Letzte Nachrichten
Selenskyj: Mariupol "leistet weiterhin Widerstand"
Die strategisch wichtige Hafenstadt Mariupol befindet sich laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj noch nicht vollständig in russischer Hand. Mariupol sei "eine Stadt, die Russland weiterhin Widerstand leistet, trotz allem, was die Besatzer sagen", bekräftigte Selenskyj am Donnerstagabend in einer Videobotschaft. Sein russischer Kollege Wladimir Putin hatte zuvor gesagt, die Stadt sei "befreit".
Elber fordert: Gebt Nagelsmann Zeit!
Klubrepräsentant Giovane Elber von Bayern München fordert etwas mehr Geduld mit Trainer Julian Nagelsmann. Nur wegen des frühen Scheiterns in der Champions League dürfe man "nicht den Stab über ihn brechen", sagte der frühere Torjäger im Interview mit Spox und Goal: "Er ist ein guter Trainer. Ich hoffe, dass er bei uns noch lange Erfolg haben wird. Man muss ihm Zeit geben."
Wettbewerb egal: Uth will mit Köln nach Europa
Offensivspieler Mark Uth will sich mit dem Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln unbedingt für den Europacup qualifizieren. "Die Europa League wäre schon geil, aber die Conference League würden wir auch annehmen", sagte Uth im Sky-Interview.
Hitzfeld wird zum Bielefeld-Fan: "Drücke Michael die Daumen"
Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld wird für den Rest der Bundesliga-Saison zum Fan von Arminia Bielefeld. Grund: Bei den Ostwestfalen ist Hitzfelds langjähriger Assistent Michael Henke neuerdings Co-Trainer.
Erneute Zusammenstöße zwischen Palästinensern und Polizei in Jerusalem
Nach dem Freitagsgebet hat es erneut Zusammenstöße zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischer Polizei rund um den Tempelberg in Jerusalem gegeben. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete am Freitagmorgen, dass dabei mehrere Menschen verletzt wurden. Auf Fotos waren dutzende Vermummte vor der Al-Aksa-Moschee zu sehen, die Steine auf Polizisten warfen. Die Polizei feuerte Tränengas und nahm Demonstranten fest.
Obama ruft zu stärkerer Regulierung der Internetplattformen auf
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat eine stärkere Regulierung der Internetplattformen gefordert. "Diese großen Plattformen müssen einer gewissen öffentlichen Aufsicht und Regulierung unterworfen werden", sagte er am Donnerstag. Obama sprach sich unter anderem für eine Änderung des Gesetzes zur Freistellung der Plattformen von der Haftung für die Inhalte ihrer Nutzer aus.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 733
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Freitagmorgen mit 733,4 an. Am Vortag hatte er bei 720,6 gelegen, vor einer Woche bei 1001,5. Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert die Zahl der registrierten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in diesem Zeitraum.
Selenskyj: Ukraine braucht sieben Milliarden Dollar pro Monat
Wegen des russischen Angriffs benötigt die Ukraine laut Präsident Wolodymyr Selenskyj alleine als Ausgleich für wirtschaftliche Ausfälle monatlich sieben Milliarden Dollar Unterstützung. "Und wir werden hunderte Milliarden Dollar für den Wiederaufbau benötigen", sagte Selenskyj am Donnerstag in einer Videoschalte während eines Treffens des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington.
Ex-Präsident von Honduras an die USA ausgeliefert
Der honduranische Ex-Präsident Juan Orlando Hernández ist an die USA ausgeliefert worden. Ein Flugzeug der US-Antidrogenbehörde hob am Donnerstag mit dem 53-Jährigen an Bord in Tegucigalpa ab, um den wegen Verwicklung in den internationalen Drogenhandel beschuldigten Politiker in die USA zu bringen, wie AFP-Journalisten berichteten.
Floridas Parlament stimmt für Entzug von Selbstverwaltungsrecht von "Disney World"
Nach Kritik an einem Gesetz zum Grundschulunterricht über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität verliert der Freizeitpark "Disney World" in Orlando im US-Bundesstaat Florida voraussichtlich sein Selbstverwaltungsrecht. Floridas Parlament beschloss am Donnerstag den Entzug des Sonderrechts für den Unterhaltungsriesen Disney. Die Parlamentarier kamen damit einem Wunsch des konservativen Gouverneurs Ron DeSantis nach, der sich in einem offenen Streit mit Disney befindet.
Barcelona düpiert: Bayern-Basketballer gleichen aus
Den Top-Favoriten düpiert: Die Basketballer des FC Bayern München dürfen vom Einzug ins Final Four der EuroLeague träumen. Beim Klassenprimus FC Barcelona gewann das Team von Trainer Andrea Trinchieri am Donnerstag das zweite Viertelfinal-Spiel eindrucksvoll mit 90:75 (48:35). Damit glichen die Münchner in der Serie "best of five" zum 1:1 aus.
Glanzloser Heimsieg: DEB-Team schlägt die Schweiz
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ist mit einem mühevollen Sieg in die zweite Phase der WM-Vorbereitung gestartet. Die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm gewann am Donnerstagabend in Rosenheim den ersten Test vor heimischem Publikum mit 4:2 (0:0, 2:2, 2:0) gegen die Schweiz.
Wegen Ukraine-Kriegs erstmals keine Einigung bei halbjährlicher IWF-Tagung
Wegen des Krieges in der Ukraine hat es beim halbjährlichen Ministertreffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstmals keine gemeinsame Erklärung gegeben. "Russlands Krieg gegen die Ukraine hat es unmöglich gemacht, einen Konsens zu finden", erklärte die Vorsitzende des IWF-Lenkungsausschusses, Spaniens Finanzministerin Nadia Calviño, am Donnerstag. Sie habe aber die Unterstützung der "überwältigenden Mehrheit" der 189 Mitglieder.
Verteidigungsausschuss lädt Scholz zu Sitzung ein
In der Debatte über Waffenlieferungen an die Ukraine hat der Verteidigungsausschuss im Bundestag Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu seiner nächsten Sitzung eingeladen. "Die Frage danach, welchen Beitrag Deutschland und insbesondere die Bundeswehr in Bezug auf Waffenlieferungen tatsächlich leisten kann, ist für die Menschen in der Ukraine existentiell", schrieb die Ausschuss-Vorsitzende Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) am Donnerstag in einem Brief an Scholz.
Siegemund steht in Stuttgart im Viertelfinale
Eine selbstbewusste und kämpferisch starke Laura Siegemund hat als einzige deutsche Tennisspielerin das Viertelfinale beim WTA-Turnier in Stuttgart erreicht. Die Turniersiegerin von 2017 gewann gegen die an Position vier gesetzte Griechin Maria Sakkari, die beim Stand von 6:4, 3:1 für die Deutsche gesundheitsbedingt aufgeben musste.
US-Notenbank Fed könnte Leitzinsen im Mai um 0,5 Prozentpunkte anheben
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) könnte im Mai die Leitzinsen um einen halben Prozentpunkt anheben und damit doppelt so stark wie im März. Fed-Präsident Jerome Powell sagte am Donnerstag, es sei "angemessen", im Kampf gegen die hohe Inflation "ein bisschen schneller" voranzugehen. "50 Basispunkte werden bei dem Treffen (des Fed-Offenmarktausschusses) im Mai sicherlich auf dem Tisch sein."
DHB-Frauen dank Rekordsieg für Handball-EM qualifiziert
Deutschlands Handball-Frauen haben sich mit einem Rekordsieg für die Europameisterschaft qualifiziert. Die Mannschaft des neuen Bundestrainers Markus Gaugisch besiegte Außenseiter Griechenland klar mit 40:11 (19:5) und sicherte sich mit dem höchsten Erfolg einer deutschen Frauenmannschaft in der EM-Qualifikation das Ticket für das Turnier Ende des Jahres in Slowenien, Montenegro und Nordmazedonien (4. bis 20. November).
Mike Tyson schlägt in US-Flugzeug auf anderen Passagier ein
Der frühere Boxweltmeister Mike Tyson hat in einem Flugzeug in den USA auf einen anderen Passagier eingeschlagen. Ein am Donnerstag vom Promi-Portal "TMZ" veröffentlichtes Handyvideo zeigt, wie der 55-jährige frühere Schwergewichtschampion einem im Flieger hinter ihm sitzenden jungen Mann mehrere Schläge ins Gesicht verpasst.
Weitere Untersuchung gegen britischen Premier Johnson wegen Lockdown-Partys
Wegen der sogenannten Partygate-Affäre um illegale Feiern am britischen Regierungssitz in Corona-Zeiten hat das Parlament eine weitere Untersuchung gegen Premierminister Boris Johnson eingeleitet. Ein Ausschuss soll der Frage nachgehen, ob Johnson die Volksvertretung in der Causa belogen hat, wie die Abgeordneten am Donnerstag beschlossen. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, muss Johnson dem Verhaltenskodex der Regierung zufolge zurücktreten.
Putin verkündet Eroberung von Mariupol - Biden äußert Zweifel
Trotz des Ausharrens zahlreicher ukrainischer Kämpfer in Mariupol hat Russlands Präsident Wladimir Putin die Hafenstadt für erobert erklärt. Die "Befreiung" der Stadt sei ein "Erfolg" für die russischen Streitkräfte, sagte Putin am Donnerstag. US-Präsident Joe Biden äußerte hingegen Zweifel: "Es gibt noch keine Beweise dafür, dass Mariupol vollständig gefallen ist."
Mindestens 16 Tote bei zwei Anschlägen in Afghanistan
Bei Anschlägen in den afghanischen Städten Masar-i-Scharif und Kundus sind insgesamt mindestens 16 Menschen getötet worden. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte beide Taten am Donnerstag für sich. In der der nordafghanischen Stadt Masar-i-Scharif wurden in einer schiitischen Moschee durch eine Explosion mindestens zwölf Menschen getötet.
Russland belegt US-Vizepräsidentin Harris und Zuckerberg mit Einreiseverboten
Als Vergeltungsmaßnahme für Sanktionen der USA und Kanadas hat Russland Einreiseverbote gegen dutzende Regierungsmitarbeiter, Armeevertreter und Journalisten aus beiden Ländern verhängt. Betroffen von den Sanktionen sind unter anderem US-Vizepräsidentin Kamala Harris und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, wie das Außenministerium in Moskau am Donnerstag mitteilte. Auf der Sanktionsliste stehen außerdem die stellvertretende US-Verteidigungsministerin Kathleen Hicks, Pentagon-Sprecher John Kirby und der Stabschef im Weißen Haus, Ron Klain.
Abgeordnete leiten "Partygate"-Untersuchung gegen Johnson ein
Das britische Parlament hat in der sogenannten Partygate-Affäre eine Untersuchung gegen Premierminister Boris Johnson eingeleitet. Die Abgeordneten beschlossen am Donnerstag in London, einen Ausschuss mit der Klärung der Frage zu befassen, ob Johnson im Parlament bezüglich illegaler Feiern in Corona-Zeiten gelogen hat. Die Polizei hatte Mitte April wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen Bußgelder unter anderem gegen Johnson verhängt.
Musk hat Finanzmittel für Übernahme von Twitter zusammen
Tesla-Gründer Elon Musk hat nach eigenen Angaben die Finanzmittel für eine mögliche feindliche Übernahme des Kurzbotschaftendienstes Twitter zusammen und prüft ein direktes Kaufangebot an die Aktionäre. Der High-Tech-Unternehmer führte in einem am Donnerstag bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Dokument auf, wie er die 46,5 Milliarden Dollar (rund 43 Milliarden Euro) stemmen will.
Russische Zentralbank senkt Wirtschaftsausblick für dieses Jahr weiter
Die russische Wirtschaft dürfte nach Einschätzung der Zentralbank des Landes in diesem Jahr angesichts der verhängten Sanktionen noch stärker einbrechen als zunächst angenommen. In einer am Donnerstag vorgestellten Prognose wird nun mit einem Rückgang der Konjunktur um 9,2 Prozent sowie einer Inflation in Höhe von 22 Prozent in diesem Jahr gerechnet.
Vierschanzentournee für Frauen kommt 2023/24
Im Winter 2023/24 wird es erstmals eine Vierschanzentournee für Frauen geben. Darauf verständigten sich der Deutsche und der Österreichische Skiverband gemeinsam mit den Verantwortlichen des Weltverbandes FIS. Die Ausrichter reagierten damit auf jahrelange Forderungen der Skispringerinnen nach "Schanzengleichheit".
Italien will "bald" Kauf von russischem Gas einstellen
Italien sieht sich wegen des Ukraine-Kriegs aus moralischen Gründen zu einer raschen Abkehr von russischen Gaslieferungen verpflichtet. "Meiner Meinung nach müssen wir aus ethischen Gründen bald die russischen Gaslieferungen stoppen", sagte der italienische Minister für den Ökologischen Übergang, Roberto Cingolani, der Zeitung "La Stampa" vom Donnerstag. Italien sei "mit großer Geschwindigkeit dabei", seine Versorgungsquellen zu diversifizieren, fuhr er fort.
Drei Busse mit Zivilisten aus Mariupol in Saporischschja angekommen
Drei Schulbusse mit Zivilisten aus Mariupol sind in Saporischscha angekommen. AFP-Reporter sahen, wie die mit Frauen und Kindern besetzten Busse am Donnerstagnachmittag in der rund 200 Kilometer nordwestlich der umkämpften Hafenstadt gelegenen Stadt ankamen. Dafür mussten sie größtenteils von der russischen Armee kontrolliertes Gebiet durchqueren.
Biden sagt Ukraine neue Waffenlieferungen im Umfang von 800 Millionen Dollar zu
Die USA haben der Ukraine weitere Waffenlieferungen im Umfang von 800 Millionen Dollar (knapp 740 Millionen Euro) zugesagt. "Dieses Paket umfasst schwere Artilleriewaffen, dutzende Haubitzen und 144.000 Schuss Munition für diese Haubitzen", sagte US-Präsident Joe Biden am Donnerstag im Weißen Haus. Geliefert werden sollen demnach auch zusätzliche taktische Drohnen.
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen 33-Jährigen wegen Mords an Sechsjähriger
Rund vier Monate nach dem Fund eines toten sechsjährigen Mädchens nach einem Wohnungsbrand in Baden-Württemberg hat die Staatsanwaltschaft Baden-Baden Mordanklage gegen einen 33-Jährigen erhoben. Der Mann soll das Mädchen, das Übernachtungsgast seines Sohns war, im Dezember mit einem Messer getötet haben, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Anschließend soll er die Leiche sexuell missbraucht haben.
Eingefleischter Queen-Fan kann endlich Freddie-Mercury-Statue enthüllen
Nach dem jahrelangen Kampf eines eingefleischten Fans der britischen Band Queen ist am Donnerstag auf der südkoreanischen Ferieninsel Jeju eine lebensgroße Statue von Frontmann Freddie Mercury enthüllt worden. Die 50 Millionen Won (37.340 Euro) teure Bronzestatue steht an der malerischen Küste von Jeju, bezahlt hat das Kunstwerk der südkoreanische Geschäftsmann Baek Soon Yeob. Auch andere Queen-Fans kamen zu der Einweihung nach Jeju.
Lage kurz nach möglicher Rückkehr entscheidend für Prüfung von Abschiebeverbot
Vor einem Abschiebeverbot muss geprüft werden, ob der Betroffene nach seiner Rückkehr ins Herkunftsland "seine elementarsten Bedürfnisse über einen absehbaren Zeitraum" erfüllen kann. Dagegen sei es nicht entscheidend, ob das Existenzminimum auf Dauer sichergestellt sei, entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag. Es ging um einen Afghanen, der kein Asyl in Deutschland bekam. (Az. BVerwG 1 C 10.21)