Letzte Nachrichten
Anhänger der Anime-Szene in Militärkleidung und mit Waffen sorgen in Schwerin für Polizeieinsatz
Zwei Anhänger der sogenannten Anime-Szene in Militärkleidung und mit Waffen haben in Schwerin einen Polizeieinsatz ausgelöst. Zeugen alarmierten am Samstag die Beamten, nachdem die beiden jungen Männer mit augenscheinlich echten Schusswaffen, Sturmmasken und Militärwesten in der Innenstadt gesichtet wurden, wie das Polizeipräsidium Rostock mitteilte. Vier Polizeibeamte stellten die Verdächtigen daraufhin mit gezogener Maschinenpistole.
Bolsonaro holt in Umfrage vor Präsidentschaftswahl in Brasilien leicht auf
Unmittelbar vor Beginn der Stichwahl um das Präsidentenamt in Brasilien hat der rechtsextreme Amtsinhaber Jair Bolsonaro laut einer Umfrage gegenüber seinem linksgerichteten Herausforderer Luiz Inácio Lula da Silva leicht aufgeholt. Laut der am Samstagabend (Ortszeit) veröffentlichten Umfrage des Instituts Datafolha kommt Lula auf 52 Prozent der Wählerstimmen, Bolsonaro liegt bei 48 Prozent. Damit hat der Amtsinhaber im Vergleich zu einer Umfrage vom Donnerstag einen Prozentpunkt zugelegt und Lula einen Prozentpunkt verloren.
Einzelhandel warnt vor Kaufzurückhaltung
Der Einzelhandel fürchtet angesichts von Energiekrise und Rekord-Inflation massive Umsatzeinbußen. "Verbraucherinnen und Verbraucher halten sich in der aktuellen Energiekrise beim Konsum zurück", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes HDE, Stefan Genth, der "Bild am Sonntag". "Der Einzelhandel bekommt diese Kaufzurückhaltung deutlich zu spüren." Steigende Energiekosten und die hohe Inflation sorgten für große Verunsicherung.
Polizei im Saarland löst rechtsextreme Veranstaltung auf
Die Polizei im Saarland hat mit einem Großaufgebot eine rechtsextreme Veranstaltung aufgelöst. Zahlreiche Rechtsextreme hatten sich am Samstagabend in einem Vereinsheim in der Gemeinde Mandelbachtal zu einer als privat deklarierten Veranstaltung getroffen, bei der auch eine Rechtsrockband auftrat, wie die Polizei in Saarbrücken in der Nacht zum Sonntag berichtete.
Selenskyj-Berater rechnet mit schneller Einigung über deutsche Panzer-Lieferungen
Der Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Mychailo Podoljak, rechnet mit einer schnellen Einigung mit der Bundesregierung über die Lieferung von westlichen Kampf- und Schützenpanzern. "Ich denke, dass wir für die Panzer einen Konsens mit unseren deutschen Partnern finden", sagte Podoljak im Interview mit der "Welt am Sonntag".
Medienbericht: Mobiltelefon von Liz Truss wurde angeblich abgehört
Einem Medienbericht zufolge soll das Handy der ehemaligen britischen Premierministerin Liz Truss über längere Zeit hinweg abgehört worden sein, als Truss Außenministerin war. In einem unbestätigten Bericht zitierte "The Mail on Sunday" ungenannte Sicherheitsquellen mit der Aussage, Truss' persönliches Mobiltelefon sei "von Agenten gehackt worden, die im Verdacht stehen, für den Kreml zu arbeiten".
Zehn Sekunden schneller: Ledecky pulverisiert Wellbrock-Weltrekord
US-Topschwimmerin Katie Ledecky hat den Kurzbahn-Weltrekord von Sarah Wellbrock über 1500 m Freistil pulverisiert. Beim Weltcup in Toronto blieb die siebenmalige Olympiasiegerin in ihrem ersten Rennen überhaupt über diese Distanz auf der 25-m-Bahn in 15:08,24 Sekunden fast zehn Sekunden unter Wellbrocks Marke von der DM 2019 in Berlin (15:18,01).
NHL: Draisaitls Oilers mit viertem Sieg in Serie
Eishockey-Star Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Profiliga NHL den vierten Sieg in Serie eingefahren. Nationalstürmer Draisaitl steuerte zum 3:2 der Kanadier in der zweiten "Battle of Alberta" der Saison bei den Calgary Flames eine Torvorlage bei.
World Series: Houston gleicht aus
Die Houston Astros haben im Duell um die Krone im nordamerikanischen Baseball ausgeglichen. Dank des starken Pitchers Fran Valdez gewannen die Texaner Spiel zwei der World Series in der Major League Baseball gegen die Philadelphia Phillies 5:2 und glichen damit zum 1:1 aus. Zum Titelgewinn sind vier Siege nötig.
Präsident: Anzahl der Toten nach Selbstmordanschlägen in Somalia steigt auf 100
Die Anzahl der Toten infolge von zwei Selbstmordanschlägen in Somalia ist nach Angaben des somalischen Präsidenten auf 100 gestiegen. "Bisher sind 100 Menschen gestorben und 300 sind verletzt, und die Anzahl der Toten und Verwundeten steigt weiter an", sagte Präsident Hassan Sheikh Mohamud bei einem Besuch des Anschlagsorts in der Hauptstadt Mogadischu am Sonntag.
Mehr als 150 Tote und viele Verletzte bei Massenpanik in Seoul
Nach der Massenpanik in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul ist die Anzahl der Todesopfer jüngsten Angaben zufolge auf mehr als 150 Menschen gestiegen. Darunter sind laut Feuerwehr auch 19 Ausländer. Der südkoreanische Präsident Yoon Suk-yeol rief am Sonntag Staatstrauer aus und erklärte, die Regierung werde für Beerdigungen der Todesopfer zahlen sowie für die medizinische Behandlung der Verletzten. Weltweit reagierten Politiker wie etwa US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit Bestürzung.
Brasilianer haben die Wahl zwischen Bolsonaro und Lula
In Brasilien findet am Sonntag die entscheidende Runde der Präsidentschaftswahl statt. Bei der Stichwahl sind der rechtsradikale Amtsinhaber Jair Bolsonaro und der linksgerichtete Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva im Rennen. Meinungsumfragen sehen Lula, der das Amt bereits von 2003 bis 2010 innehatte, knapp vor Bolsonaro. Beim ersten Wahldurchgang Anfang des Monats hatte Lula 48 Prozent der Stimmen erzielt, Bolsonaro kam auf 43 Prozent. Umfragen hatten einen deutlich größeren Vorsprung Lulas vorausgesagt.
Baerbock reist nach Kasachstan und Usbekistan
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) startet am Sonntag zu einer mehrtägigen Reise nach Kasachstan und Usbekistan. Erste Station ist die kasachische Hauptstadt Astana, wo Baerbock unter anderem mit ihrem Amtskollegen zusammentreffen wird. Am Montag reist die Ministerin nach Angaben des Auswärtigen Amts in die usbekische Hauptstadt Taschkent weiter, noch am selben Tag dann in die ehemalige Oasenstadt Samarkand.
Sommerzeit zu Ende - Uhren auf Normalzeit zurückgestellt
In Deutschland gilt wieder die Normalzeit. Am Sonntag um 03.00 Uhr wurden die Uhren um eine Stunde von der bisherigen Sommerzeit auf die mitteleuropäische Zeit zurückgestellt. Die Nacht wurde damit eine Stunde länger. Mit der Zeitumstellung ist es morgens nun wieder früher hell und abends eher dunkel.
US-Präsident Biden gibt seine Stimme für Kongress-Zwischenwahlen ab
US-Präsident Joe Biden hat am Samstag seine Stimme für die hart umkämpften Kongress-Zwischenwahlen in den USA abgegeben. In seinem Heimatort Wilmington im Ostküstenstaat Delaware nutzte der Demokrat die vorzeitige Stimmabgabe. Er wurde dabei von seiner Enkelin Natalie begleitet, die zum ersten Mal wählte. Er verließ das Wahllokal mit einem "Ich habe gewählt"-Aufkleber am Revers seines Sakkos.
Russland setzt wegen Angriff auf Schwarzmeerflotte Getreideabkommen aus
Russland hat nach eigenen Angaben das zur Eindämmung einer globalen Ernährungskrise abgeschlossene Abkommen zum Export von ukrainischem Getreide ausgesetzt. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte den Schritt am Samstag im Onlinedienst Telegram mit dem Angriff auf seine Schwarzmeerflotte in der von Russland annektierten Halbinsel Krim, den es als "Terrorakt" mit Hilfe Großbritanniens bezeichnete. Scharfe Kritik an der russischen Entscheidung kam unter anderem aus Kiew und Washington.
Formel 1: Verstappen holt Pole Position in Mexiko
Weltmeister Max Verstappen greift in der Formel 1 nach dem nächsten Sieg und einem Rekord. Der Red-Bull-Star sicherte sich am Samstag in 1:17,775 Minuten die Pole Position beim Großen Preis von Mexiko (Sonntag, 21.00 Uhr/Sky) und hat dabei das Mercedes-Duo George Russell und Lewis Hamilton im Nacken. Lokalmatador Sergio Perez, der entlang des Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt lautstark gefeiert wurde, wurde Vierter.
Handball: Füchse Berlin festigen Platz eins
Die Füchse Berlin haben auch dank Paul Drux ihre Tabellenführung in der Handball-Bundesliga gefestigt. Beim hart erkämpften 29:27 (14:14) gegen den Bergischen HC erzielte Kapitän und Nationalspieler Drux, der wegen der Geburt seiner Tochter Maila zuletzt gefehlt hatte, vier Tore.
Rekordversuch in Japan geglückt: 178 Menschen namens Hirokazu Tanaka an einem Ort
Auf dieser Party musste sich niemand anstrengen, die Namen aller Gäste zu behalten: 178 Menschen versammelten sich am Samstag in Tokio - und alle hießen Hirokazu Tanaka. Organisiert von einem 53-jährigen Namensvetter erreichten sie damit im dritten Anlauf ihr Ziel, eine Eintragung ins Guinness-Buch der Rekorde. Alle Teilnehmer, vom Drei- bis zum 80-Jährigen, trugen rote T-Shirts mit dem Namen darauf.
Darmstadt lässt Federn - Fortuna gewinnt Verfolgerduell
Tabellenführer Darmstadt 98 hat in der 2. Fußball-Bundesliga zum zweiten Mal in Folge Federn gelassen. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht musste sich beim FC St. Pauli mit einem 1:1 (0:0) begnügen. Der beim Hamburger SV ausgebildete Frank Ronstadt brachte die Gäste mit einem Traumtor in Führung (60.), St. Pauli konterte neun Minuten später durch Lukas Daschner.
Mindestens 146 Tote und rund 150 Verletzte bei Massenpanik in Seoul
Bei einer Massenpanik in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul sind jüngsten Angaben zufolge mindestens 146 Menschen getötet und rund 150 weitere verletzt worden. Viele Opfer seien totgetrampelt worden, teilte ein Feuerwehrsprecher in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) mit. Tausende Menschen hatten sich zu den ersten Halloween-Feiern seit Beginn der Corona-Pandemie 2020 in engen Straßen des Viertels Itaewon gedrängt. Dabei entstand gegen 22.20 Uhr eine Massenpanik.
Mindestens 120 Tote und hundert Verletzte bei Massenpanik in Seoul
Bei einer Massenpanik in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul sind mindestens 120 Menschen getötet und rund hundert weitere verletzt worden. Viele Opfer seien totgetrampelt worden, teilte ein Feuerwehrsprecher in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) mit. Tausende Menschen hatten sich zu den ersten Halloween-Feiern seit Beginn der Corona-Pandemie 2020 in engen Straßen des Viertels Itaewon gedrängt. Dabei entstand gegen 22.20 Uhr eine Massenpanik.
Russland erklärt nach Angriff auf Schwarzmeerflotte Rückzug aus Getreideabkommen
Russland hat nach eigenen Angaben das zur Eindämmung einer globalen Ernährungskrise abgeschlossene Abkommen zum Export von ukrainischem Getreide ausgesetzt. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte den Schritt am Samstag im Onlinedienst Telegram mit dem Angriff auf seine Schwarzmeerflotte in der von Russland annektierten Halbinsel Krim, den es als "vom Regime in Kiew unter Teilnahme britischer Experten ausgeführten Terrorakt" bezeichnete. Vertreter der Ukraine und der UNO forderten eine Fortsetzung des Abkommens.
Bitteres Götze-Wiedersehen: Dortmund schlägt Frankfurt
Mario Götze hat seiner alten Liebe Borussia Dortmund beim Wiedersehen nicht entscheidend wehtun können. Mit Eintracht Frankfurt unterlag der Rio-Held dem BVB im Spitzenspiel der Bundesliga äußerst unglücklich mit 1:2 (1:1), betrieb als omnipräsenter Taktgeber aber Eigenwerbung für einen Platz im WM-Kader. Die effizienten Dortmunder gewannen nach zuvor drei Niederlagen mal wieder auswärts und bleiben damit auf drei Punkte an den Bayern dran.
Feuerwehr: Mindestens 120 Menschen bei Gedränge in Seoul getötet
Bei dem Gedränge in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul sind nach jüngsten Angaben mindestens 120 Menschen getötet worden. Rund hundert weitere seien verletzt worden, teilte die Feuerwehr in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) mit. Zuvor hatte die Feuerwehr die Zahl der Toten und Verletzten mit 59 und 150 angegeben.
BBL: Bamberg wirft Topscorer raus - Bonn an der Spitze
Der frühere Basketball-Serienmeister Brose Bamberg hat nach seinem Bundesliga-Fehlstart seinen Topscorer Justin Wright-Foreman suspendiert. "Manchmal muss man als Trainer Entscheidungen treffen, die für Außenstehende eventuell nicht nachvollziehbar scheinen", sagte Coach Oren Amiel. Gespräche über eine Vertragsauflösung mit dem ehemaligen NBA-Profi laufen bereits.
Feuerwehr: 59 Tote und 150 Verletzte bei Halloween-Feiern in Seoul
Bei Halloween-Feiern in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul sind mindestens 59 Menschen gestorben und rund 150 weitere verletzt worden. Dies teilte die Feuerwehr in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) mit. Zuvor hatte sie berichtet, dutzende Menschen hätten im Gedränge in engen Straßen des Viertels Itaewon einen Herzstillstand erlitten.
RB Leipzig verschärft Krise bei Leverkusen
RB Leipzig hat im Rennen um die internationalen Plätze einen wichtigen Erfolg gefeiert und damit die Krise bei Bayer Leverkusen in der Fußball-Bundesliga verschärft. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose setzte sich vier Tage nach dem Champions-League-Triumph gegen Real Madrid mit 2:0 (1:0) gegen die Werkself durch, die weiter im Tabellenkeller feststeckt.
Zumindest für eine Nacht: FC Bayern wieder Tabellenführer
Meister Bayern München hat zumindest für eine Nacht die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga zurückerobert. Durch das überzeugende 6:2 (3:1) gegen den FSV Mainz 05 überholte die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann mit nunmehr 25 Punkten Union Berlin (23 Punkte), das am Sonntag Borussia Mönchengladbach empfängt. Seit dem fünften Spieltag hatten die Münchner nicht mehr auf Platz eins gestanden.
Russland setzt Teilnahme an Abkommen zu ukrainischen Getreide-Exporten aus
Nach einem Drohnenangriff auf seine Schwarzmeerflotte auf der annektierten Halbinsel Krim setzt Russland seine Teilnahme am Abkommen zum Export von ukrainischen Getreide aus. Dies teilte das Verteidigungsministerium am Samstag auf Telegram mit. Ziel der Drohnenangriffe waren nach Angaben Moskaus auch Schiffe, die beim Schutz der Getreide-Konvois im Einsatz gewesen seien.
Aktivisten: Sicherheitskräfte im Iran nehmen Krankenhaus unter Beschuss
Im Iran haben Sicherheitskräfte im Einsatz gegen die anhaltenden Anti-Regierungsdemonstrationen nach Angaben von Aktivisten ein Krankenhaus und ein Studentenwohnheim beschossen. Die Einsatzkräfte hätten in der Nacht auf Samstag in der kurdischen Stadt Sanandadsch gegen dutzende Demonstranten "das Feuer eröffnet", erklärte die Menschenrechtsgruppe Hengaw im Kurzbotschaftendienst Twitter. In der zweitgrößten iranischen Stadt Schiras skandierten indes zahlreiche Teilnehmer einer Trauerfeier für die Todesopfer eines von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierten Attentats Parolen zur Unterstützung der Regierung.
Mehrere Bundesländer verzeichnen Anstieg beim Holzdiebstahl
Mehrere Bundesländer verzeichnen einen Anstieg beim Holzdiebstahl. Das ergab eine Umfrage der "Welt am Sonntag" in allen Bundesländer. Demnach berichtet etwa das Innenministerium in Baden-Württemberg, dass die Zahl der angezeigten Fälle gegenwärtig auf einem Fünfjahreshoch sei. Den letzten Höchstwert gab es dort im Jahr 2017. Damals erfasste die Polizei 566 Delikte. Die bisherigen Monate deuten darauf hin, dass es 2022 ähnlich viele gemeldete Taten sein dürften.