Letzte Nachrichten
IW-Chef wertet russischen Krieg gegen Ukraine als "ökonomischen Selbstmord"
Mit dem Krieg gegen die Ukraine raubt der russische Präsident Wladimir Putin seinem Land nach Überzeugung des Wirtschaftsforschers Michael Hüther sämtliche Perspektiven. "Russland begeht mit dem Krieg in der Ukraine ökonomischen Selbstmord", sagte der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" vom Montag. Russland werde außerdem "politisch degradiert" und erreiche seine militärischen Ziele nicht.
Schweizer stimmen für Beteiligung an Frontex-Ausbau
Die Schweiz kann sich am Ausbau der EU-Grenzschutzbehörde Frontex beteiligen. In einer Volksabstimmung votierte am Sonntag eine klare Mehrheit dafür, den von der EU beschlossenen Ausbau mitzutragen und sich finanziell und personell stärker an Frontex zu beteiligen. In weiteren Referenden stimmten die Schweizerinnen und Schweizer für eine Neuregelung der Organspende und ein neues Filmgesetz, das Streamingdienste wie Netflix zu Investitionen in Schweizer Film- und Serienproduktionen verpflichtet.
Libanesen wählen inmitten schwerer Krise neues Parlament
Im Libanon haben die Bürger inmitten der schwersten Krise des Landes seit Jahrzehnten am Sonntag ein neues Parlament gewählt. 3,9 Millionen Menschen waren zu der Wahl aufgerufen. Ergebnisse wurden erst für Montag erwartet. Trotz der großen Unzufriedenheit in der Bevölkerung zeichnete sich ab, dass die schiitische Hisbollah-Partei - Libanons größte politische und militärische Organisation - und ihre Verbündeten erneut stärkste Kraft werden.
Stoltenberg: Türkei will Nato-Beitritt Finnlands und Schwedens "nicht blockieren"
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat sich optimistisch gezeigt, dass die türkischen Bedenken hinsichtlich eines Nato-Beitritts Schwedens und Finnlands rasch ausgeräumt werden können. Die Türkei habe klargemacht, dass es nicht ihre Absicht sei, einen Beitritt Finnlands und Schwedens zu dem Bündnis zu "blockieren", sagte Stoltenberg am Sonntag zum Abschluss informeller Beratungen der Nato-Außenminister in Berlin. Er sei "zuversichtlich", dass die Nato im Falle einer Bewerbung Finnlands und Schwedens zu einer gemeinsamen Position finden werde.
Swiatek mit 28. Sieg in Folge zum Rom-Triumph
Iga Swiatek spielt eine Woche vor Beginn der French Open weiter in ihrer eigenen Liga. Die Tennis-Weltranglistenerste sicherte sich mit ihrem 28. Sieg in Serie den Titel beim WTA-Turnier in Rom. Im Finale besiegte die Polin die Tunesierin Ons Jabeur, vor Wochenfrist noch in Madrid erfolgreich, nach 82 Minuten mit 6:2, 6:2. Für Swiatek war es der fünfte Titel in Serie.
Kleiner Hund dringt in Rheinland-Pfalz in Wohnhaus ein und beißt Bewohnerin
Ein kleiner entlaufener Terrier ist im rheinland-pfälzischen Windesheim in ein Haus eingedrungen und hat die 83-jährige Bewohnerin und deren Katze attackiert. Nach Angaben der Polizei wurde die Frau ins Gesicht und in beide Arme gebissen, als sie ihrer Katze helfen wollte. Sie rief schließlich die Polizei zur Hilfe.
Kahn-Machtwort: Lewandowski wird "Vertrag erfüllen. Basta!"
Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn hat im Vertragspoker mit Torjäger Robert Lewandowski ein Machtwort gesprochen. "Er hat einen Vertrag bis 2023. Diesen Vertrag wird er erfüllen. Basta!", sagte Kahn am Sonntag am Rande der Meisterfeier am Marienplatz dem Bayerischen Fernsehen.
Eishockey-WM: DEB-Bezwinger Kanada siegt auch gegen Italien
Titelverteidiger Kanada hat bei der Eishockey-WM in Finnland nach kurzen Anlaufschwierigkeiten den zweiten Sieg im zweiten Spiel eingefahren. Der Rekordweltmeister, der zum Auftakt Deutschland mit 5:3 besiegt hatte, bezwang am Sonntag in Helsinki Italien mit 6:1 (1:1, 3:0, 2:0).
Ukrainische Armee bremst russischen Vormarsch im Osten - Moskaus Truppen halten Druck hoch
Die ukrainischen Truppen haben mit heftigem Widerstand den russischen Vormarsch im Osten des Landes abbremsen können, die Truppen Moskaus halten den Druck dennoch hoch. "Wir bereiten uns auf große Offensiven in Sewerodonezk und an der Straße zwischen Lysytschansk und Bachmut vor", teilte der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Gajdaj, mit. In der Nacht zum Sonntag zerstörte die russische Armee nach eigenen Abgaben mehrere militärische Ziele in der Region Donezk.
Papst Franziskus spricht zehn Katholiken heilig
Papst Franziskus hat zehn katholische Frauen und Männer heilig gesprochen, unter ihnen den von den Nazis in einem Konzentrationslager ermordeten Niederländer Titus Brandsma und den französischen Eremiten Charles de Foucauld. In einer Welt, in der "Spannungen und Kriege zunehmen", sollten die neuen Heiligen die Menschen zu "Wegen des Dialogs inspirieren", sagte der Papst am Sonntag vor zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom.
EU und USA kritisieren israelischen Polizeieinsatz bei Beisetzung von Reporterin
Der israelische Polizeieinsatz während der Bestattung der erschossenen Al-Dschasira-Reporterin Schirin Abu Akleh in Jerusalem ist von den USA und der EU scharf kritisiert worden. Auch Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zeigte sich am Wochenende "zutiefst erschüttert". Bei dem Einsatz waren am Freitag mehr als 30 Menschen verletzt worden. Der Chef der israelischen Polizei ordnete eine Untersuchung des Einsatzes an.
Motorrad: Schrötter in Le Mans Sechster
Marcel Schrötter hat nach einer weiteren Aufholjagd sein nächstes Top-Fünf-Ergebnis in der Motorrad-WM nur knapp verpasst. Beim Großen Preis von Frankreich in Le Mans fuhr der 29-Jährige aus Vilgertshofen im Moto2-Rennen auf den sechsten Platz vor, zuletzt war Schrötter zweimal Vierter (Austin/Portimao) und einmal Fünfter (Jerez) geworden.
Wahlbeteiligung in Nordrhein-Westfalen am Mittag bei knapp 36 Prozent
Bei der Wahl in Nordrhein-Westfalen haben bis Sonntagmittag knapp 36 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Der Wert liege damit etwas höher als bei der vorherigen Wahl von 2017 zur selben Zeit, teilte die Landeswahlleitung in Düsseldorf mit. Damals waren es um 12.00 Uhr 34 Prozent. Die Werte beruhen demnach auf Stichproben, auch Briefwähler zählen mit.
Schweizer stimmen laut Prognose für Beteiligung an Frontex-Ausbau
Die Schweiz kann sich am Ausbau der EU-Grenzschutzbehörde Frontex beteiligen. In einer Volksabstimmung votierte am Sonntag eine Mehrheit für eine Beteiligung des Landes am von der EU beschlossenen finanziellen und personellen Ausbau der Behörde, wie aus Prognosen des Meinungsforschungsinstituts gfs.bern hervorging.
Finnland beschließt offiziell Bewerbung um Nato-Beitritt
Finnland hat offiziell seine Bewerbung um den Nato-Beitritt beschlossen. Präsident Sauli Niinistö und Regierungschefin Sanna Marin teilten mit, der Staatschef und der außenpolitische Ausschuss der Regierung hätten das Beitrittsgesuch am Sonntag vereinbart, zuvor sei dazu auch bereits das Parlament konsultiert worden. Niinistö und Marin sprachen von einem "historischen Tag" und einer "neuen Ära".
13-Jähriger stürzt in Fulda aus drittem Stock in den Tod
Im hessischen Fulda ist ein 13-Jähriger nach einem Sturz aus dem dritten Stock eines Mehrfamilienhauses gestorben. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Sonntag mitteilten, waren die Hintergründe des Geschehens vom Samstagabend zunächst noch vollkommen unklar. Ermittlungen liefen.
Volksvertreter in Somalia zu lang erwarteter Präsidentschaftswahl zusammengekommen
In Somalia sind die Volksvertreter am Sonntag zur lang erwarteten Präsidentschaftswahl zusammengekommen. Die Parlamentsabgeordneten, die den neuen Staatschef bestimmen sollen, trafen sich unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in einem Hangar im Flughafen der Hauptstadt Mogadischu. Zur Wahl stehen 35 Kandidaten, darunter Amtsinhaber Mohamed Abdullahi "Farmajo" Mohamed.
Saudi Aramco macht fast 40 Milliarden Dollar Gewinn im ersten Quartal
Der Ölriese Saudi Aramco hat dank der hohen Energiepreise seinen Gewinn im ersten Quartal stark gesteigert: Unter dem Strich standen 39,5 Milliarden Dollar (knapp 38 Milliarden Euro), ein Plus von 82 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Sonntag mitteilte. Am Donnerstag erst hatte Saudi Aramco den iPhone-Hersteller Apple als wertvollstes Unternehmen der Welt entthront.
Müller: "Es braucht sich keiner Sorgen machen"
Bayern Münchens Führungsspieler Thomas Müller beobachtet den Transferpoker um Torjäger Robert Lewandowski gelassen. "Er hat Vertrag bis 2023 und somit hat der FC Bayern die Zügel in der Hand. Wir möchten alle, dass er bleibt. Wir kennen aber alle das Geschäft, also mal schauen", sagte Müller bei Sky.
Corona-Lage in Nordkorea verschärft sich - Land meldet weitere Todesfälle wegen "Fieber"
Die Corona-Lage in Nordkorea hat sich am Wochenende offenbar weiter drastisch verschärft. Das Land meldete am Sonntag 15 Todesfälle wegen "Fiebers", am Samstag waren es 21. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA stieg die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 42 - bei 820.620 Krankheitsfällen und mindestens 324.550 Fällen, die medizinische Behandlung bedürfen. Wie viele der Todesfälle auf das Coronavirus zurückzuführen sind, blieb unklar, da es an Testkapazitäten fehlt.
Nächtlicher Großbrand zerstört etwa 15 Wohnwagen auf bayerischem Campingplatz
Bei einem Großbrand auf einem Campingplatz im bayerischen Roth sind in der Nacht zu Sonntag sieben Menschen verletzt und in etwa 15 Wohnwagen völlig zerstört worden. Wie die Polizei in Nürnberg berichtete, wurde das Feuer bei Arbeiten an einem Heizgerät in einem Wohnwagen ausgelöst und breitete sich danach schnell auf mehr als ein Dutzend weitere Parzellen aus.
Blinken telefoniert mit Familie von getöteter Al-Dschasira-Journalistin Abu Akleh
US-Außenminister Antony Blinken hat nach dem gewaltsamen Tod der palästinensischen Journalistin Schirin Abu Akleh mit deren Familie telefoniert. Während seines Fluges nach Berlin am Samstag habe Blinken den Angehörigen der Al-Dschasira-Journalistin sein "tiefes Beileid" ausgedrückt und ihnen diplomatische Unterstützung durch die US-Botschaft in Jerusalem zugesagt, sagte ein Vertreter des US-Außenministeriums am Sonntag.
Nato-Staaten stellen Finnland und Schweden rasche Aufnahme in Aussicht
Die Nato-Staaten haben Finnland und Schweden eine rasche Aufnahme in die Nato in Aussicht gestellt. Deutschland würde einen Beitritt der beiden Länder "sehr schnell" ratifizieren, sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Sonntag bei informellen Beratungen mit ihren Nato-Kolleginnen und -Kollegen in Berlin. Auch der stellvertretende Nato-Generalsekretär Mircea Geoana zeigte sich "zuversichtlich, dass die Alliierten" mögliche Aufnahmeanträge Helsinkis und Stockholms "konstruktiv und positiv" prüfen würden.
7,3 Millionen Menschen in Deutschland sehen ESC-Finale
In Deutschland haben 7,3 Millionen Menschen das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) im Fernsehen verfolgt. Gut 6,5 Millionen Menschen schauten im Ersten zu, weitere rund 800.000 im Spartensender One, wie der beim ESC-Federführende NDR am Sonntag mitteilte. Die Sendung war damit mit Abstand die meistgesehene Fernsehsendung am Samstagabend in Deutschland. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen erreichte die ARD eine riesige Einschaltquote von rund 66 Prozent.
Behörden in Sri Lanka heben Ausgangssperre wegen buddhistischen Feiertags auf
In Sri Lanka haben die Behörden anlässlich eines wichtigen buddhistischen Feiertags die nationale Ausgangssperre aufgehoben. Die Behörden nahmen die Beschränkung zurück, um Menschen im Land die Teilnahme am Vesak-Fest zu ermöglichen. Der Ausnahmezustand im Land bleibt indes bestehen, am Sonntag patrouillierten weiterhin schwer bewaffnete Soldaten in den Straßen der Hauptstadt Colombo.
Zehntausende demonstrieren für Erhalt des Abtreibungsrechts in den USA
In den USA sind zehntausende Menschen für den Erhalt des Rechts auf Abtreibung auf die Straße gegangen. Im ganzen Land wurden etwa 450 Protestzüge organisiert, darunter große Märsche in der Hauptstadt Washington sowie in den Metropolen New York, Chicago, Los Angeles und im texanischen Austin. Die Teilnehmer riefen Slogans wie "Mein Körper, meine Entscheidung". Viele trugen als Statement für Frauen- und Abtreibungsrechte die Farben pink oder grün.
Angeschlagener Draisaitl mit Oilers weiter
Leon Draisaitls Traum vom Stanley Cup lebt weiter. Der angeschlagene deutsche Eishockey-Superstar gewann mit den Edmonton Oilers das entscheidende siebte Spiel im NHL-Achtelfinale gegen die Los Angeles Kings mit 2:0. Im Viertelfinale bekommen es die Oilers mit dem kanadischen Rivalen Calgary Flames oder den Dallas Stars zu tun, in dieser Serie steht es 3:3.
Baerbock stellt Finnland und Schweden schnelle Aufnahme in die Nato in Aussicht
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat Schweden und Finnland eine rasche Aufnahme in die Nato in Aussicht gestellt. Deutschland würde einen Beitritt der beiden Länder in das Bündnis "sehr, sehr schnell" ratifizieren, sagte Baerbock am Sonntagmorgen am Rande informeller Beratungen mit ihren Nato-Kolleginnen und -Kollegen in Berlin. Die Bundesregierung habe dazu bereits Gespräche mit "allen demokratischen Parteien" geführt.
Boxen: Bösel verliert gegen Ramirez durch K.o.
Der Traum von einem großen WM-Kampf im Verband WBA ist für Halbschwergewichtsboxer Dominic Bösel erst einmal geplatzt. Der 32-Jährige aus Freyburg verlor in Ontario/Kalifornien den Ausscheidungskampf gegen den klar favorisierten Mexikaner Gilberto "Zurdo" Ramirez durch Knock-out in der vierten Runde.
Generalinspekteur der Bundeswehr: Anfragen nach Artillerie aus der Ukraine "auf dem Tisch"
Generalinspekteur Eberhard Zorn hat nach eigenen Angaben von der Ukraine nur Anfragen nach Artillerie erhalten, nicht nach Bundeswehr-Panzern. "Die Ukrainer haben uns gegenüber ganz explizit Artillerie gefordert", sagte Zorn der "Bild am Sonntag". "Ich habe von der ukrainischen Regierung derzeit keine anderen Forderungen auf meinem Tisch liegen, die den Bestand der Bundeswehr betreffen."
NHL: Draisaitls Oilers erreichen zweite Play-off-Runde
Leon Draisaitls Traum vom Stanley Cup lebt weiter. Der deutsche Eishockey-Superstar gewann mit den Edmonton Oilers das entscheidende siebte Spiel im NHL-Achtelfinale gegen die Los Angeles Kings mit 2:0. Im Viertelfinale bekommen es die Oilers mit dem kanadischen Rivalen Calgary Flames oder den Dallas Stars zu tun, in dieser Serie steht es 3:3.
Söderholm schwärmt: "Waren viele Elemente drin"
Bundestrainer Toni Söderholm ist nach dem hart erkämpften 2:1 gegen den Olympia-Dritten Slowakei und dem damit verbundenen ersten Sieg im zweiten Spiel bei der Eishockey-WM in Finnland ins Schwärmen geraten. "Das war vielleicht vom Tempo her auf dem höchsten Niveau, seit ich hier bin, es war wirklich schnell", sagte Söderholm. Die Partie sei "ziemlich nah" an seiner Vorstellung eines Eishockeyspiels gewesen, ergänzte der Finne.