Letzte Nachrichten
Pflegeberufe gehen auf die Psyche und auf den Rücken
Pflegeberufe gehen vor allem auf die Psyche und auf den Rücken. Beschäftigte in der Alten- und Krankenpflege verzeichnen insgesamt deutlich mehr Fehltage als andere Erwerbstätige, wie eine am Freitag in Hamburg veröffentlichte Sonderauswertung des Gesundheitsreports der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt.
USA und Deutschland wollen Vorreiter bei Klimaschutz und Energiewende sein
Deutschland und die USA wollen international eine Führungsrolle dabei übernehmen, die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Energiewende zum Schutz des Klimas zu setzen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und der US-Klimabeauftragte John Kerry unterzeichneten am Freitag am Rande des G7-Treffens der Energie-, Klima- und Umweltminister eine entsprechende Absichtserklärung. Schwerpunkte sind die Bereiche Wasserstoff, Offshore-Windkraftanlagen, emissionsfreie Fahrzeuge und zur Unterstützung von Drittstaaten.
Prorussische Separatisten verkünden Einnahme von ostukrainischer Stadt Lyman
Prorussische Separatisten haben ihre Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Lyman im Osten der Ukraine verkündet. Mit Unterstützung der russischen Streitkräfte hätten sie "die vollständige Kontrolle" über Lyman erlangt, teilte der Generalstab der Separatisten in der Region Donezk am Freitag im Messengerdienst Telegram mit. Insgesamt hätten die Separatisten "220 Ortschaften befreit". Lyman ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt nordöstlich von Slowjansk und Kramatorsk.
Ungarns Übergewinnsteuer soll mehr als zwei Milliarden Euro einbringen
Ungarn will mit Einführung einer Sondersteuer auf Zusatzgewinne durch vom Ukraine-Krieg verursachte Preiserhöhungen mehr als zwei Milliarden Euro einnehmen. Der Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Marton Nagy, sagte am Donnerstag in Budapest, die sogenannte Übergewinnsteuer ziele vor allem auf Banken und Energiekonzerne. Sie solle in diesem und im kommenden Jahr erhoben werden - ob darüber hinaus, wollte er nicht sagen.
Krebsexperten warnen zum Weltnichtrauchertag vor gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums
Krebsexperten haben zum Weltnichtrauchertag vor den gesundheitlichen und ökologischen Folgen des Tabakkonsums gewarnt. Allein in Deutschland sterben jedes Jahr rund 127.000 Menschen infolge des Rauchens, wie das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) am Freitag in Heidelberg mitteilte. Rauchen führe vor allem zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Lungenkrebs und weiteren Krebsarten.
Lindenberg: Song "Wozu sind Kriege da" von erschreckender Aktualität
Der Rockmusiker Udo Lindenberg hätte dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nichts zu sagen, selbst wenn er ihn persönlich treffen könnte. "Ich glaube, mit diesem weggetretenen Kriegsverbrecher kann man nicht mehr reden", sagte der 76-Jährige der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Freitagsausgabe). Es sei zu hoffen, dass Putin vielleicht durch den Einfluss aus seinem direkten Umfeld "endlich abtritt, beziehungsweise abgetreten wird".
Disney kündigt neue "Star Wars"-Serie mit Jude Law an
Der US-Unterhaltungskonzern Disney hat am Donnerstag bei einem Fan-Treffen in Anaheim in Kalifornien eine neue Serie des Kassenschlagers "Star Wars" vorgestellt. Beteiligt ist auch der britische Schauspieler Jude Law. Die Schauspieler Harrison Ford und Ewan McGregor präsentierten sich auf der "Star Wars Celebration", die alle vier Jahre stattfindet, den lärmenden und schräg gekleideten Fans.
McDonald's-Aktionäre stimmen gegen Tierschutz-Initiative von Milliardär Icahn
Die Aktionäre von McDonald's haben auf ihrer Hauptversammlung mit großer Mehrheit den Versuch des US-Investors Carl Icahn abgelehnt, die Tierschutzrichtlinien des Fastfood-Konzerns zu verschärfen. Für den Antrag, zwei Posten im Verwaltungsrat mit Leuten seines Vertrauens zu besetzen, stimmte nur ein Prozent der Anteilseigner, wie McDonald's am Donnerstag mitteilte. Der Milliardär Icahn ist ein besonders aktiver Investor, der sich schon mit den Führungsspitzen mehrerer Unternehmen angelegt hat.
Goretzka: "Ich fürchte keine Konkurrenz"
Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka bangt auch angesichts der intensivierten Transferbemühungen seines Klubs nicht um seinen Stammplatz im Mittelfeld von Bayern München. "Ich fürchte keine Konkurrenz", sagte der 27-Jährige bei Sky. "Unter Reibung entsteht Wärme, und wir wollen nächstes Jahr einiges erreichen", ergänzte er, daher würde er sich über weitere Stars freuen.
Wirtschaftliche Sorgen wegen Inflation weiter verbreitet als während Corona-Krise
Angesichts des Ukraine-Kriegs und der stark gestiegenen Inflation machen sich mehr Erwerbspersonen in Deutschland große Sorgen um ihre eigene wirtschaftliche Situation als zu irgendeinem Zeitpunkt während der Corona-Krise. Aktuell empfindet rund ein Viertel aller Erwerbstätigen und Arbeitsuchenden die eigene finanzielle Lage als "äußerst stark" oder "stark" belastend (24 Prozent) und hat große Sorgen um die eigene wirtschaftliche Zukunft (26 Prozent), wie eine Umfrage der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung ergab.
Lemke: G7-Staaten haben konkrete Vereinbarungen zum Kohleausstieg getroffen
Die Klima-, Umwelt- und Energieminister der G7-Staaten haben sich bei ihrem Treffen in Berlin auf gemeinsame Maßnahmen geeinigt. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) sagte den Sendern RTL und ntv am Freitag, es gebe "ganz konkrete Erklärungen und Vereinbarungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien, aber auch beispielsweise zum Kohleausstieg".
Ifo rechnet mit Abflauen der Inflation in der zweiten Jahreshälfte
Das Münchner Ifo-Institut rechnet mit einem allmählichen Abflauen der Inflationsrate in der zweiten Jahreshälfte. In einer Befragung des Ifo im Mai sank erstmals seit Monaten der Anteil der Firmen, die ihre Preise in den kommenden drei Monaten erhöhen wollen, wie das Institut am Freitag mitteilte. Das Institut rechnet mit einer Preissteigerung von rund sechs Prozent für das Gesamtjahr.
Großes Interesse von Ukraine-Flüchtlingen an Integrationskursen
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellt unter den Ukraine-Flüchtlingen ein großes Interesse an Integrationskursen zur Sprach- und Kulturvermittlung fest. Innerhalb weniger Wochen seien "bereits mehr als 80.000 Teilnahmeberechtigungen erteilt" worden, teilte die Behörde der Zeitung "Welt" vom Freitag mit. Das Bundesamt rechnet demnach in den kommenden Wochen mit einem starken Anstieg der beginnenden Kurse.
Ehemann von bei Schulmassaker in Texas getöteter Lehrerin stirbt an Herzversagen
Zwei Tage nach dem Schulmassaker in Texas ist der Ehemann von einer der getöteten Lehrerinnen an Herzversagen gestorben. Joe Garcia starb an einem Herzinfarkt, wie Ernie Zuniga, ein Nachrichtensprecher des Lokalsenders Kabb Fox San Antonio, am Donnerstag auf Twitter schrieb. Die Familie von Garcia sprach von einem Tod "aus Trauer".
Gündogan lässt Zukunft bei City offen
Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan hat einen Verbleib beim englischen Meister Manchester City für die kommende Spielzeit offengelassen. "Wir werden uns zu gegebener Zeit zusammensetzen und unsere Ideen und Pläne austauschen, und dann wird man sehen, was dabei herauskommt", sagte der 31-Jährige im Interview mit dem kicker. Erst müsse er dafür aber in aller Ruhe in sich gehen.
Vier Assists: Draisaitl führt Edmonton ins Halbfinale
Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl hat seine Edmonton Oilers mit einer erneuten Gala ins Play-off-Halbfinale der nordamerikanischen Profiliga NHL geführt. Der 26-Jährige steuerte beim 5:4 nach Verlängerung gegen die Calgary Flames gleich vier Assists bei und baute seinen Rekord aus. Die Best-of-Seven-Serie entschied Edmonton damit mit 4:1 für sich und steht im Finale der Western Conference.
NBA: Kleber und Dallas verpassen das große Ziel
Die Dallas Mavericks und Nationalspieler Maximilian Kleber sind in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA kurz vor dem großen Ziel gescheitert. Durch das 110:120 in Spiel fünf gegen die Golden State Warriors verloren die Texaner die Best-of-Seven-Serie mit 1:4 und schieden im Play-off-Halbfinale aus. Dallas wartet seit dem Titelgewinn 2011 weiter auf einen erneuten Einzug in die NBA-Finals.
Müller freut sich auf Nations League: "Wird ein Gradmesser"
Nationalspieler Thomas Müller hat die Bedeutung der anstehenden Nations-League-Duelle gegen Europameister Italien (4. und 14. Juni), den EM-Zweiten England (7. Juni) und Ungarn (11. Juni) hervorgehoben. "Das wird der Gradmesser, wie Fußball-Deutschland, wir Spieler und der ganze DFB sich in den nächsten Monaten fühlen werden", sagte Müller im Kurz-Trainingslager in Marbella.
Depeche-Mode-Keyboarder Andrew Fletcher im Alter von 60 Jahren gestorben
Die britische Popband Depeche Mode trauert um ihr Gründungsmitglied Andrew Fletcher. Der Keyboarder starb im Alter von 60 Jahren, wie die Band am Donnerstag mitteilte. "Wir sind schockiert und voller Traurigkeit über den zu frühen Tod unseres lieben Freundes, Familienmitglieds und Bandkollegen Andy 'Fletch' Fletcher."
Schlussplädoyers in Verleumdungsprozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard
Im Verleumdungsprozess zwischen Hollywood-Star Johnny Depp und seiner Ex-Frau Amber Heard stehen am Freitag (ab 09.00 Uhr Ortszeit; 15.00 Uhr MESZ) die Schlussplädoyers an. Im Anschluss beginnen die Geschworenen des Gerichts in Fairfax im US-Bundesstaat Virginia ihre Beratungen. Depp hat Heard auf 50 Millionen Dollar (rund 47 Millionen Euro) Schadenersatz verklagt. Der "Fluch der Karibik"-Star wirft der 36-Jährigen vor, seiner Karriere mit falschen Anschuldigungen der häuslichen Gewalt schwer geschadet zu haben.
Kultband Abba kehrt in Form digitaler Avatare auf Konzertbühne zurück
40 Jahre nach ihrer Trennung gibt die schwedische Kultband Abba ab Freitag erstmals wieder Konzerte - allerdings nur als Avatare in Form digitaler Hologramme. Für die Hightech-Konzertshow wurde in London eigens eine Konzerthalle gebaut. Dort sind zwar die echten Stimmen der Abba-Stars zu hören, zu sehen sind Björn Ulvaeus, Benny Andersson, Agnetha Fältskog und Anni-Frid Lyngstad aber nur als sogenannte "Abbatare". Begleitet werden sie von einer echten Live-Band auf der Bühne.
US-Waffenlobby NRA beginnt kurz nach Schulmassaker dreitägiges Jahrestreffen
Nur drei Tage nach dem Schulmassaker mit 21 Toten in der texanischen Kleinstadt Uvalde beginnt am Freitag das Jahrestreffen der US-Waffenlobbyorganisation National Rifle Association (NRA). Bei der dreitägigen Veranstaltung in der texanischen Großstadt Houston werden zahlreiche Politiker der konservativen Republikaner auftreten, unter ihnen der frühere Präsident Donald Trump (Freitag 14.00 Uhr Ortszeit; 20.00 Uhr MESZ). Am Rande der Veranstaltung werden Proteste von Verfechtern schärferer Waffengesetze erwartet.
Umwelt- und Energieminister der G7 verabschieden Erklärung
Die Energie- und Klimaminister der sieben großen westlichen Industriestaaten (G7) beenden am Freitag ihre zweitägigen Beratungen in Berlin. Zentrales Thema der Gespräche war die Frage, wie die Staatengruppe rasch von fossilen Energieimporten aus Russland unabhängig werden kann. Die Bundesregierung hofft darauf, im Abschluss-Kommuniqué ein Bekenntnis zum Ende der klimaschädlichen Kohleverstromung und zur Dekarbonisierung des Straßenverkehrs zu verankern.
Selenskyj wirft Russland "Völkermord" im Donbass vor
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland "Völkermord" in der Ostukraine vorgeworfen. Im Donbass betreibe Moskau "eine offensichtliche Politik des Völkermords", sagte er in seiner täglichen Fernsehansprache in der Nacht zum Freitag. Die russische Offensive könne dazu führen, dass die Region "unbewohnbar" werde.
Ehemann von bei Schulmassaker in Texas getöteter Lehrerin stribt an Herzversagen
Zwei Tage nach dem Schulmassaker in Texas ist der Ehemann von einer der getöteten Lehrerinnen an Herzversagen gestorben. Joe Garcia starb an einem Herzinfarkt, wie Ernie Zuniga, ein Nachrichtensprecher des Lokalsenders Kabb Fox San Antonio, am Donnerstag auf Twitter schrieb. Die Familie von Garcia sprach von einem Tod "aus Trauer".
China und Russland blockieren im UN-Sicherheitsrat neue Sanktionen gegen Nordkorea
China und Russland haben mit ihrem Veto im UN-Sicherheitsrat eine Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea blockiert. Die anderen 13 Mitglieder des höchsten UN-Gremiums stimmten für einen US-Resolutionsentwurf, der als Reaktion auf die jüngsten nordkoreanischen Raketentests neue Strafmaßnahmen gegen Pjöngjang vorsah.
Biden reist am Sonntag an Ort von Grundschul-Massaker in Texas
US-Präsident Joe Biden reist am Sonntag in die texanische Kleinstadt Uvalde, in der ein Angreifer 19 Grundschulkinder und zwei Lehrerinnen getötet hatte. Der Präsident und seine Ehefrau Jill wollen gemeinsam mit den Bewohnern der Stadt um die 21 Todesopfer trauern, wie das Weiße Haus am Donnerstag erklärte. Biden hatte bereits am Mittwoch angekündigt, er werde "in den kommenden Tagen" nach Uvalde reisen.
Titelverteidiger Kanada siegt nach Aufholjagd
Mit einer furiosen Aufholjagd hat Titelverteidiger Kanada bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Finnland die Chance auf sein 28. WM-Gold gewahrt. Das Team aus dem Eishockey-Mutterland bezwang im Viertelfinale den elfmaligen Weltmeister Schweden nach 0:3-Rückstand noch mit 4:3 (0:2, 0:1, 3:0, 1:0) nach Verlängerung und trifft im Halbfinale am Samstag in Tampere auf den zwölfmaligen Weltmeister Tschechien, der Deutschland 4:1 (2:0, 1:0, 1:1) besiegte.
Kicker: Schwarz soll neuer Trainer bei Hertha BSC werden
Sandro Schwarz soll neuer Trainer des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC werden. Wie der kicker berichtete, soll sich der Hauptstadtklub mit dem 43-Jährigen einig sein. Schwarz, der am Sonntagnachmittag mit Dynamo Moskau noch das russische Pokalfinale bestreitet, soll dem Bericht zufolge seinen dort noch bis 2024 gültigen Vertrag auflösen.
Meghan Markle besucht Ort von Schulmassaker in Texas
Die Ehefrau von Prinz Harry, Meghan Markle, hat die texanische Stadt Uvalde besucht, wo ein Angreifer am Dienstag 19 Grundschüler und zwei Lehrerinnen erschossen hatte. Die in Kalifornien geborene Herzogin von Sussex legte an einem Gedenkort für die Opfer Blumen nieder, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vor Ort berichtete. Die 40-Jährige lief auch um die weißen Kreuze, auf denen die Namen der Todesopfer geschrieben stehen.
Palästinensischer Staatsanwalt: Abu Akleh mit Absicht von israelischer Armee getötet
Die prominente palästinensische Journalistin Schirin Abu Akleh wurde nach Angaben des obersten palästinensischen Staatsanwalts durch den Schuss eines israelischen Soldaten mit einem Präzisionsgewehr getötet - und das nach seiner Einschätzung mit Absicht. Die Al-Dschasira-Journalistin sei am 11. Mai bei einem Einsatz der israelischen Armee in Dschenin von einer Kugel des Kalibers 5,56 Millimeter tödlich getroffen worden, sagte Chef-Staatsanwalt Akram al-Chatib am Donnerstagabend bei einer Pressekonferenz in Ramallah.
"Goodfellas"-Darsteller Ray Liotta im Alter von 67 Jahren gestorben
Der aus Filmen wie "Goodfellas" und "Feld der Träume" bekannte US-Schauspieler Ray Liotta ist tot. Liotta starb im Alter von 67 Jahren in der Dominikanischen Republik, wo er sich zu Dreharbeiten aufhielt, wie sein Agent und die Filmbehörde des Karibikstaates am Donnerstag bestätigten. Nach Angaben seines Agenten verstarb der Schauspieler im Schlaf. Angaben zur Todesursache wurden zunächst nicht gemacht.