Letzte Nachrichten
Selenskyj gibt vollständige Eroberung von Lyman in Ostukraine bekannt
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Sonntag die vollständige Eroberung der Stadt Lyman in der von Russland annektierten Region Donezk bekannt gegeben. Seit 12.30 Uhr (11.30 MESZ) sei die Stadt "vollständig" von russischer Militärpräsenz befreit, sagte Selenskyj in einem in Onlinenetzwerken veröffentlichten Video. "Dank an unser Militär!"
SPD-Chef Klingbeil sieht Deutschland in "Zeit der starken Polarisierung"
SPD-Chef Lars Klingbeil sieht in Deutschland bei vielen Themen gegensätzliche Meinungsblöcke. Das Land befinde sich "gerade insgesamt in einer Zeit der starken Polarisierung", sagte er der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Zwei Jahre Pandemie, der Krieg in der Ukraine, die Energiekrise, die Klimakrise - das macht was mit den Menschen."
Seoane muss Ablösung befürchten - Carro: "Sind vorbereitet"
Der Schweizer Fußballlehrer Gerardo Seoane muss seine Entlassung beim Bundesligisten Bayer Leverkusen befürchten, sollte er in den kommenden beiden Spielen nicht das Ruder herumreißen. "Sie können davon ausgehen, dass wir vorbereitet sind", sagte Fernando Carro, der Vorsitzende der Bayer-Geschäftsführung, im Doppelpass bei Sport1 am Sonntag. Am Freitag hatte der Werksklub sang- und klanglos mit 0:4 bei Meister Bayern München verloren.
Autofahrer weicht in Thüringen Katze aus und kracht in Haus
Mit einem Ausweichmanöver für eine Katze hat ein Autofahrer im nördlichen Thüringen einen schweren Unfall verursacht. Der 19-Jährige wollte am Sonntag auf regennasser Fahrbahn in der Ortschaft Windehausen einen Zusammenstoß vermeiden und lenkte seinen Wagen zur Seite, wie die Polizei in Nordhausen mitteilte.
Mitte-Partei des Regierungschefs gewinnt Parlamentswahl in Lettland
In Lettland ist die Partei des EU- und Nato-freundlichen Ministerpräsidenten Krisjanis Karins als Sieger aus der Parlamentswahl hervorgegangen. Nach der Auszählung von Stimmen aus 96 Prozent der Wahllokale kam Karins Mitte-Partei Neue Einheit bei dem Urnengang am Samstag auf 18,94 Prozent.
Volleyballerinnen mit drei Niederlagen in die nächste Runde
Drei Niederlagen in Folge - und trotzdem mit vorsichtiger Zuversicht in die zweite Gruppenphase: Bundestrainer Vital Heynen nahm vom 2:3 (25:12, 26:24, 23:25, 18:25, 9:15) der deutschen Volleyballerinnen im sportlich bedeutungslosen letzten Vorrundenspiel gegen Kanada erstaunlich viel Positives mit. "Ich habe gute Sachen gesehen", resümierte der Belgier, der zwar über das Ergebnis "enttäuscht" war, aber "nicht so sehr über das Spiel".
Starker Preisanstieg bei Ratenkrediten
Infolge der Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB) haben sich Ratenkredite für Verbraucher deutlich verteuert. "Im Marktdurchschnitt sind Kredite heute 35 Prozent teurer als Anfang dieses Jahres", erklärte das Vergleichsportal Verivox. Eine entsprechende Marktuntersuchung lag der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag vor. Verivox hatte dafür nach eigenen Angaben knapp eine Million Finanzierungsangebote ausgewertet.
Verdächtige Drohnenüberflüge über Bundeswehrübungsplatz in Bayern
An einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr hat es in der Nacht zum Samstag verdächtige Drohnenflüge gegeben. Es sei "wiederholt zu Drohnenüberflügen mehrerer Drohnen über der Bundeswehrliegenschaft sowie dem angrenzenden Truppenübungsplatz Wildflecken" in Bayern gekommen, teilte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Polizei sei "unmittelbar informiert" worden und habe Ermittlungen aufgenommen. "Eine Gefährdung der Bevölkerung bestand zu keiner Zeit", betonte die Sprecherin.
Tischtennis-WM: DTTB-Männer verlieren - Frauen ohne Probleme
Die deutschen Tischtennis-Männer haben bei der Mannschafts-WM in Chengdu/China einen heftigen Dämpfer kassiert. Einzel-Europameister Dang Qiu (Düsseldorf), Benedikt Duda (Bergneustadt) und Ricardo Walther (Grünwettersbach) unterlagen in ihrem zweiten Gruppenspiel Commonwealth-Champion Indien mit 1:3.
Bulgarien wählt zum vierten Mal in 18 Monaten ein neues Parlament
In Bulgarien hat am Sonntagmorgen die vierte Parlamentswahl binnen 18 Monaten begonnen. Die Wahllokale sollen um 20.00 Uhr (Ortszeit, 19.00 Uhr MESZ) schließen, für diesen Zeitpunkt werden die Nachwahlbefragungen erwartet.
CDU-Politiker Hardt fordert nach russischem Rückzug aus Lyman mehr Hilfe für Kiew
Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), fordert nach dem russischen Rückzug aus der ukrainischen Stadt Lyman mehr deutsches Engagement für Kiew. "Deutschland sollte die Rückeroberung von Lyman zum Anlass nehmen, noch mehr zu tun", sagte Hardt der Nachrichtenagentur AFP. "Die Ukraine will mehr Ausrüstung aus Deutschland und muss sie auch bekommen."
426 Yards: Borgmeier gewinnt Long-Drive-WM
Golfer Martin Borgmeier hat erstmals den Weltmeistertitel im Long Drive gewonnen. Der Münchner setzte sich im Finale in Mesquit/Nevada mit einem Schlag über 426 Yards (knapp 390 Meter) gegen den früheren US-Open-Sieger Bryson DeChambeau durch und sicherte sich ein Preisgeld von 50.000 US-Dollar sowie den Championship-Gürtel der Professional Long Drivers Association (PLDA).
Rallye: Rovanperä jüngster Weltmeister der Geschichte
Der Finne Kalle Rovanperä ist neuer Rallye-Weltmeister - und direkt einer für die Geschichtsbücher. Einen Tag nach seinem 22. Geburtstag gewann der Toyota-Werksfahrer die Neuseeland-Rallye rund um Auckland und ist damit der jüngste Champion in der WM-Historie. Diesen Rekord hielt bisher der Schotte Colin McRae, der 1995 mit 27 Jahren den Titel holte. Rovanperä ist Finnlands erster Rallye-Weltmeister seit Marcus Grönholm 2002.
Behörden: Zahl der Todesopfer nach Fußballspiel in Indonesien steigt auf 174
Die Zahl der Todesopfer nach den gewaltsamen Ausschreitungen bei einem Fußballspiel in Indonesien ist Behördenangaben vom Sonntag zufolge auf 174 gestiegen. Demnach sind 180 weitere Menschen verletzt worden, als am Samstag in dem Stadion in Malang in der indonesischen Provinz Ostjava eine Massenpanik ausbrach.
Rallye: Rovanperä jüngster Welteister der Geschichte
Der Finne Kalle Rovanperä ist neuer Rallye-Weltmeister - und direkt einer für die Geschichtsbücher. Einen Tag nach seinem 22. Geburtstag gewann der Toyota-Werksfahrer die Neuseeland-Rallye rund um Auckland und ist damit der jüngste Champion in der WM-Historie. Diesen Rekord hielt bisher der Schotte Colin McRae, der 1995 mit 27 Jahren den Titel holte. Rovanperä ist Finnlands erster Rallye-Weltmeister seit Marcus Grönholm 2002.
Mindestens 174 Tote und 180 Verletzte nach Fußballspiel in Indonesien
Nach gewaltsamen Ausschreitungen bei einem Fußballspiel in Malang in der indonesischen Provinz Ostjava am Samstagabend (Ortszeit) ist die Zahl der Toten auf mindestens 174 gestiegen. Unter den Toten seien auch zwei Polizisten, teilte die indonesische Polizei am Sonntag mit. Zudem seien 180 Menschen verletzt worden.
129 Tote und 180 Verletzte nach Fußballspiel in Indonesien
Nach gewaltsamen Ausschreitungen bei einem Fußballspiel in Malang in der indonesischen Provinz Ostjava am Samstagabend (Ortszeit) ist die Zahl der Toten auf 129 gestiegen. Unter den Toten seien auch zwei Polizisten, teilte die indonesische Polizei am Sonntag mit. Zudem seien 180 Menschen verletzt worden. Die Tragödie in Malang war eine der schwersten Sportstadion-Katastrophen der Welt.
Brasilianer wählen Präsidenten und Parlament
Die Brasilianerinnen und Brasilianer sind am Sonntag dazu aufgerufen, einen Präsidenten zu wählen. Zur Wahl stehen der rechtsradikale Amtsinhaber Jair Bolsonaro und der linksgerichtete Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva. In Umfragen liegt Lula, der Brasilien bereits von 2003 bis 2010 regierte, deutlich vor Bolsonaro. Lula verbrachte wegen seiner Verwicklung in den Korruptionsskandal um den staatlichen Ölkonzern Petrobras 2018 und 2019 insgesamt 18 Monate im Gefängnis. Seine Verhaftung war damals umstritten.
Wahlen zum Staatspräsidium und Parlament in Bosnien und Herzegowina
In Bosnien und Herzegowina finden am Sonntag Wahlen statt. Das in einen serbischen und einen kroatisch-muslimischen Teilstaat geteilte Land mit einer Zentralregierung wählt auf drei Ebenen: Auf gesamtstaatlicher Ebene bestimmen die Wähler die zwei Kammern des zentralen Parlaments sowie die dreiköpfige Präsidentschaft. Sie ist mit einem Kroaten, einem bosniakischen Muslim und einem Serben besetzt.
Bulgarien wählt ein neues Parlament
In Bulgarien wird am Sonntag zum vierten Mal binnen 18 Monaten ein neues Parlament gewählt. Im Juni war die Regierung des liberalen Ministerpräsidenten Kiril Petkow nach nur sieben Monaten im Amt durch ein Misstrauensvotum gestürzt worden. Petkows neu gegründete Partei "Wir setzen den Wandel fort" (PP) liegt in den Umfragen bei rund 16 Prozent, die konservative Partei Gerb seines Vorgängers Bojko Borissow bei rund 25 Prozent.
127 Tote nach gewaltsamen Ausschreitungen bei Fußballspiel in Indonesien
Nach gewaltsamen Ausschreitungen bei einem Fußballspiel in Indonesien sind am Samstagabend (Ortszeit) mindestens 127 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien auch zwei Polizisten, teilte die indonesische Polizei am Sonntag mit. "34 Menschen starben im Stadion, die anderen im Krankenhaus", sagte der örtliche Polizeichef Nico Afinta der Nachrichtenagentur AFP. Viele der Opfer wurden demnach zu Tode getrampelt.
Nicaragua nach Ausweisung von Top-Diplomaten zunehmend isoliert
Nach der offiziellen Ausweisung mehrerer Top-Diplomaten hat sich das mittelamerikanische Nicaragua zunehmend isoliert. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Diplomatenkreisen erfuhr, wurde die EU-Botschafterin, die Deutsche Bettina Muscheidt, bei ihrer Ausreise aus Nicaragua am Samstag von Polizisten zum Flughafen begleitet, nachdem sie zuvor zur Persona non grata erklärt worden war. Zeitgleich hatte Nicaragua alle Verbindungen zur niederländischen Regierung abgebrochen.
Immobilieneigentümer bleiben über Firmenkonstrukte oft anonym
In Deutschland bleiben einem Bericht zufolge viele Immobilieneigentümer dank der Investition über Firmen anonym. Bei jedem fünften Firmeneintrag in den Katasterverzeichnissen der Bundesländer könnten die Eigentümer nicht persönlich identifiziert werden, berichtete die "Welt am Sonntag". Die Zeitung berief sich auf Daten der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Saarland, Thüringen und Sachsen. Die übrigen Länder hätten auf Anfrage keine Auskünfte erteilt.
Gefangenenaustausch zwischen USA und Venezuela
Bei einem Gefangenenaustausch zwischen den USA und Venezuela sind sieben US-Bürger gegen zwei venezolanische Staatsbürger freigelassen worden. Die sieben US-Bürger würden nun "nach jahrelanger unrechtmäßiger Inhaftierung nach Hause" gebracht, teilte US-Präsident Joe Biden am Samstag (Ortszeit) in einer Erklärung des Weißen Hauses in Washington mit. Washington und Caracas gaben den Austausch in zwei fast zeitgleichen Erklärungen bekannt.
Heil kündigt modernes Einwanderungsrecht an
Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hält für die langfristige Sicherung des Wirtschaftswachstums in Deutschland die qualifizierte Zuwanderung aus dem Ausland für unerlässlich. Deutschland werde "alle Register für Fachkräftesicherung ziehen müssen", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgabe). Das betreffe sowohl die Ausbildung, die Weiterbildung und die Frauenerwerbsbeteiligung als auch die "notwendige qualifizierte Zuwanderung". Ein entsprechendes Konzept will Heil noch in diesem Herbst vorlegen.
Russland zieht sich aus strategisch wichtiger Stadt Lyman zurück
Nach dem russischen Rückzug aus Lyman hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Rückeroberung weiterer von Russland kontrollierter Gebiete angekündigt. "Im Laufe der Woche wehten neue ukrainische Flaggen über dem Donbass", sagte Selenskyj am Samstagabend in seiner täglichen Videoansprache. "In der kommenden Woche werden es noch mehr werden". Ukrainische Streitkräfte hatten zuvor einen Vorstoß in der strategisch wichtigen Stadt in der Ostukraine gemeldet, die seit dem Frühjahr von russischen Truppen besetzt war.
Junta-Chef Damiba ruft Putschisten in Burkina Faso zur "Vernunft" auf
Der angeblich abgesetzte Chef der Militärjunta in Burkina Faso, Paul-Henri Sandaogo Damiba, hat die Putschisten zur Vernunft aufgerufen. Er appelliere an die Putschisten, "zur Vernunft zu kommen, um einen Bruderkrieg zu vermeiden, den Burkina Faso nicht gebrauchen kann", erklärte Damiba laut einer auf der offiziellen Facebook-Seite des Präsidialamts veröffentlichten Mitteilung am Samstagabend.
Messi und Mbappe schießen PSG zurück an die Tabellenspitze
Der französische Fußball-Meister Paris St. Germain hat sich die Tabellenführung in der Ligue 1 zurückgeholt. Gegen den vom ehemaligen Bundesliga-Coach Lucien Favre trainierten OGC Nizza setzte sich das Starensemble zu Hause mit 2:1 (1:0) durch.
Partei von Regierungschef Karins liegt bei Wahl in Lettland vorne
Bei der Parlamentswahl in Lettland liegt laut einer Nachwahlbefragung die Partei des amtierenden, EU- und Nato-freundlichen Ministerpräsidenten Krisjanis Karins vorne. Karins Mitte-Partei Neue Einheit kommt auf 22,5 Prozent der Stimmen, wie aus der Befragung nach Schließung der Wahllokale am Samstag hervorgeht. Parteien, die die russischsprachige Minderheit im Land vertreten, verzeichneten der Befragung zufolge hingegen Verluste.
2. Liga: St. Pauli sechs Spiele sieglos
Der FC St. Pauli gewinnt in der 2. Fußball-Bundesliga nicht mehr. Die Hamburger erkämpften am Samstagabend in einem größtenteils langatmigen Spiel zwar ein achtbares 0:0 gegen den 1. FC Heidenheim, sind aber seit Mitte August in sechs Begegnungen sieglos. Die Gäste liegen zwei Punkte hinter dem dritten Tabellenplatz.
Lambrecht besucht erstmals seit Kriegsbeginn die Ukraine
Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hat am Samstag erstmals seit Kriegsbeginn die Ukraine besucht. In der Hafenstadt Odessa traf sie mit ihrem ukrainischen Kollegen Oleksij Resnikow zusammen, wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilte. Die Ukraine benötige insbesondere Waffen zur Luftverteidigung, sagte Lambrecht bei ihrem Ukraine-Besuch im Interview mit den ARD-"Tagesthemen".
Erdogan droht erneut mit Blockade der Nato-Beitritte Schwedens und Finnlands
Die Türkei will den Nato-Beitritten Schwedens und Finnlands nach Angaben von Präsident Recep Tayyip Erdogan erst dann zustimmen, wenn die Länder "ihre Versprechen einhalten". "Solange die Versprechen nicht eingelöst werden, behalten wir unsere Position bei", sagte Erdogan am Samstag in einer Rede vor dem Parlament in Ankara. Die Türkei verfolge genau, ob Schweden und Finnland die von der Türkei gestellten Forderungen erfüllten oder nicht.