Letzte Nachrichten
Wütende Proteste nach Hinrichtung eines jungen Demonstranten im Iran
Im Iran ist es nach der Hinrichtung eines jungen Mannes wegen seiner Teilnahme an regierungskritischen Protesten zu wütenden Demonstrationen gekommen. In der Hauptstadt Teheran gingen in der Nacht zu Freitag Protestierende auf die Straße und riefen "Sie haben uns Mohsen weggenommen und seine Leiche zurückgebracht", wie aus einem Video des Onlinekanals 1500tasvir hervorging. Die iranische Regierung erklärte indes, sie reagiere mit "größter Zurückhaltung auf die Unruhen" im Land.
Initiative "Berlin 2030 klimaneutral" scheitert vor Gericht in Streit um Termin
Die Initiative "Berlin 2030 klimaneutral" ist auch in zweiter Instanz mit ihrem Versuch gescheitert, die Zusammenlegung des Volksentscheids mit der Wiederholung der Abgeordnetenhauswahl juristisch zu erzwingen. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg wies nach Angaben vom Freitag eine Beschwerde der Initiative gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts ab.
Prominente Mitglieder treten in Hessen aus AfD aus
Zwei prominente Mitglieder der AfD Hessen sind aus der Landtagsfraktion und der Partei ausgetreten. Der Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2018, Rainer Rahn, warf der Fraktion in einer am Donnerstagabend verbreiteten Erklärung einen "antidemokratischen Geist" vor. Seine Partei habe sich von faktenbasierter und sachorientierter Politik abgewendet. Rahn zählt zu den Gründungsmitgliedern des hessischen Landesverbands. Auch der Abgeordnete Walter Wissenbach erklärte seinen Austritt. Die AfD-Fraktion führte die Austritte in einer Erklärung auf "persönliche Enttäuschung" zurück.
Pipeline "H2Med" soll bis 2030 fertig sein und 2,5 Milliarden Euro kosten
Die geplante Wasserstoff-Pipeline zwischen Barcelona und Marseille soll bis zum Jahr 2030 fertiggestellt sein und dürfte rund 2,5 Milliarden Euro kosten. Details zu dem Projekt stellten Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez am Freitag im spanischen Alicante beim dortigen Gipfel der südlichen EU-Länder vor. Gemeinsam mit Portugal besiegelten die beiden Länder dort das ehrgeizige Projekt.
Lufthansa und Flughafen BER prüfen Schadenersatzforderung gegen Klimakleber
Die Lufthansa und der Flughafen Berlin-Brandenburg wollen Schadenersatzforderungen gegen die Aktivistengruppe "Letzte Generation" geltend machen. Konkret geht es um den Vorfall vom 24. November, als sechs Mitglieder der Klimaprotestbewegung in den Sicherheitsbereich des Flughafens BER eingedrungen waren und damit die Streichung von Flügen erzwangen. Dies berichtete der "Spiegel" am Freitag.
DFB bildet Steuerrückstellungen von über 50 Mio. Euro
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) muss Vorkehrungen für das Schultern einer großen wirtschaftliche Last treffen: Wegen der drohenden Aberkennung der Gemeinnützigkeit für mehrere Jahre wurden vom größten Einzelsportverband der Welt Steuerrückstellungen in Höhe von über 50 Millionen Euro gebildet. Dies geht aus einer Mitteilung des DFB nach der Präsidiumssitzung am Freitag hervor.
Rahmenterminplan: Bundesliga startet am 18. bis 20. August
Die Saison in der Fußball-Bundesliga 2023/24 beginnt am Wochenende vom 18. bis 20. August 2023. Dies gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach seiner Präsidiumssitzung am Freitag in Frankfurt/Main und der Verabschiedung des Rahmenterminkalenders für 2023/24 bekannt.
Expertenrat zur Aufarbeitung sexueller Gewalt im Erzbistum Köln lässt Arbeit ruhen
Rund ein halbes Jahr nach Aufnahme ihrer Arbeit hat die Unabhängige Aufarbeitungskommission (UAK) im Erzbistum Köln ihre Tätigkeit vorerst niedergelegt. Die Kommission sehe sich bis zur personellen Vervollständigung des Gremiums außerstande weiterzuarbeiten, teilte sie am Freitag in Köln mit. Bereits Anfang der Woche hatten zwei Mitglieder des Expertenrates ihre Rücktritt erklärt, unter ihnen auch der Staatsrechtler Stephan Rixen, der bisheriger Vorsitzender des Expertenrates
Ein Toter bei Großbrand in Einkaufszentrum in Vorort von Moskau
Bei einem Großbrand in einem Einkaufszentrum in einem Moskauer Vorort ist ein Mensch ums Leben gekommen. Im Einkaufszentrum Mega Chimki nördlich der russischen Hauptstadt war in der Nacht zum Freitag ein Baumarkt in Brand geraten und teilweise eingestürzt, wie die Behörden mitteilten. Auf in Online-Netzwerken veröffentlichten Videos war zu sehen, wie Menschen vor den Flammen auf einen Parkplatz flohen.
Speicherbetreiber: Gefahr einer Gasmangellage in Deutschland weiter gesunken
Die Gefahr einer Gasmangellage im Winter ist nach Einschätzung der Speicherbetreiber in Deutschland weiter gesunken. Grund seien die verstärkten Einsparungen beim Gasverbrauch, teilte die Initiative Energien Speichern (Ines) am Freitag mit. Darin sind 14 Speicherbetreiber zusammengeschlossen, die nach eigenen Angaben über 90 Prozent der deutschen Gasspeicherkapazitäten repräsentieren.
Basketballerin Griner nach Gefangenenaustausch in die USA zurückgekehrt
Die nach einem spektakulären Gefangenenaustausch aus russischer Haft entlassene US-Basketballerin Brittney Griner ist in ihre Heimat zurückgekehrt. Sie landete am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) auf einem Flughafen im US-Bundesstaat Texas, wie auf Aufnahmen der Sender CNN und Fox News zu sehen war.
In Frankreich werden Atomreaktoren nach und nach wieder hochgefahren
Kurz vor Beginn einer angekündigten Kältewelle in Frankreich sind in Frankreich wieder 40 von 56 Atomreaktoren am Netz. In den vergangenen Tagen seien vier Reaktoren wieder in Betrieb genommen worden, teilte der Akw-Betreiber EDF am Freitag mit. Wegen technischer Probleme und Wartungsarbeiten ist die Stromproduktion in Frankreich seit Monaten auf einem historischen Tiefstand.
Basketball-Star Griner in den USA eingetroffen
US-Basketball-Star Brittney Griner ist am frühen Freitagmorgen nach dem Gefangenenaustausch wieder in den USA eingetroffen. Sie landete gegen 4.30 Ortszeit in San Antonio in Texas, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.
Britische Presse reagiert erbost auf erste Folgen von Doku "Harry & Meghan"
Die britische Presse hat erbost auf die ersten Folgen der Netflix-Doku-Serie "Harry & Meghan" reagiert. Prinz Harry und seine Frau Meghan hätten mit ihren Vorwürfen "das Vermächtnis der Queen zerstört", König Charles III. und Prinz William in einen "Zustand der Traurigkeit" versetzt und das ganze Land zu Unrecht als rassistisch dargestellt, schrieb die Boulevardzeitung "The Sun" am Freitag.
Steinmeier kritisiert Führung des Iran für "maßlose Gewalt" gegen Demonstranten
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das gewaltsame Vorgehen der iranischen Führung gegen die seit drei Monaten andauernden Proteste verurteilt und den Demonstrantinnen und Demonstranten seinen Respekt gezollt. "Ich bewundere ihren Mut", sagte Steinmeier am Freitag in Berlin. Die politische und religiöse Regierung in Teheran gehe "mit maßloser Gewalt" gegen "unschuldige" Menschen vor, die sich "nach einer Zukunft in Freiheit" sehnten und "keine Untertanen" mehr sein wollten, fügte der Präsident an.
Geplantes Dateninstitut für besseren Zugang und Teilen von Daten nimmt Form an
Ein Institut, das die Verfügbarkeit und den Zugang zu Daten vorantreibt und deren Potenzial besser ausschöpft: Die von der Regierung eingesetzte Kommission zur Gründung eines nationalen Dateninstituts hat auf dem Digitalgipfel in Berlin erste Eckpunkte dafür präsentiert. Demnach soll das Institut anhand von konkreten Anwendungsfällen aufgebaut werden und sich am Bedarf der Praxis orientieren.
Westernhagen wurde schon mit John Lennon verwechselt
Der Sänger Marius Müller-Westernhagen wurde einmal für den im Jahr 1980 gestorbenen Beatles-Musiker John Lennon gehalten. "Dem musste ich sagen: John Lennon ist tot. Und das schon sehr lange", sagte der 74-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Freitag. Zu häufigen Verwechslungen kam es demnach auch mit Bono, dem Frontmann der irischen Band "U2".
Ärzte verweisen auf angespannte Lage in Kliniken und Praxen
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Deutsche Hausärzteverband haben auf die weiterhin hohe Belastung der Kliniken und Praxen hingewiesen. "Die aktuelle Situation in unseren Praxen ist definitiv angespannt. Insbesondere die Zahl der Patientinnen und Patienten, die uns mit Atemwegserkrankungen aufsuchen, ist sehr hoch", sagte die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfarth, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
"Zeitenwende" ist das Wort des Jahres 2022
"Zeitenwende" ist das Wort des Jahres 2022. Das gab die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Freitag in Wiesbaden bekannt. Der Begriff bezeichnet allgemein einen Übergang in eine neue Ära und wurde von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Zuge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine prominent verwendet, wie die Wiesbadener Sprachexperten zur Begründung ihrer Entscheidung erklärten.
IWF und WTO begrüßen Chinas Lockerungen der Null-Covid-Politik
Die Vorsitzenden des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Welthandelsorganisation (WTO) haben die Lockerungen der bislang strikten Null-Covid-Politik durch die chinesischen Behörden begrüßt. IWF-Chefin Kristalina Georgieva sprach am Donnerstag bei einer Konferenz im ostchinesischen Huang Shan von "bedeutenden Maßnahmen" für eine "Wiederbelebung des Wachstums in China". Und dies sei nicht nur für die chinesische Wirtschaft wichtig, "sondern auch für die Weltwirtschaft".
Pro Asyl kritisiert schleppende Aufnahme von bedrohten Menschen aus Afghanistan
Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat von der Bundesregierung mehr Einsatz bei der Evakuierung von bedrohten Menschen aus dem von den Taliban beherrschten Afghanistan gefordert. Unter anderem müsse die Aufnahme in das von der Regierung initiierte Aufnahmeprogramm beschleunigt und in seinen Abläufen verbessert werden, erklärte Pro Asyl am Freitag in Frankfurt am Main. Die Organisation verwies auf schwerste Menschenrechtsverletzungen der Taliban.
Karlsruhe macht Weg für deutsche Zustimmung zu ESM-Reform frei
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier darf das deutsche Gesetz zur Änderung des Euro-Rettungsschirms ESM unterzeichnen. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe teilte am Freitag mit, dass es eine Verfassungsbeschwerde von mehreren FDP-Bundestagsabgeordneten verworfen habe. Die Abgeordneten sahen ihre Rechte verletzt, weil das ihrer Meinung nach "verfassungsändernde" Zustimmungsgesetz im Bundestag nicht mit Zweidrittelmehrheit verabschiedet worden war. (Az. 2 BvR 1111/21)
Wissing fordert Ende der Kostendebatte um 49-Euro-Ticket von Bundesländern
Nach der Einigung auf eine Finanzierung des geplanten 49-Euro-Tickets hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) von den Bundesländer ein Ende der Debatten um die Kostenverteilung sowie einer zügigen Einführung gefordert. "Vor allem müssen die Länder jetzt mal aufhören zu diskutieren", sagte der Bundesminister am Freitag im ARD-"Morgenmagazin".
Grünen-Experte Dahmen warnt vor Abkehr von Maskenpflicht
Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen, Janosch Dahmen, hat vor einer generellen Abschaffung der Maskenpflicht gewarnt. In den Sendern RTL und ntv verwies Dahmen am Freitagmorgen auf die derzeit enorme Belastungssituation in Krankenhäusern nicht nur wegen Corona, sondern auch wegen anderer Atemwegserkrankungen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kritisierte unterschiedliche Regelungen dazu in den Bundesländern.
Yellen: US-Subventionsprogramm richtet sich nicht gegen EU-Partner
US-Finanzministerin Janet Yellen hat bekräftigt, dass sich das Klimaschutzprogramm ihrer Regierung mit seinen massiven Subventionen nicht gegen Partner wie die EU und Japan richtet. Ziel sei es, "für sichere Lieferketten zu sorgen, und zu versuchen, unsere Verbündeten einzubeziehen", sagte Yellen am Donnerstag im texanischen Fort Worth. "Wir werden also schauen, was wir tun können."
Japanischer Weltraumtourist will mit Gruppe von Künstlern den Mond umrunden
Der japanische Milliardär Yusaku Maezawa will sich bei seiner geplanten Mondumrundung von acht Künstlern begleiten lassen. "Sie werden sehr von dieser Erfahrung profitieren und ich hoffe, dass sie dies nutzen werden, um einen Beitrag für den Planeten und die Menschheit zu leisten", sagte Maezawa in einem auf Youtube veröffentlichten Video.
US-Dollarscheine tragen erstmals Unterschriften von Frauen
Erstmals in der US-Geschichte werden Geldscheine die Unterschriften von zwei Frauen tragen. Auf den neuen 1- und 5-Dollar-Scheinen, die Anfang nächsten Jahres in Umlauf gebracht werden, werden die Namen von US-Finanzministerin Janet Yellen und Schatzmeisterin Lynn Malerba stehen, wie das Finanzministerium mitteilte. "Ich gebe zu: Ich habe einige Zeit damit verbracht, meine Unterschrift zu üben", sagte Yellen bei der Vorstellung der neuen Geldscheine am Donnerstag.
SPD ruft Koalitionspartner in Streit um Verkehrspolitik zur Ordnung
Im koalitionsinternen Streit um die künftige Verkehrspolitik ruft die SPD ihre Regierungspartner zur Ordnung. "FDP und Grüne sollten ihren Streit jetzt beilegen und zur Sachdebatte zurückkehren", sagte SPD-Fraktionsvize Detlef Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitagsausgaben). Er warf den beiden Koalitionspartnern zugleich vor, eine "Phantomdebatte" zu führen.
NFL: Raiders verspielen Sieg bei den Rams
Rückschlag für den Stuttgarter Fullback Jakob Johnson von den Las Vegas Raiders in der nordamerikanischen NFL. Trotz einer 13:3-Führung nach drei Vierteln unterlag das Team aus Nevada bei den Los Angeles Rams mit 16:17. Damit ging eine Serie von drei Siegen für die Raiders zu Ende.
NHL: Niederlage für Stützle mit Ottawa in der Verlängerung
Eishockey-Profi Tim Stützle hat mit den Ottawa Senators die zweite Niederlage in Folge in der National Hockey League (NHL) hinnehmen müssen. Bei den Dallas Stars verloren die Kanadier 3:4 nach Verlängerung. Der 20-Jährige konnte diesmal keinen Scorerpunkt verbuchen, Stützle hat in dieser Saison 27 Scorerpunkte erzielt.
Japan will zusammen mit Italien und Großbritannien neuen Kampfflieger bauen
Japan, Großbritannien und Italien wollen zusammen einen neuen hochmodernen Kampfflieger entwickeln. Das Flugzeug der nächsten Generation solle 2035 einsatzbereit sein, hieß es am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung der drei Länder. Zugleich wurde betont, dass das Projekt auch Raum für künftige Kooperationen mit anderen verbündeten Staaten wie beispielsweise die USA lassen solle.
Konkurrenzkampf auf Schalke: Yoshida "muss sich beweisen"
Trotz seiner starken Leistungen bei der WM in Katar muss der japanische Innenverteidiger Maya Yoshida beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04 um seinen Stammplatz kämpfen. "Jeder muss sich neu beweisen, auch Maya", sagte Trainer Thomas Reis im Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe.