Letzte Nachrichten
Nachwahlbefragungen: Ex-Regierungschef Netanjahu bei Wahl in Israel vorn
Ex-Regierungschef Benjamin Netanjahu hat laut Nachwahlbefragungen die Parlamentswahl in Israel gewonnen. Der langjährige frühere Ministerpräsident konnte laut den am Dienstagabend nach Schließung der Wahllokale veröffentlichten Prognosen sogar auf eine Mehrheit der Parlamentssitze hoffen. Regierungschef Jair Lapid musste sich demnach bei der Wahl geschlagen geben.
US-Foodbloggerin Julie Powell im Alter von 49 Jahren gestorben
Die in der Hollywood-Komödie "Julie & Julia" verewigte Foodbloggerin und Buchautorin Julie Powell ist tot. Powell starb im Alter von 49 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts, wie die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf ihren Ehemann berichtete. Sie verstarb demnach bereits am 26. Oktober bei sich zu Hause im Bundesstaat New York.
Bolsonaro will nach Wahlniederlage in Brasilien die "Verfassung respektieren"
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro will nach seiner Niederlage in der Präsidentschaftswahl die Verfassung "respektieren". Dies kündigte Bolsonaro am Dienstag bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Stichwahl vor Journalisten in der Hauptstadt Brasília an, ohne seine Niederlage explizit einzugestehen. Sein Stabschef Ciro Nogueira sagte im Anschluss, der Präsident habe die Amtsübergabe an Wahlsieger Luiz Inácio Lula da Silva "autorisiert".
Leverkusen überwintert in der Europa League
Bayer Leverkusen hat sich trotz einer miserablen Vorstellung dank gütiger Schützenhilfe den Trostpreis ergaunert und überwintert in der Europa League. Der vorzeitig aus der Champions League ausgeschiedene Fußball-Bundesligist kam im letzten Gruppenspiel der Königsklasse gegen den FC Brügge zwar nicht über ein 0:0 hinaus, dank der 1:2 (0:2)-Niederlage von Atletico Madrid im Parallelspiel beim FC Porto sicherte sich die kriselnde Werkself aber noch Platz drei.
Nachwahlbefragungen: Keine Mehrheit für eines der Parteien-Bündnisse in Dänemark
Bei der Parlamentswahl in Dänemark hat Nachwahlbefragungen zufolge keines der beiden großen Parteien-Bündnisse die Mehrheit im Parlament erhalten. Weder der "rote Block" der amtierenden sozialdemokratischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen noch der "blaue Block" aus Liberalen, Konservativen und Rechtspopulisten erhielt demnach am Dienstag die für eine Regierungsbildung erforderliche absolute Mehrheit. Königsmacher für eine Regierungsbildung könnte den Nachwahlbefragungen zufolge die Moderaten-Partei von Ex-Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen werden.
Elon Musk will Twitter-Nutzer für Verifizierung ihrer Konten zahlen lassen
Der neue Twitter-Eigentümer Elon Musk will Nutzer des Kurzbotschaftendienstes für die Verifizierung ihrer Nutzerkonten zur Kasse bitten und monatlich acht Dollar verlangen. Das bisherige System zur Vergabe der blauen Häckchen sei "Schwachsinn" (im englischen Original: "Bullshit"), schrieb der Multimilliardär am Dienstag auf Twitter. Für eine Verifizierung eines Accounts soll demnach künftig ein Abonnement beim kostenpflichtigen Angebot Twitter Blue Voraussetzung sein.
USA warnen vor möglichen iranischen Raketenlieferungen an Russland
Die USA haben vor möglichen iranischen Raketenlieferungen an Russland im Ukraine-Krieg gewarnt. "Wir sind weiterhin besorgt über die Möglichkeit, dass der Iran Russland mit Boden-Boden-Raketen beliefern könnte", sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats des Weißen Hauses, John Kirby, am Dienstag. "Wir haben bislang nicht gesehen, dass sich das bestätigt, aber das ist eine Sorge, die wir haben."
Wechsel ausgeschlossen: Kroos will Karriere bei Real beenden
Rio-Weltmeister Toni Kroos (32) will seine Karriere bei Real Madrid beenden. "Ich werde immer hier bleiben, ich werde mich hier zur Ruhe setzen", sagte der ehemalige Fußball-Nationalspieler am Dienstag: "Ich weiß nur nicht, wann." Der Vertrag von Kroos bei den Königlichen läuft bis 2023, einen Wechsel schloss er aus.
Putin fordert "echte Garantien" von Kiew bei Getreideexporten
Der russische Präsident Wladimir Putin hat "echte Garantien" von Kiew für die Einhaltung des Abkommens über ukrainische Getreideexporte gefordert. Diese Forderung habe Putin in einem Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip gestellt, teilte der Kreml am Dienstag mit. Unterdessen haben trotz Russlands Rückzug aus dem Getreide-Abkommen weiterhin Frachtschiffe ukrainische Häfen verlassen, wie das Koordinationszentrum (JCC) in Istanbul mitteilte. Am Mittwoch sollen laut JCC aber keine Getreideschiffe durch den humanitären Korridor fahren.
NBA: Brooklyn Nets trennen sich von Trainer Nash
Die Brooklyn Nets aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA haben sich von ihrem Trainer Steve Nash getrennt. Dies teilte das Team aus New York am Dienstag mit. Der 48-jährige Nash, der als Aktiver lange Zeit an der Seite von Dirk Nowitzki für die Dallas Mavericks gespielt hatte, war seit September 2020 Coach der Nets.
Verdi will um "jeden Arbeitsplatz" bei Galeria Karstadt Kaufhof kämpfen
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will um "jeden Arbeitsplatz" bei der angeschlagenen Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof kämpfen. Verdi-Chef Frank Werneke forderte am Dienstag zudem den Eigentümer René Benko auf, wie versprochen "umfassend" in die Filialen zu investieren. Der Galeria-Vorstand will Verdi zufolge ein Drittel der 131 Filialen schließen.
Koordinationszentrum: Am Mittwoch keine Getreide-Schiffe im humanitären Korridor
Am Mittwoch sollen keine Frachtschiffe den humanitären Korridor für den Transport von ukrainischem Getreide im Schwarzen Meer durchfahren. Nach Angaben "des Sekretariats der Vereinten Nationen im internationalen Koordinationszentrum haben die Delegationen der Ukraine, Russlands und der Türkei vereinbart, am 2. November keine Frachtbewegungen im Rahmen der Getreide-Initiative im Schwarzen Meer zu planen", erklärte das internationale Koordinierungszentrum (JCC) in Istanbul am Dienstag.
Berlin verlängert 29-Euro-Ticket bis März
Berlin verlängert sein 29-Euro-Ticket bis Ende März kommenden Jahres. Damit investiere der Senat in einen modernen öffentlichen Nahverkehr und sorge für eine wirksame Entlastung der Berlinerinnen und Berliner, teilte die Senatskanzlei am Dienstag mit. Das Monatsticket war im Oktober für den AB genannten Tarifbereich innerhalb der Berliner Stadtgrenzen eingeführt worden.
Erneute Proteste im Iran trotz zunehmender Repressionen
Im Iran haben trotz zunehmender Repressionen nach Angaben von Aktivisten erneut Menschen im ganzen Land gegen die religiöse Führung des Landes protestiert. Unter anderem in Wohngebieten, an Universitäten und auf den Straßen wurde demnach am Dienstag demonstriert. So berichtete die in Norwegen ansässige Menschenrechtsgruppe Iran Human Rights (IHR) von einem Sitzprotest an der Universität Isfahan. Eine ähnliche Aktion gab es Onlinemedien zufolge auch an einer Universität in Teheran.
Supreme Court gewährt Trump Aufschub in Streit um Steuerunterlagen
Der Oberste Gerichtshof der USA hat dem früheren Präsidenten Donald Trump Aufschub im Streit um eine Übergabe von Steuerunterlagen an einen Kongressausschuss gewährt. Der Präsident des Supreme Court, John Roberts, gab am Dienstag einem Eilantrag des Republikaners statt, eine sofortige Übergabe der Unterlagen zu blockieren. Roberts setzte eine Frist bis Donnerstag kommender Woche für das Einreichen ausführlicherer juristischer Argumente.
Bundespolizei greift zahlreiche illegal Eingereiste auf
Die Bundespolizei hat am Wochenende in Brandenburg und Sachsen zahlreiche illegal eingereiste Menschen aufgegriffen. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, trafen die Beamten unter anderem am Samstag am Bahnhof im sächsischen Ebersbach elf Syrer ohne Dokumente an. Die neun Männer und zwei Jugendlichen wollten demnach mit einem Zug nach Dresden fahren.
Frau in schleswig-holsteinischem Heide von Ehemann auf Gehweg erschossen
Eine 37-Jährige ist im Beisein ihres 13-jährigen Sohns im schleswig-holsteinischen Heide auf einem Gehweg von ihrem Ehemann erschossen worden. Der 54-Jährige, der auch Vater des Jungen ist, sei am Montag neben der Frau aus einem Auto gestiegen und habe "unvermittelt" auf sie gefeuert, teilte die Polizei am Dienstag in Itzehoe mit.
Kanzleramt strebt Gaspreisbremse bereits ab 1. Februar an
Die Bundesregierung will die Gaspreisbremse zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger möglichst bereits ab dem 1. Februar in Kraft setzen. Ab März 2023 greife die Gaspreisbremse für alle Verbraucherinnen und Verbraucher und es werde "darüber hinaus eine rückwirkende Entlastung zum 1. Februar angestrebt", heißt es in einem Erläuterungspapier der Bundesregierung, das AFP vorlag. Medienberichten zufolge steht das auch in einem Beschlussvorschlag des Bundeskanzleramts für die Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch.
SPD und Grüne wollen Niedersachsen bis 2040 klimaneutral machen
Nach dem Abschluss ihrer Koalitionsgespräche haben SPD und Grüne in Niedersachsen zentrale Eckpunkte ihrer künftigen gemeinsamen Regierung vorgestellt. Ihrem am Dienstag in Hannover vorgestellten Koalitionsvertrag zufolge soll das Bundesland bis zum Jahr 2040 klimaneutral werden. Zudem soll unter anderem das Einstiegsgehalt für Lehrkräfte erhöht werden.
Verstorbene Mevlüde Genç in Solingen von hunderten Menschen verabschiedet
In Solingen ist mit einer Zeremonie die am Wochenende verstorbene Mevlüde Genç verabschiedet worden. Ihr Sarg wurde am Dienstag an dem Ort aufgestellt, an dem bis zu dem rechtsextremistischen Brandanschlag im Jahr 1993 das Haus der Familie Genç gestanden hatte. Mevlüde Genç verlor damals fünf Mitglieder ihrer Familie. An der Trauerveranstaltung nahmen nach Angaben eines Sprechers der Stadt Solingen bis zu tausend Menschen teil.
Strom- und Wasserversorgung in Kiew nach russischen Angriffen wiederhergestellt
Nach den massiven russischen Raketenangriffen auf Kiews Infrastruktur hat die Wasser- und Stromversorgung in der ukrainischen Hauptstadt am Dienstag wieder funktioniert. "Die Wasserversorgung der Häuser der Kiewer Bürger wurde vollkommen wiederhergestellt", erklärte Bürgermeister Vitali Klitschko. Unterdessen nahm die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) nach russischen Vorwürfen, die Ukraine baue eine "schmutzige Bomben", ihre Untersuchungen in der Ukraine auf.
Bericht: Kanzleramt will Gaspreisbremse bereits ab 1. Februar gelten lassen
Die Bundesregierung will die Gaspreisbremse zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger Berichten zufolge bereits ab dem 1. Februar in Kraft setzen. Dies geht nach Informationen der Funke Mediengruppe sowie des Portals "Spiegel Online" vom Dienstag aus einem Beschlussvorschlag des Bundeskanzleramts für die Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch hervor. Die zuständige Expertenkommission hatte eine Einführung zum 1. März vorgeschlagen. In der Vorlage des Kanzleramts heiße es dazu: "Eine Rückwirkung zum 1. Februar 2023 wird angestrebt."
Kanzler vor China-Besuch unter Druck von allen Seiten
Vor seinem geplanten China-Besuch gerät Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) von vielen Seiten unter Druck. Vertreter der verfolgten uigurischen Minderheit in China prangerten am Dienstag in Berlin eklatante Menschenrechtsverletzungen an und forderten Scholz zum Verzicht auf die Reise auf. Menschenrechtsaktivisten, aber auch Oppositionsvertreter verlangten von Scholz klare Worte zur Lage der Menschenrechte in China. Die chinesische Staatspresse hingegen warnte den Kanzler vor öffentlichen Belehrungen und riet ihm zu "pragmatischer Kooperation".
Astronomen entdecken für die Erde "potenziell gefährlichen Asteroiden"
Ein internationales Astronomen-Team hat einen etwa 1,5 Kilometer großen Asteroiden entdeckt, der im ungünstigsten Fall in ferner Zukunft mit der Erde kollidieren und sie verwüsten könnte. 2022 AP7 sei der größte Asteroid, "der in den vergangenen acht Jahren entdeckt wurde und für die Erde potenziell gefährlich ist", erklärte die Forschungsgruppe Noirlab.
Polizei stellt Strafanzeige gegen Klimaaktivisten nach Verkehrsunfall in Berlin
Nach einem möglicherweise durch Klimablockaden behinderten Einsatz von Rettungskräften bei einem schweren Verkehrsunfall hat die Berliner Polizei Strafanzeige gegen zwei Aktivisten gestellt. Die Anzeigen seien wegen unterlassener Hilfeleistung und der Behinderung hilfeleistender Personen geschrieben worden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag auf Anfrage.
"TMZ": US-Rapper Takeoff im Alter von 28 Jahren erschossen
Der bekannte US-Rapper Takeoff ist einem Medienbericht zufolge erschossen worden. Das 28-jährige Mitglied des Rap-Trios Migos sei in der Nacht zum Dienstag in einem Bowling-Club der texanischen Großstadt Houston niedergeschossen worden, berichtete das Promi-Portal "TMZ". Der Musiker mit dem bürgerlichen Namen Kirshnik Khari Ball sei mit seinem Bandkollegen Quavo unterwegs gewesen, als ein Streit ausgebrochen sei. Jemand habe daraufhin das Feuer eröffnet.
Habeck: Werden Vorschläge der Gas-Kommission nicht eins zu eins umsetzen können
Die Bundesregierung will die Vorschläge der Gas-Kommission laut Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck "so eng wie es geht" umsetzen. Aber "an bestimmten Stellen werden wir abweichen müssen", sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Dresden. Er verwies auf "die technische Umsetzung in den Gesetzestexten" sowie auf EU-Vorgaben, wodurch eine "eins-zu-eins-Umsetzung unmöglich" werde.
Tokio erkennt gleichgeschlechtliche Partnerschaften an
Die Stadtverwaltung von Tokio hat am Dienstag erstmals Zertifikate an gleichgeschlechtliche Paare ausgegeben, die in der japanischen Hauptstadt leben und arbeiten. Damit werden LGBTQ-Paare bei Inanspruchnahme bestimmter öffentlicher Dienstleistungen wie verheiratete Paare behandelt - unter anderem im Krankenhaus.
Nach Bolsonaros Wahlniederlage schon mehr als 250 Straßensperren in Brasilien
Aus Protest gegen den Sieg des Linkspolitikers Luiz Inácio Lula da Silva bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien errichten Anhänger des rechtsextremen Amtsinhabers Jair Bolsonaro an immer mehr Orten Straßensperren. Mittlerweile gebe es in mindestens 23 der 27 brasilianischen Bundesstaaten insgesamt mehr als 250 teilweise oder vollständige Straßensperren, teilte die Bundesverkehrspolizei (PRF) am Dienstagmorgen (Ortszeit) mit.
Faeser bekommt von Katar Sicherheitsgarantien für WM-Fans
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat bei ihrem Besuch im WM-Gastgeberland Katar eine Zusage für die Sicherheit aller anreisenden Fußballfans bekommen. "Alle Menschen, egal woher sie kommen, wen sie lieben und woran sie glauben, müssen bei der WM sicher sein: Jeder Fan muss sich frei und ohne Angst bewegen können", erklärte Faeser am Dienstag zum Abschluss ihres Besuchs in dem Emirat. "Diese Sicherheitsgarantie hat mir der Premierminister von Katar heute gegeben."
EU erwägt Sanktionen gegen Belarus wegen seiner Rolle im russischen Angriffskrieg
Die EU erwägt weitere Sanktionen gegen Belarus wegen seiner Rolle im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. "Wir können nicht zulassen, dass Belarus sich der russischen Politik anschließt oder dass Russland die Auswirkungen der Sanktionen durch (...) Belarus umgeht", sagte am Dienstag der tschechische Regierungschef Petr Fiala, dessen Land derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat.
Faeser: Katar gibt "Sicherheitsgarantie" - WM-Besuch geplant
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will trotz der Kritik an Gastgeber Katar das erste Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM-Endrunde (20. November bis 18 Dezember) besuchen. Das sagte die für den Sport zuständige Ministerin am Dienstag in Doha. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) trifft bei ihrem Turnierstart am 23. November auf Japan.