kader gehören.
Noch 15 Bergleute nach Grubenunglück in Türkei vermisst
Nach dem Grubenunglück im Nordosten der Türkei sind noch 15 Menschen unter Tage eingeschlossen. "Wir schätzen, dass 15 unserer Bergleute unten sind und wir versuchen sie zu retten", sagte Innenminister Suleyman Soylu am Samstag am Unglücksort. 58 Bergarbeitern sei es gelungen, unverletzt aus dem Bergwerk herauszukommen. Mindestens 28 Menschen starben bei dem Unglück, das durch eine Methangasexplosion ausgelöst wurde. 28 weitere Menschen wurden verletzt.
Nouripour schließt nach Grünen-Beschluss Weiterbetrieb von mehr als zwei Akw aus
Grünen-Chef Omid Nouripour schließt nach dem diesbezüglichen Parteitagsbeschluss vom Freitagabend einen Weiterbetrieb von mehr als zwei Atomkraftwerken nach dem 31. Dezember aus. Nouripour stellte sich damit in den Sendern RTL und ntv gegen Forderungen der FDP. Die Delegierten des Grünen-Bundesparteitags in Bonn hatten zuvor lediglich einer Einsatzbereitschaft für die beiden süddeutschen Akw Isar 2 und Neckarwestheim 2 bis zum Frühjahr zugestimmt.
Krankenhäuser dringen auf rasche Einführung der Maskenpflicht in Innenräumen
Die deutschen Krankenhäuser dringen auf die rasche Wiedereinführung der Maskenpflicht in Innenräumen. Angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen stünden die Kliniken "mit dem Rücken zur Wand", sagte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. In den meisten Krankenhäusern sei ein Normalbetrieb bereits "nicht mehr möglich".
NHL: Seider und Detroit starten erfolgreich
Eishockey-Ausnahmetalent Moritz Seider ist mit den Detroit Red Wings perfekt in die Saison in der nordamerikanischen Profiliga NHL gestartet. Der deutsche Nationalspieler besiegte mit seinem Team die Montreal Canadiens mit 3:0. Dabei sicherten sich die Red Wings erst durch ein starkes drittes Drittel mit drei Treffern ab der 43. Minute den Heimsieg.
San Diego: Swiatek überollt Gauff
Tennis-Überfliegerin Iga Swiatek hat Coco Gauff in einer Neuauflage des French-Open-Endspiels keinerlei Chance gelassen. Die Weltranglistenerste aus Polen setzte sich im Viertelfinale des WTA-Turniers in San Diego in nur 66 Minuten mit 6:0, 6:3 gegen die an Position sechs gesetzte US-Amerikanerin durch und hat ihren achten Titel des Jahres weiter fest im Blick.
FanQ-Studie: Fans halten Kommerzialisierung im Fußball für überzogen
Eine große Mehrheit der Fans hält das Maß der Kommerzialisierung im Profifußball für zu hoch. Dies geht aus einer Studie der Voting-App FanQ hervor, immerhin 85,6 Prozent der Umfrageteilnehmer vertreten diese Meinung.
Buchwald vertraut VfB-Spitze: "Sehr guter Schritt"
Trotz der sportlichen Krise und jüngsten Trainerentlassung sieht der ehemalige Fußball-Weltmeister Guido Buchwald den strauchelnden VfB Stuttgart in guten Händen. "Das finde ich einen sehr guten Schritt", sagte der Weltmeister von 1990 zu der neuen VfB-Führungsspitze Sami Khedira und Christian Gentner im Interview mit Sportradio Deutschland.
Weltmeister Petit von Mbappe genervt: "Geht nur noch um ihn"
Emmanuel Petit, Weltmeister von 1998 aus Frankreich, ist von seinem Landsmann Kylian Mbappe (23) "nur noch" genervt. "Mich stört am meisten seine Kommunikation seit einigen Wochen. Er ist nur noch auf Konfrontationskurs ausgelegt", sagte Petit bei Sport1: "Es geht nur noch um ihn, und er kümmert sich dagegen kaum noch um den sportlichen Aspekt. Das ist eine Art Eigentor."
Dallas-Profi Kleber: "Teams kommen, um uns zu schlagen"
Basketball-Profi Maximilian Kleber sieht die Dallas Mavericks in der kommenden NBA-Saison in neuer Rolle. "Wir werden nicht mehr unter dem Radar laufen, wie wir es wahrscheinlich letztes Jahr hatten. Sondern Teams kommen, um uns zu schlagen", sagte der 30-Jährige im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).
Nach schwerem Grubenunglück in der Türkei geht Suche nach Eingeschlossenen weiter
Nach dem Minenunglück im Norden der Türkei mit mindestens 25 Todesopfern ist der Einsatz zur Rettung Dutzender weiterer Grubenarbeiter fortgesetzt worden. Nach Angaben von Innenminister Süleyman Soylu wurden am Samstag noch 49 Bergleute vermisst. Von den 28 geborgenen Verletzten wurden demnach elf im Krankenhaus behandelt. Am Freitag hatte sich eine Explosion in dem Bergwerk in der Schwarzmeer-Stadt Amasra ereignet.