Letzte Nachrichten
Bericht: Grünen-Chefs rufen ihre Partei zur Zustimmung zu Akw-Reservebetrieb auf
Die Vorsitzenden der Grünen, Ricarda Lang und Omid Nouripour, rufen einem Bericht des "Spiegel" zufolge ihre Partei dazu auf, dem von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) geplanten Reservebetrieb zweier Atomkraftwerke zuzustimmen. Die "Einsatzreserve" sei "eine verantwortungsvolle, angemessene, zeitlich begrenzte und zielgenaue Lösung, um auf ein Extremszenario vorbereitet zu sein und einer möglichen Netzinstabilität im kommenden Winter vorzubeugen", heißt es in einem Dringlichkeitsantrag der Parteichefs für den für Mitte Oktober geplanten Bundesparteitag, aus dem der "Spiegel" zitiert.
Baerbock trifft zu Überraschungsbesuch in Kiew ein
Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist am Samstag zum zweiten Mal seit Beginn des russischen Angriffskriegs zu einem Überraschungsbesuch in Kiew eingetroffen. "Ich bin heute nach Kiew gereist, um zu zeigen, dass sie sich weiter auf uns verlassen können", sagte Baerbock mit Blick auf die Menschen in der Ukraine nach Angaben des Auswärtigen Amts. Berlin werde Kiew "weiter beistehen, so lange es nötig ist".
Testlauf: WM-Finalstadion in Katar erstmals voll ausgelastet
Das Finalstadion der Fußball-WM in Katar ist am Freitagabend erstmals voll ausgelastet worden. 72 Tage vor dem Start des umstrittenen Winter-Turniers verfolgten laut der Organisatoren 80.000 Zuschauerinnen und Zuschauer im Lusail Iconic Stadium das Spiel zwischen den Siegern der saudi-arabischen Pro League und der ägyptischen Premier League.
Würdigung der Queen auf dem rotem Teppich
Der Tod der britischen Königin Elizabeth II. ist selbst auf dem roten Teppich des internationalen Filmfestivals in Toronto Gesprächsthema. Der britische Regisseur Stephen Frears sagte am Freitag in der kanadischen Metropole, Menschen in aller Welt seien auf unerklärliche Weise von der britischen Königsfamilie fasziniert. "Ich weiß nicht warum, die Leute sind es einfach", sagte Frears der Nachrichtenagentur AFP.
DFB-Mobil mindestens bis 2025 weiter im Einsatz
Das DFB-Mobil ist mindestens bis 2025 weiter im Einsatz. Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes hat im Rahmen seiner Sitzung die Verlängerung der Maßnahme zur Qualifizierung von Trainern und Trainerinnen in Amateurvereinen um drei Jahre bis zum 30. Juni 2025 beschlossen. Gestartet wurde das DFB-Mobil vor 13 Jahren.
Fußball und Politik: Hitzlsperger rät zu Zurückhaltung
DFB-Botschafter Thomas Hitzlsperger rät Fußball-Profis bei politischen Themen im Zweifel auch mal zu Zurückhaltung. "Leon Goretzka zum Beispiel setzt sich seit mehreren Jahren glaubwürdig gegen Antisemitismus ein. Da kann er nicht auch noch ausführlich über Klimawandel, Krieg und andere Themen sprechen. Da muss man den Mut haben zu sagen: Fragt bitte jemand anderen!", sagte Hitzlsperger dem Münchner Merkur/tz (Samstagausgabe).
Werner hält an Bremer Elfmeter-Regelung fest
Trotz des verhängnisvollen Fehlschusses von Marvin Ducksch hält Werder Bremens Trainer an seinen Elfmeterschützen fest. Er werde an der bisherigen Regelung nichts ändern, sagte Ole Werner nach der bitteren 0:1-Heimniederlage der Grün-Weißen gegen den FC Augsburg: "Die Jungs auf dem Platz müssen das entscheiden."
US Open: Ruud und Alcaraz im Finale
Der Norweger Casper Ruud und das spanische Ausnahmetalent Carlos Alcaraz treffen im Finale der US Open aufeinander und spielen neben dem Titel auch die Nummer eins der Weltrangliste aus. Der 23 Jahre Norweger Ruud setzte sich im Halbfinale von New York mit 7:6 (7:5), 6:2, 5:7, 6:2 gegen den Russen Karen Chatschanow durch.
Musk wirft Twitter weiteren Verstoß gegen Übernahme-Vereinbarung vor
In seinem Rechtsstreit mit Twitter führt der US-Milliardär Elon Musk nun einen weiteren Grund für das Zurückziehen seines Übernahmeangebots für den Kurzbotschaftendienst ins Feld. Musks Anwälte schrieben am Freitag (Ortszeit) an die Rechtsabteilung von Twitter, das Unternehmen habe am 28. Juni eine Vereinbarung über eine Millionen-Abfindung für den früheren Twitter-Sicherheitschef Peiter Zatko getroffen, ohne Musk darüber zu informieren.
Söder schließt Anrufung von Vermittlungsausschuss zu Entlastungspaket nicht aus
Vor einer Verabschiedung des dritten Entlastungspakets der Ampel-Koalition im Bund könnte laut Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Anrufung des Vermittlungsausschusses nötig werden. "Das halte ich für möglich", sagte Söder der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). "Das Entlastungspaket kann von den Ländern jedenfalls nicht eins zu eins durchgewinkt werden."
Lauterbach rechnet nicht mit Corona-Lockdowns im Herbst
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sieht für den Herbst derzeit keine Corona-Lockdowns auf Deutschland zukommen. "Lockdowns sind nicht mehr vertretbar. Es sei denn, wir kämen zurück in die pandemische Lage. Die Gefahr sehe ich aber nicht", sagte Lauterbach der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe).
USA werfen Russland Missachtung der Rechte von Kreml-Kritiker Nawalny vor
Die US-Regierung hat den russischen Behörden vorgeworfen, die Rechte des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny zunehmend zu missachten. "Die Vereinigten Staaten sind zutiefst besorgt über die Tatsache, dass die russische Regierung auf willkürliche und wachsende Weise in die Rechte von Alexej Nawalny eingreift", erklärte der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, am Freitag (Ortszeit) in Washington.
Städte- und Gemeindebund befürchtet flächendeckende Stromausfälle im Winter
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund befürchtet angesichts der Gas-Krise für den kommenden Winter Stromausfälle. "Die Gefahr eines Blackouts ist gegeben", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Gerd Landsberg, der "Welt am Sonntag". Sowohl feindliche Hackerangriffe als auch "eine Überlastung des Stromnetzes – etwa wenn die 650.000 in diesem Jahr verkauften Heizlüfter ans Netz gehen, sollte die Gasversorgung ausfallen", seien "realistische Szenarien".
Oberstes Gericht der USA setzt Zulassung von LGBT-Studentenvereinigung aus
Der von Konservativen dominierte Oberste Gerichtshof der USA hat die Entscheidung einer jüdischen Universität vorerst bestätigt, einer LGBT-Gruppe den Status einer Studentenvereinigung zu verwehren. Das Gericht entsprach am Freitagabend (Ortszeit) einem Eilantrag der Yeshiva University in New York und setzte die Anordnung einer niedrigeren Instanz aus, die Gruppe als Studentenvereinigung zuzulassen.
24 afrikanische Staaten erinnern Industrieländer an ihre Klimahilfen-Zusagen
Zwei Monate vor der UN-Klimakonferenz in Ägypten haben 24 afrikanische Länder an die Industriestaaten appelliert, ihre Zusagen für Klimahilfen einzuhalten. "Wir rufen die entwickelten Länder dringend auf, ihre Zusagen hinsichtlich der Klima- und Entwicklungsfinanzierung einzuhalten", erklärten die Staats- und Regierungschefs von 24 afrikanischen Staaten am Freitag zum Abschluss einer internationalen Konferenz nahe der ägyptischen Hauptstadt Kairo.
Neubauer: In Energiekrise mehr über weiteren Ausbau der Erneuerbaren reden
Aus Sicht der Klima-Aktivistin Luisa Neubauer wird in der gegenwärtigen Energiekrise zu viel über die Nutzung von Kohle und Atomkraft und zu wenig über den weiteren Ausbau erneuerbaren Energien nachgedacht. "Wenn man jetzt so viel Energie, Kreativität und Geld in Kohle oder Atom investiert, wo zum Henker ist diese Energie, wenn es um erneuerbare Energien geht?", sagte die Aktivistin von Fridays for Future dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben).
Ruud mit reifer Leistung ins Finale
Der Norweger Casper Ruud hat mit einer reifen Leistung sein zweites Grand-Slam-Finale in diesem Jahr erreicht. Der 23 Jahre alte Norweger setzte sich im Halbfinale der US Open mit 7:6 (7:5), 6:2, 5:7, 6:2 gegen den Russen Karen Chatschanow durch und hat weiter seinen ersten großen Titel im Blick.
Feuerwehr in Kalifornien bereitet sich neben Waldbrand auf Unwettereinsätze vor
Die Feuerwehr in Kalifornien muss sich neben dem Kampf gegen einen großen Waldbrand nun auch auf Unwettereinsätze einstellen. Ausläufer des Tropensturms "Kay", der am Donnerstag als Hurrikan in Mexiko auf Land getroffen war, könnten auch in Kalifornien für starken Wind sorgen, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Der Wind könnte das "Fairview"-Feuer außerhalb von Los Angeles weiter anfachen.
Werder kassiert bittere Niederlage
Nächstes Heimspiel, nächster Rückschlag: Werder Bremen hat vor eigenem Publikum eine bittere Niederlage kassiert. Der so stark in die Saison gestartete Aufsteiger verlor gegen den FC Augsburg mit 0:1 (0:0) und verpasste damit den Sprung auf den fünften Platz.
CDU beschließt nach jahrelanger Debatte auf Parteitag befristete Frauenquote
Es war eine Zitterpartie: Nach jahrelanger Debatte hat die CDU bei ihrem Parteitag in Hannover erstmals eine bundesweit gültige Frauenquote beschlossen. Parteichef Friedrich Merz nutzte den ersten Tag des Treffens am Freitag für scharfe Attacken gegen die Bundesregierung und geißelte vor allem den Kurs der Ampel-Koalition in der Energiekrise.
Ukraine meldet nach Gegenoffensive erhebliche Geländegewinne in Region Charkiw
Die Ukraine hat erhebliche Geländegewinne bei ihrer Gegenoffensive in der Region Charkiw im Nordosten des Landes gemeldet. Die ukrainischen Streitkräfte hätten "mehr als 30 Ortschaften befreit" und dort "die Kontrolle übernommen", sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videoansprache am Freitagabend. Moskau schickte russischen Nachrichtenagenturen zufolge gepanzerte Fahrzeuge und Kanonen zur Verstärkung in die Region. Die Lage rund um das russisch besetzte Atomkraftwerk Saporischschja löst indes weiter Besorgnis aus.
CDU-Parteitag beschließt befristete Frauenquote
Der CDU-Parteitag hat die schrittweise Einführung einer bis 2029 befristeten Frauenquote beschlossen. 559 Delegierte stimmten am Freitag für den Vorschlag des Bundesvorstands, 409 dagegen, elf enthielten sich. Ab kommendem Jahr müssen damit bei Vorständen ab der Kreisebene ein Drittel der Posten mit Frauen besetzt werden, ab 2024 sind es 40 Prozent und ab Mitte 2025 dann 50 Prozent.
König Charles III. verspricht lebenslangen Dienst nach dem Vorbild der Queen
Nach dem Tod von Queen Elizabeth II. hat der neue britische König Charles III. versprochen, seinem Land nach dem Vorbild seiner Mutter sein ganzes Leben lang zu dienen. "Dieses Versprechen eines lebenslangen Dienstes erneuere ich heute für Sie alle", sagte er am Freitag in seiner ersten Fernsehansprache als König. Zuvor hatte Charles am Buckingham-Palast die Hände zahlreicher Menschen geschüttelt und Premierministerin Liz Truss zu einer ersten Audienz empfangen.
HSV schießt sich an die Tabellenspitze - Nürnberg beendet Minikrise
Mit einem schwer erarbeiteten Sieg gegen den Angstgegner hat sich der Hamburger SV vorerst an die Spitze der 2. Fußball-Bundesliga geschossen. Der HSV setzte sich am Freitagabend dank seines starken Torhüters Daniel Heuer-Fernandes und großer Effektivität mit 3:2 (1:0) bei Holstein Kiel durch und holte damit im achten Anlauf den ersten Erfolg gegen den Nord-Rivalen in der 2. Liga.
Krisenstimmung beim synodalen Weg nach Ablehnung von Grundlagentext
Durch die Ablehnung eines wichtigen Grundlagentexts zur Sexualethik durch Teile der deutschen Bischofskonferenz ist der mit großen Reformhoffnungen verbundene synodale Weg innerhalb der katholische Kirche zwischenzeitlich an den Rand des Scheiterns geraten. Nach der überraschenden Blockade am Donnerstagabend herrschte Krisenstimmung, auch ein möglicher Abbruch des Formats durch Vertreter katholischer Laien schien möglich. Nach der Bestätigung eines weiteren zentralen Grundlagentexts zur Rolle von Frauen in der Kirche am Freitagabend entspannte sich die Lage zunächst wieder.
König Charles III.: Thronfolger William wird neuer Prince of Wales
Der neue britische König Charles III. will dem neuen Thronfolger Prinz William und dessen Frau Catherine die Titel Prince und Princess of Wales verleihen. In seiner ersten Fernsehansprache als König sagte Charles, er sei "stolz", seinem ältesten Sohn den traditionellen Titel des britischen Thronfolgers zu verleihen, den er selbst einen Großteil seines Lebens getragen habe. Das sei ihm eine "große Ehre" gewesen.
Köln wartet auf UEFA-Entscheidung
Der 1. FC Köln wartet nach den Krawallen von Nizza noch auf eine Entscheidung wegen möglicher Strafen durch die Europäische Fußball-Union (UEFA), steht allerdings in jedem Fall unter genauer Beobachtung. "Wir schauen, was von der UEFA jetzt kommt", sagte Geschäftsführer Christian Keller am Freitag: "Wir wissen mittlerweile, dass das Spiel am kommenden Donnerstag zum Risikospiel hochgestuft wurde."
Evenepoel vor Gesamtsieg - dritter Etappenerfolg für Pedersen
Der belgische Radprofi Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl) steht dicht vor seinem ersten Triumph bei der Spanien-Rundfahrt. Bei der 19. Etappe am Freitag kam der 22-Jährige zeitgleich mit seinem ärgsten Verfolger Enric Mas (Spanien/Movistar) ins Ziel und wahrte seinen Vorsprung von 2:07 Minuten. Tagessieger im Sprint wurde der Däne Mads Pedersen (Trek-Segafredo), für den es bereits der dritte Erfolg bei dieser Vuelta war.
Greta Thunberg: Klima kein Thema bei Wahlkampf in Schweden
Zwei Tage vor der Parlamentswahl in Schweden hat die bekannteste Klimaaktivistin des Landes, Greta Thunberg, das Fehlen der Klimapolitik im Wahlkampf kritisiert. "Die Klimakrise wurde in diesem Wahlkampf mehr oder weniger ignoriert, bestenfalls wurde sie auf ein Energieproblem reduziert", sagte die 19-jährige Schwedin am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
Bericht: Ärzte haben 1,6 Millionen Dosen Omikron-Impfstoff bestellt
Die Arztpraxen in Deutschland haben laut einem Bericht in der zurückliegenden Woche gut 1,6 Millionen Dosen der an die Omikron-Subvariante BA.1 angepassten Corona-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna bestellt. Das berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Angaben des Zentralinstituts für die Kassenärztlichen Versorgung (ZI). Das Bundesgesundheitsministerium hat 14 Millionen Dosen der neuen Impfstoffe gekauft.
EU-Staaten bringen fünf Milliarden Euro für Ukraine auf den Weg
Die EU-Staaten unterstützen die Ukraine angesichts des russischen Angriffskriegs mit weiteren fünf Milliarden Euro. Die Finanzminister der Mitgliedsländer machten am Freitag bei einem informellen Treffen in Prag den Weg für die neue Hilfstranche frei, wie der tschechische Finanzminister Zbynek Stanjura mitteilte. Die Weltbank beziffert die Kosten für den Wiederaufbau des Landes inzwischen auf knapp 350 Milliarden Euro.
Erste Audienz von Premierministerin Truss bei König Charles III.
Der neue König Charles III. hat die britische Premierministerin Liz Truss zu einer ersten Audienz empfangen. Eine Palast-Sprecherin sagte am Freitag, das Treffen habe nach der Rückkehr des Königs nach London im im Buckingham-Palast stattgefunden. Nach einer Nacht auf Schloss Balmoral in Schottland, wo Königin Elizabeth II. am Donnerstag im Alter von 96 Jahren gestorben war, war Charles am Nachmittag als König nach London zurückgekehrt.