Letzte Nachrichten
Patientenschützer: Wegen hoher Corona-Zahlen Bürgertests wieder kostenlos machen
Wegen der wieder deutlich steigenden Corona-Zahlen fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz eine Rückkehr zu den kostenlosen Bürgertests für alle. "Der Bundesgesundheitsminister ist gefordert, die kostenlosen Bürgertests sofort wieder einzuführen", sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Freitag. Auch der Zugang zu PCR-Tests müsse wieder erleichtert werden. "Es gilt, dem Stochern im Nebel beim Infektionsgeschehen ein Ende zu setzen", sagte Brysch.
November-Zielmarke von 95 Prozent für Gasspeicherstände nun erreicht
Das von der Bundesregierung ausgegebene Ziel der Befüllung der deutschen Gasspeicher ist vorzeitig erreicht. Wie aus Daten des Portals Gas Infrastructure Europe (GIE) hervorgeht, betrug der Füllstand zuletzt im Schnitt 95,14 Prozent, damit ist die für Anfang November vorgeschriebene Zielmarke bereits jetzt erreicht. Allerdings gibt es noch immer große Unterschiede zwischen den einzelnen Anlagen.
Geschäftsklima in der Chemiebranche im September weiter verschlechtert
Das Geschäftsklima der besonders energieintensiven Chemiebranche hat sich im September weiter verschlechtert. Nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts fiel der Index nochmal weiter auf minus 36,7 Punkte nach minus 33,1 Punkten im August. Sowohl die Bewertung der aktuellen Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate rutschten weiter in die negativen Zahlen, erläuterte das Institut; die Erwartungen erreichten den schlechtesten Wert seit 1991.
Verweis wegen Auftretens in Datingportal - Soldatin erhebt Verfassungsbeschwerde
Eine Bundeswehroffizierin zieht nach einer gerichtlichen Entscheidung wegen ihres Online-Datingprofils vor das Bundesverfassungsgericht. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) teilte am Freitag mit, dass sie zusammen mit der Soldatin und dem Verein QueerBw Verfassungsbeschwerde einlege. Das Bundesverwaltungsgericht hatte im Mai einen disziplinarrechtlichen Verweis gegen die Frau gebilligt.
Köln droht das Aus: Nicht abgezockt genug?
Trainer Steffen Baumgart (50) vom 1. FC Köln hat nach der nächsten Niederlage und dem drohenden Aus in der Conference League mit der mangelnden Chancenauswertung seines Teams gehadert. "Wir haben viel von dem gehabt, was eigentlich ausreicht, um ein Tor zu machen. Aber wir machen es aktuell nicht", sagte Baumgart nach dem 0:2 (0:1) bei Partizan Belgrad: "Wir müssen es dann auch mal mehr erzwingen."
"Die pure Freude": Peterka schießt erstes NHL-Tor
Das deutsche Eishockey-Talent John Peterka hat sein erstes Tor in der NHL erzielt. Der 20-Jährige von den Buffalo Sabres traf im Duell mit Tim Stützle (Ottawa Senators) nach einer schönen Kombination im zweiten Drittel zum zwischenzeitlichen 1:1 und leitete damit die Wende in der Partie ein. Nach 0:1 gewannen die Sabres am Ende zu Hause noch mit 4:1.
St. Brown verliert mit Chicago erneut
Footballprofi Equanimeous St. Brown (26) hat mit den Chicago Bears in der US-Profiliga NFL die dritte Niederlage in Serie kassiert. Im Thursday Night Game verlor der Deutsch-Amerikaner mit seinem Team gegen die Washington Commanders mit 7:12. Der Wide-Receiver bekam im Heimspiel im Soldier Field lediglich einmal den Ball und schaffte dabei einen Raumgewinn von einem Yard.
Ballack über Freiburg und Union: "Werden Lehrgeld bezahlen"
Der ehemalige deutsche Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack sieht die Topform der Fußball-Bundesligisten SC Freiburg und Union Berlin nicht als nachhaltig genug für eine Überraschung im Titelrennen an. Die Belastung der europäischen Auftritte sei "eine Herausforderung".
Gislason: "Schweden war mindestens zwei Klassen besser"
Alfred Gislason legte die Stirn in Falten und zog nach dem verlorenen WM-Härtetest gegen Schweden ein schwer ernüchtertes Fazit. "Wir mussten Lehrgeld bezahlen", sagte der Bundestrainer der deutschen Handballer nach dem 33:37 (16:19) gegen den Europameister und stellte fest: "Schweden war mindestens zwei Klassen besser."
Teileinigung im Tarifstreit bei TotalEnergies in Frankreich
Nach tagelangen Streiks an französischen Raffinerien und Benzindepots hat der Ölkonzern TotalEnergies mit einem Teil der Beschäftigten einen Kompromiss gefunden. In der Nacht zu Freitag hätten sich beide Seiten auf eine Gehaltserhöhung um sieben Prozent sowie Zulagen in Höhe von 3000 bis 6000 Euro geeinigt, teilte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft CFDT, Geoffrey Caillon, mit. Die Gewerkschaft CGT verließ den Verhandlungstisch allerdings und kündigte eine Fortsetzung der Streiks an.
Bundestag diskutiert 200-Milliarden-"Abwehrschirm" und steuerliche Entlastung
Der Bundestag befasst sich am Freitag (09.00 Uhr) mit dem geplanten "Abwehrschirm" der Bundesregierung in der Energiekrise: Der in der Corona-Zeit eingerichtete Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) soll reaktiviert und über neue Schulden mit 200 Milliarden Euro ausgestattet werden. Damit soll insbesondere die geplante Gaspreisbremse finanziert werden.
Kulturstaatsministerin Roth kündigt "Kulturfonds Energie" an
Angesichts der explodierenden Energiekosten hat Kultur-Staatsministerin Claudia Roth (Grüne) Kultureinrichtungen Hilfe vom Bund zugesagt. Die Bundesregierung wolle "eine Art 'Kulturfonds Energie' bereitstellen", sagte Roth der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagsausgabe). Greifen solle die Hilfe ab dem 1. Januar, "und zwar rückwirkend bis Oktober", sagte Roth. Sie versprach "eine substanzielle Summe", erwarte aber "im Gegenzug auch, dass die Kultureinrichtungen sich solidarisch verhalten und alles dafür tun, Energie einzusparen".
Umstrittener ukrainischer Botschafter Melnyk verabschiedet sich von Deutschland
Der bisherige ukrainische Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk, hat sich von Deutschland verabschiedet. "Ich kehre nach Hause zurück erhobenen Hauptes mit reinem Gewissen und dem Gefühl, meine Pflicht gegenüber der Ukraine erfüllt zu haben", schrieb der umstrittene Diplomat Freitagfrüh im Onlinedienst Twitter. "Danke, liebe deutsche Freunde, für Ihre Geduld", fügte er hinzu.
Auszüge aus Bob Dylans Buch über Kunst des Songwriting veröffentlicht
Vom neuen Buch des Folk-Rock-Idols und Literaturnobelpreisträgers Bob Dylan sind erste Auszüge veröffentlicht worden. In dem Essay-Band "The Philosophy of Modern Song" (Die Philosophie des modernen Songs) beschäftigt sich der 81-jährige Musiker mit Hits von Frank Sinatra oder The Who, wie die am Donnerstag von der "New York Times" veröffentlichten Auszüge zeigen.
Nouripour wirbt vor Grünen-Parteitag angesichts von Krise für Akw-Streckbetrieb
Vor dem Grünen-Bundesparteitag hat Parteichef Omid Nouripour bei den Delegierten um Unterstützung für den Streckbetrieb von zwei Atomkraftwerken in Deutschland geworben. "Wir machen Dinge, die wir nicht tun wollten, aber wir brauchen nun einmal schnelle Lösungen für existenzielle Probleme", sagte Nouripour der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger" (Freitagsausgaben) angesichts der Energiekrise wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine zum Ausstieg aus Atom und Kohle.
Biden zahlt bei Essensstop in Schnellrestaurant das Vierfache der verlangten Summe
Großzügig hat sich US-Präsident Joe Biden am Donnerstag bei einem kurzen Essensstopp in Los Angeles gezeigt. Der 79-Jährige zahlte fast das Vierfache der geforderten Summe für zwei Quesadillas und sechs Tacos für sich und seine Begleiterinnen und sagte dem Kassierer mit einem strahlenden Lächeln, er solle den zu viel gezahlten Betrag zur Begleichung der Rechnung des nächsten Kunden nutzen.
Bundesregierung fordert von Serbien Verschärfung seiner Visapolitik
Die Bundesregierung erwartet vom EU-Beitrittskandidaten Serbien eine Verschärfung seiner Visapolitik, um die ansteigenden Flüchtlingszahlen über die Balkanroute einzudämmen. "Wir sind schon länger mit der Regierung in Belgrad im Gespräch, dass visafreie Einreisemöglichkeiten aus Drittstaaten aus Asien, Afrika oder Lateinamerika, die zur Weiterreise in die EU genutzt werden, eingeschränkt werden sollten", sagte der Sonderbeauftragte der Bundesregierung für den Westbalkan, Manuel Sarrazin (Grüne), den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben).
Niederländische Kronprinzessin aus Sicherheitsgründen aus Studentenbude ausgezogen
Wegen gegen sie gerichteter Drohungen ist die niederländische Kronprinzessin Catharina-Amalia aus ihrer Studentenunterkunft in Amsterdam ausgezogen. Die 18-Jährige sei zurück in den Palast in Den Haag gezogen und verlasse diesen nur noch, um Kurse an der Universität von Amsterdam zu besuchen, teilte die Königsfamilie am Donnerstag mit. Ihr Vater König Willem-Alexander sprach während eines Staatsbesuchs in Schweden von einer "sehr harten" Situation für seine älteste Tochter.
Selenskyj: Russland schickt tausende Eingezogene als "Kanonenfutter" an die Front
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vorgeworfen, mit seiner Teilmobilmachung eingezogene Reservisten als "Kanonenfutter" in die Ukraine zu schicken. Die russische Armee schicke derzeit "tausende Eingezogene an die Front", sagte Selenskyj am Donnerstag in seiner abendlichen Videoansprache. "Die Verwendung dieser Menschen durch die russischen Generäle als Kanonenfutter erlaubt es ihnen, den Druck auf unsere Verteidiger erhöhen", fügte der ukrainische Staatschef hinzu.
Türkei führt Haftstrafen für Verbreitung von "Falschnachrichten" ein
Das türkische Parlament hat am Donnerstagabend ein umstrittenes Gesetz gebilligt, das Haftstrafen für die Verbreitung "falscher oder irreführender Nachrichten" vorsieht. Gerichte können damit akkreditierte Journalisten und normale Nutzer von sozialen Medien zu ein bis drei Jahren Gefängnis verurteilen. Acht Monate vor der Parlamentswahl verschärft die Regierung damit ihr ohnehin hartes Vorgehen gegen Medien.
Bericht: Bundespolizei beendet Aufklärungsmission an Nord-Stream-Pipelines
Nach den Lecks an den Nord-Stream-Pipelines hat die Bundespolizei einem Medienbericht zufolge ihre Mission zur Aufklärung des mutmaßlichen Sabotage-Angriffs beendet. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Donnerstag berichtete, ist ein Mehrzweckboot bereits auf dem Rückweg in den Heimathafen. Ein Minenjagdboot habe am Donnerstag noch Unterwasser-Untersuchungen nahe der Pipeline-Lecks vorgenommen, ehe es Kurs auf Deutschland nehmen sollte.
Spätes Elfmetertor: Union träumt von K.o.-Runde
Union Berlin darf nach einem ganz wichtigen Last-Minute-Sieg wieder ernsthaft von der K.o.-Runde in der Europa League träumen. Gegen den schwedischen Klub Malmö FF gewann der Bundesliga-Tabellenführer am Donnerstag durch ein spätes Tor mit 1:0 (0:0). Mit nun sechs Punkten befinden sich die Berliner bei zwei verbliebenen Spielen in der Gruppe D wieder voll auf Kurs.
Palästinensergruppen unterzeichnen Versöhnungsabkommen in Algier
Die seit mehr als 15 Jahren zerstrittenen Palästinensergruppen haben am Donnerstag in Algerien ein Versöhnungsabkommen unterzeichnet, das Parlaments- und Präsidentschaftswahlen binnen eines Jahres vorsieht. An der Zeremonie zur Unterzeichnung der "Erklärung von Algier" nahmen Vertreter von 14 Palästinensergruppen teil, darunter Vertreter der rivalisierenden Gruppen Fatah und Hamas.
Trump erleidet in Streit um beschlagnahmte Dokumente Niederlage vor Supreme Court
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat im Streit um in seiner Villa beschlagnahmte offizielle Dokumente eine Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof der USA erlitten. Der Supreme Court in Washington lehnte am Donnerstag einen Antrag Trumps ab, sich in den Fall einzuschalten, wie das Gericht mitteilte. Konkret ging es um die Frage, ob ein Sondergutachter Zugriff auf rund hundert in Trumps Luxusanwesen Mar-a-Lago im Bundesstaat Florida beschlagnahmte Geheimdokumente erhält.
Netflix startet werbefinanziertes Angebot ab November in Deutschland
Netflix wird im November ein werbefinanziertes Angebot in Deutschland und elf weiteren Ländern starten. Das Basis-Abo mit Werbung soll hierzulande 4,99 Euro im Monat kosten und ab dem 3. November verfügbar sein, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit. Demnach ist der Katalog des werbeunterstützten Tarifs aus Lizenzgründen etwas reduzierter. Zudem sei es nicht möglich, Inhalte herunterzuladen, erklärte das Unternehmen.
U-Ausschuss zu Kapitol-Erstürmung lädt Trump vor
Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Erstürmung des US-Kapitols wird den früheren Präsidenten Donald Trump vorladen. Dafür stimmten die Mitglieder des Gremiums am Donnerstag einstimmig in einer öffentlichen Sitzung. Der Ausschussvorsitzende Bennie Thompson sagte, das Gremium sei verpflichtet, sich um eine Aussage Trumps zu bemühen. Wenn Trump sich weigert, einer Vorladung Folge zu leisten, könnte dies zu juristischen Auseinandersetzungen führen.
Berichte: U-Ausschuss zu Kapitol-Erstürmung will Trump vorladen
Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Erstürmung des US-Kapitols will Medienberichten zufolge den früheren Präsidenten Donald Trump vorladen. Das Gremium wolle noch am Donnerstag bei einer öffentlichen Anhörung im Repräsentantenhaus über eine solche Vorladung abstimmen, berichteten unter anderem die Nachrichtensender CNN und Fox News sowie die "New York Times". Das könnte zu juristischen Auseinandersetzungen führen, wenn Trump sich weigert, einer Vorladung Folge zu leisten.
Agentur KCNA: Nordkorea wirft Südkorea "Provokation" in Grenznähe vor
Nordkorea hat Südkorea "provozierendes Verhalten" in der Nähe der gemeinsamen Grenze vorgeworfen. Die nordkoreanische Volksarmee sende eine "strenge Warnung" an das südkoreanische Militär, meldete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Freitag (Ortszeit). Seoul schüre mit "rücksichtslosen Aktionen" "militärische Spannungen" im Grenzgebiet.
Nach starkem Start: DHB-Team bricht gegen Schweden ein
Erst geglänzt, dann eingebrochen: Deutschlands Handballer haben im WM-Härtetest gegen Schweden trotz eines guten Starts eine Lehrstunde erhalten. Die Mannschaft von Alfred Gislason unterlag am Donnerstag in Mannheim dem abgezockten Europameister 33:37 (16:19).
Libanon billigt Abkommen mit Israel zu Seegrenze
Der Libanon hat am Donnerstag ein Abkommen mit Israel zur Grenzziehung im Mittelmeer gebilligt. Die Vereinbarung sei eine "historische Errungenschaft", sagte der libanesische Präsident Michel Aoun in einer im Fernsehen übertragenen Rede. Damit ist für beide Länder der Weg frei für eine Offshore-Gasförderung im östlichen Mittelmeer.
Bei Rüstungsexporten künftig mehr Gewicht auf Menschenrechten im Empfängerland
Bei Rüstungsexporten soll künftig ein größeres Gewicht auf Menschenrechtsaspekte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit im Empfängerland gelegt werden. Dies sehen am Donnerstag bekannt gewordene Eckpunkte für ein Rüstungsexportkontrollgesetz vor.
Chefankläger: Ukraine könnte Russen an Internationalen Strafgerichtshof ausliefern
Die Ukraine könnte nach Einschätzung von IStGH-Chefankläger Karim Khan mutmaßliche russische Kriegsverbrecher an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag ausliefern. Dies sei möglich, wenn der Prozess aus rechtlichen Gründen nicht in der Ukraine stattfinden könnte, sagte der Chefankläger am Donnerstag.