Letzte Nachrichten
Lindner fordert Deckelung der Rundfunkgebühren
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat eine Deckelung der Rundfunkgebühren gefordert. "Dass ARD, ZDF und Phoenix live und parallel vom Begräbnis der Queen aus London senden und mit jeweils eigenem Personal in London sind, belegt anschaulich, dass es erhebliches Einsparpotenzial gibt", sagte Lindner der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstagsausgabe). Eine Aussetzung der Gebührenerhöhungen würde die Menschen "in einer Zeit rapide steigender Preise" entlasten.
Hurrikan "Fiona" sorgt für Überschwemmungen in Dominikanischer Republik
Hurrikan "Fiona" hat am Montag in der Dominikanischen Republik für überflutete Straßen und Stromausfälle gesorgt. Die Behörden verhängten für 16 der 32 Provinzen des Karibikstaats die Alarmstufe Rot. Zuvor hatte der Sturm bereits in Puerto Rico schwere Schäden angerichtet. In dem ganzen US-Außengebiet fiel zeitweise der Strom aus, heftiger Regen sorgte für Überschwemmungen und Erdrutsche.
Schulze verspricht Entwicklungsländern breite Unterstützung
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat den Entwicklungsländern vor der Generaldebatte der UN-Vollversammlung zugesichert, Deutschland werde nicht nur die Ukraine unterstützen. "Deutschlands Botschaft ist: Unser Engagement bleibt breit", sagte Schulze den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Das Ministerium befasse sich auch mit den globalen Folgen des Kriegs, der Lebensmittel und Energie weltweit teurer und für viele unbezahlbar mache.
Scharfe Flick-Kritik an Katar-WM: "Vieles stimmt nicht"
Zwei Monate vor Beginn der umstrittenen Fußball-WM in Katar (20. November bis 18. Dezember) hat Bundestrainer Hansi Flick in bisher einmaliger Schärfe die Vergabe des Turniers an das Emirat verurteilt. Die Frage nach der Richtigkeit des WM-Zuschlags für Katar "hätte schon viel früher beantwortet werden müssen - und zwar mit einem Nein!", sagte Flick in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung (Dienstag-Ausgabe).
Hollywood-Star Brad Pitt zeigt erstmals seine Skulpturen der Öffentlichkeit
Hollywood-Star Brad Pitt hat in einem Museum in Finnland von ihm geschaffene Skulpturen enthüllt. Es sei das erste Mal, dass der US-Schauspieler seine Werke der Öffentlichkeit zeige, erklärte das Sara Hilden Art Museum in Tampere im Südwesten Finnlands am Montag. Die Skulpturen sind Teil einer größeren Ausstellung des britischen Künstlers Thomas Houseago, in der auch eine Keramikserie des australischen Musikers Nick Cave gezeigt wird.
Wütende Proteste im Iran nach Tod von junger Frau
Der Tod einer jungen Frau im Iran infolge ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei hat in dem Land eine Welle der Empörung ausgelöst: Nach ersten Protesten im Kurdengebiet am Wochenende gab es am Montag Demonstrationen in der Hauptstadt Teheran und in Maschhad, wie iranische Medien berichteten. Die aus dem Kurdengebiet stammende 22-jährige Mahsa Amini war in Teheran nach ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei gestorben.
Iran fordert von den USA Freigabe eingefrorener Vermögenswerte
Der Iran hat von den USA die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte in Höhe von rund zwei Milliarden Dollar (etwa zwei Milliarden Euro) gefordert. Der Iran warf den USA am Montag vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag vor, eine "Prozessindustrie" gegen den Iran geschaffen zu haben. Zuvor hatten US-Gerichte entschieden, die Gelder für die Entschädigung von Opfern von Anschlägen zu nutzen, die dem Iran zugerechnet werden.
Ende einer Ära: Großbritannien nimmt Abschied von der Queen
Abschied von der Queen: Mit dem Staatsbegräbnis für die britische Königin Elizabeth II. ist am Montag eine Ära endgültig zu Ende gegangen. Die Briten begingen den Tag mit einer bewegenden Trauerfeier, Schweigeminuten im ganzen Land und einer feierlichen Prozession, bei der zehntausende Menschen die Straßen säumten. Nach einer Trauerfeier in der Londoner Westminster Abbey wurden die sterblichen Überreste der Queen zunächst auf einer Kanonenlafette und dann im Leichenwagen zu ihrer letzten Ruhestätte auf Schloss Windsor gebracht.
Sarg der Queen in Königliche Gruft in St. George's hinabgelassen
Nach der Trauerfeier in der St. George's Chapel auf Schloss Windsor ist der Sarg der Queen in die Königliche Gruft hinabgelassen worden. Damit endete am Montagabend der öffentliche Teil des Staatsbegräbnisses für Elizabeth II., die am 8. September mit 96 Jahren gestorben war. Königskrone, Zepter und Reichsapfel, die während des Staatsbegräbnisses auf dem Sarg der Queen gelegen hatten, wurden auf den Altar des Gotteshauses gelegt.
Proteste an Universitäten nach Tod von junger Frau im Iran
Nach dem Tod einer jungen Frau im Iran infolge ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei kommt das Land nicht zur Ruhe: In mehreren Universitäten des Landes gab es am Montag neue Proteste, wie örtliche Medien berichteten. Bei Demonstrationen im Kurdengebiet gab es demnach "mehrere Festnahmen". Die 22-jährige Mahsa Amini, die nach ihrer Festnahme durch die Polizei in Teheran gestorben war, stammte aus der Region.
Trauerfeier für Königin Elizabeth II. auf Schloss Windsor
Nach der Trauerfeier für die verstorbene britische Königin Elizabeth II. in der Londoner Westminster Abbey hat auf Schloss Windsor westlich von London ein Trauergottesdienst im kleineren Kreis begonnen. An der Feier in der St. Georgskapelle des Schlosses nehmen 800 Gäste teil, darunter neben Mitgliedern der Königsfamilie und Politikern auch ehemalige Mitarbeiter der Queen.
Sarg der Queen auf Schloss Windsor eingetroffen
Nach der Trauerfeier und Prozession in London sind die sterblichen Überreste der Queen an ihrer letzten Ruhestätte Schloss Windsor eingetroffen. Der Leichenwagen mit dem Sarg der britischen Königin Elizabeth II. fuhr am Nachmittag über den historischen Long Walk zum Schloss, begleitet von Glockengeläut und Salutschüssen.
Bund und Länder einig: Nachfolgeregelung des Neun-Euro-Ticket ab Januar
Eine Nachfolgeregelung des Neun-Euro-Tickets soll zum 1. Januar kommen. Darüber seien sich Bund und Länder einig, sagten Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und Bremens Verkehrsministerin Maike Schaefer (Grüne) am Montag nach der Sonderkonferenz der Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister von Bund und Ländern. Streit gibt es aber weiterhin über die Finanzierung. Eine Arbeitsgruppe soll bis Mitte Oktober eine Lösung finden. Verbraucherschützer sprachen von einer "verpassten Chance".
Zweiter Schmerzensgeldprozess um Staudammbruch in Brasilien vor Münchner Gericht
In einem am Montag gestarteten neuen Zivilprozess gegen den TÜV Süd wegen eines Staudammbruchs in der brasilianischen Gemeinde Brumadinho will das Landgericht München I am 30. Januar eine Entscheidung verkünden. Bis dahin gebe es Schriftsatzfristen, sagte eine Gerichtssprecherin auf Anfrage. Mit der für Januar erwarteten Entscheidung werde voraussichtlich entschieden, ob der TÜV für die Folgen des Staudammbruchs hafte oder nicht.
Moderaten-Chef Kristersson mit Regierungsbildung in Schweden beauftragt
Nach dem Sieg seines rechten Lagers bei der Parlamentswahl in Schweden ist der Vorsitzende der konservativen Moderaten, Ulf Kristersson, mit der Regierungsbildung beauftragt worden. Der Präsident des schwedischen Parlaments, Andreas Norlén, sagte am Montag, er habe Kristersson damit betraut, eine ausreichende Mehrheit zu organisieren, um Ministerpräsident zu werden. Kristersson sagte nach dem Gespräch mit Norlén, die Bildung einer Regierung werde "ein wenig Zeit" in Anspruch nehmen.
Tod der Queen führt Felipe VI. und Juan Carlos I. seit langem wieder zusammen
Der Tod von Elizabeth II. hat erstmals seit langer Zeit Spaniens König Felipe VI. und seinen im Exil lebenden Vater Juan Carlos I. wieder zusammengeführt. Die beiden und ihre Frauen Letizia und Sofía nahmen am Montag bei der Trauerfeier für die Queen in der Londoner Westminster Abbey in der selben Reihe Platz. Zuletzt waren Felipe VI. und sein Vater im Januar 2020 zusammen gesehen worden, damals bei der Beerdigung einer Schwester von Juan Carlos I.
Prozess um Giftmorde mit Thallium gegen 41-Jährigen vor Landgericht Köln begonnen
Weil er drei Frauen vergiftet und zwei von ihnen damit getötet haben soll, muss sich seit Montag ein 41-Jähriger vor dem Kölner Landgericht verantworten. Zum Prozessbeginn wurde die Anklage verlesen, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann darin zweifachen Mord, versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung und versuchten Schwangerschaftsabbruch vor.
Bundeswehr gibt vier weitere Panzerhaubitzen 2000 an Ukraine ab
Die Bundeswehr will der Ukraine vier weitere Artilleriegeschütze des Typs Panzerhaubitze 2000 zur Verfügung stellen. Es handle sich um gebrauchte und wieder instand gesetzte Hochleistungs-Geschütze des Heeres, die nun "trotz der angespannten eigenen Materiallage" an die Ukraine abgegeben werden sollten, erklärte das Bundesverteidigungsministerium am Montag in Berlin. Die Auslieferung solle "unverzüglich" in die Wege geleitet werden. Insgesamt erhöhe sich damit die Zahl der von Deutschland ausgelieferten Panzerhaubitzen dieses Typs auf 14.
Ventil-Leck bei Akw Isar 2 wirft Fragen hinsichtlich eines Reservebetriebs auf
Ein Ventil-Leck beim Atomkraftwerk Isar 2 wirft Fragen hinsichtlich eines möglichen Reservebetriebs auf. Eine Reparatur sei nach Auskunft des Betreibers nicht notwendig, wenn das Akw wie geplant zum Jahresende den Leistungsbetrieb beendet, teilte das Bundesumweltministerium am Montag mit. Um länger zu Verfügung zu stehen, müsse laut Preussen Elektra ein etwa einwöchiger Stillstand mit einer Reparatur erfolgen - dies allerdings schon im Oktober.
Bund und Länder einig: Nachfolgeregelung des Neun-Euro-Ticket soll Januar kommen
Eine Nachfolgeregelung des Neun-Euro-Tickets soll zum 1. Januar kommen. Darüber seien sich Bund und Länder einig, sagten Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und Bremens Verkehrsministerin Maike Schaefer (Grüne) am Montag nach der Sonderkonferenz der Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister von Bund und Ländern. Streit gibt es aber weiterhin über die Finanzierung. Eine Arbeitsgruppe soll bis Mitte Oktober eine Lösung finden.
Eberl-Deal perfekt: Wechsel zu RB ab Mitte Dezember
Max Eberl wird Mitte Dezember ins Fußball-Geschäft zurückkehren und wie erwartet als neuer Geschäftsführer Sport zu DFB-Pokalsieger RB Leipzig wechseln. Die Sachsen einigten sich mit Borussia Mönchengladbach nach zähen Verhandlungen auf einen Transfer des langjährigen Sportdirektors der Fohlen. Das bestätigte Leipzig am Montag.
Bewährungsstrafe für Lastwagenfahrer nach Trunkenheitsfahrt durch Fürth
Sieben Monate nach seiner Horrorfahrt durch Fürth im Vollrausch ist ein Lastwagenfahrer wieder auf freiem Fuß. Das Amtsgericht Fürth verurteilte den Mann am Montag zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und ordnete gleichzeitig die Aufhebung des seit Februar bestehenden Haftbefehls an, wie ein Gerichtssprecher auf Anfrage sagte.
Hongkonger Journalistengewerkschafter vor Ausreise nach Großbritannien angeklagt
Der Vorsitzende der Hongkonger Journalistengewerkschaft HKJA ist am Montag des Widerstands gegen die Staatsgewalt angeklagt worden. Vor der Polizeistation wies der Journalist Ronson Chan den Vorwurf von sich. Er habe keinen Widerstand gegen Polizisten geleistet, sagte Chan. Er muss am Donnerstag vor Gericht erscheinen. Ihm droht wegen des Vorwurfs eine Strafe von bis zu zwei Jahren Haft.
Großbritannien nimmt Abschied von der Queen
Mit einer bewegenden Trauerfeier, Schweigeminuten und einer feierlichen Prozession durch London hat Großbritannien Abschied von seiner Königin Elizabeth II. genommen. Staats- und Regierungschefs aus aller Welt sowie Vertreter von Königshäusern und die britische Königsfamilie füllten bei dem Staatsbegräbnis am Montag die Bänke der Londoner Westminster Abbey, in der die Queen einst geheiratet hatte und gekrönt worden war.
Sarg der Queen auf dem Weg zu ihrer letzten Ruhestätte auf Schloss Windsor
Nach der Trauerfeier und Prozession in London sind die sterblichen Überreste der Queen nun auf dem Weg zu ihrer letzten Ruhestätte Schloss Windsor. Nachdem die Trauerprozession mit dem Sarg am Montag den Triumphbogen Wellington Arch am Hyde Park erreicht hatte, wurde er in einen Leichenwagen getragen, dessen oberer Teil verglast ist.
Kiew wirft Russland Beschuss des zweitgrößten Akws der Ukraine vor
Die Ukraine hat Russland den Beschuss eines weiteren Atomkraftwerks im Süden des Landes vorgeworfen. Die russische Armee habe in der Nacht auf Montag das Gelände des Akw Piwdennoukrainsk rund 100 Kilometer nordwestlich der südukrainischen Stadt Mykolajiw beschossen, schrieb Kraftwerksbetreiber Energoatom am Montag im Online-Dienst Telegram. Pro-russische Separatisten warfen der ukrainischen Armee ihrerseits einen Angriff auf ein Stadtviertel der Stadt Donezk im Osten der Ukraine mit 13 Toten vor.
Syndesmose-OP: Leipzig bis zum Jahresende ohne Laimer
RB Leipzig muss bis zum Jahresende auf den österreichischen Mittelfeldspieler Konrad Laimer verzichten. Wie die Sachsen am Montag mitteilten, wurde der 25-Jährige am Montagmorgen erfolgreich an der linken Syndesmose operiert.
Anklage gegen mutmaßliches PKK-Mitglied in Führungsposition erhoben
Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen ein mutmaßliches prominentes Mitglied der als Terrorvereinigung eingestuften Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) erhoben. Der türkische Staatsbürger Özgür A. sei Gebietsverantwortlicher und Regionalverantwortlicher der PKK für verschiedene Regionen in Deutschland gewesen, teilte die Behörde am Montag in Karlsruhe mit. Außerdem habe er für die Vereinigung auch auf oberster Ebene in Deutschland als Sektorleiter gearbeitet.
RWE baut mit norwegischem Unternehmen LNG-Anschlussleitung in Lubmin
Der RWE-Konzern baut gemeinsam mit dem norwegischen Unternehmen Stena eine Anschlussleitung für ein Anlandeterminal für Flüssiggas (LNG) in Lubmin. Die neue Pipeline werde 30 bis 40 Kilometer parallel zu der nicht in Betrieb genommenen deutsch-russischen Gasleitung Nord Stream 2 verlaufen, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Montag in Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern. "Ab der zweiten Jahreshälfte nächsten Jahres" sollen Schiffe dann auf hoher See Gas in die bestehende Gasinfrastruktur einspeisen können.
Regierung weist Länder-Kritik an Kostenbeteiligung bei Entlastungspaket zurück
Die Länder-Kritik an der Finanzierung des dritten Entlastungspakets stößt in der Bundesregierung auf wenig Verständnis. Die geplante Entlastung von Arbeitnehmern und Steuerzahlern sei "von nahezu allen Ländern begrüßt worden", sagte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) am Montag in Berlin. Regierungssprecher Steffen Hebestreit sprach von einer "gesamtgesellschaftlichen Aufgabe" angesichts der massiv gestiegenen Kosten für die Bürgerinnen und Bürger. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) kritisierte dagegen eine "Nacht-und-Nebel-Aktion" an den Ländern vorbei.
Sarg der Queen in Prozession durch London zum Wellington Arch gefahren
In London ist der Sarg der verstorbenen Königin Elizabeth II. in einer feierlichen Prozession zum Triumphbogen Wellington Arch gebracht worden. 142 Marinesoldaten zogen den Sarg am Montagmittag nach der Trauerfeier in der Westminster Abbey auf einer Kanonenlafette zu dem Triumphbogen am Hyde Park.
Bundesbank: Anzeichen für eine Rezession mehren sich
Die Bundesbank warnt in ihrem aktuellen Monatsbericht vor einer Rezession in Deutschland. Die Anzeichen dafür "mehren sich", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Bericht. Auch im neuen Quartalsbericht des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) heißt es, die Industrie "dürfte in den nächsten Monaten eine schwere Rezession durchlaufen".