Letzte Nachrichten
Lilien bitten die Fans: "Verzichtet auf die Trikot-Schilder"
Fußball-Zweitligist Darmstadt 98 will nach seinen Spielen künftig keine Trikots mehr an Fans verschenken, die mit Schildern danach fragen. Diese Entscheidung teilten die Profis der Lilien in einem offenen Brief mit und richteten ihre Bitte dabei vor allem an die zahlreichen Kinder, die mit Plakaten ins Stadion kommen.
Außenbeleuchtung von Louvre und Schloss Versailles wird verkürzt
Vor dem Hintergrund der europäischen Energiekrise wird in Frankreich die nächtliche Außenbeleuchtung des Pariser Louvre-Museums und des Schlosses von Versailles eingeschränkt. "Symbole sind wichtig, um die Bevölkerung zu sensibilisieren", sagte Kulturministerin Rima Abdul-Malak am Samstag.
Scholz sichert Maßnahmen zum Erhalt der Arbeitsplätze in Schwedt zu
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat nach der Entscheidung zur Treuhandverwaltung der deutschen Rosneft-Tochterfirmen Maßnahmen zum Erhalt der Arbeitsplätze zugesichert. Für die Raffinerie Schwedt müsse "viel investiert werden", sagte Scholz am Samstag in seinem wöchentlichen Internet-Format "Kanzler kompakt". "Wir ertüchtigen die Pipeline aus Rostock, bauen den Hafen dort aus", sagte er. "Und wir sorgen dafür, dass die Arbeitsplätze gesichert sind, dass die Löhne gesichert werden, auch wenn es Schwierigkeiten gibt."
Pogba-Bruder wird Untersuchungsrichterin vorgeführt
Der ältere Bruder des französischen Fußball-Stars Paul Pogba und vier weitere Männer werden aufgrund von Erpressungsvorwürfen am Samstag wohl einer Untersuchungsrichterin vorgeführt. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Justizkreise. Mathias Pogba gab demnach zu, seinen Bruder Paul mit einem Video erpresst zu haben. Dabei soll es um eine Millionensumme gegangen sein.
Stark-Watzinger: Corona-Tests an Schulen nur bei Symptomen
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) hat sich gegen regelmäßige Corona-Tests an Schulen ausgesprochen. "Ich halte ein anlassloses Massentesten nicht für sinnvoll - gerade bei Omikron", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Samstag. "Wenn testen, dann gezielt und anlassbezogen - also nur dann, wenn ein Kind die entsprechenden Symptome zeigt."
Bahn-Beauftragter der Bundesregierung fordert Deutschlandticket im Nahverkehr
Vor der Sondersitzung der Verkehrsministerkonferenz am Montag hat der Bahn-Beauftragte der Bundesregierung die Länder aufgefordert, eine Nachfolgeregelung für das Neun-Euro-Ticket im Nahverkehr zu ermöglichen. "Obwohl nicht zuständig, macht der Bund den Ländern das Angebot, die Einführung eines Deutschlandtickets mit 1,5 Milliarden Euro jährlich zu kofinanzieren", sagte Michael Theurer (FDP) am Samstag dem "Handelsblatt". Die Länder sollten "dieses Angebot unvoreingenommen prüfen und konstruktive eigene Finanzierungsvorschläge machen".
Wiederansiedlung von Geparden in Indien hat Jahrzehnte nach Ausrottung begonnen
Indien hat mit der erneuten Ansiedlung der Jahrzehnte zuvor im Land ausgerotteten Geparden begonnen. Am Samstag war auf Bildern des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders Doordarshan zu sehen, wie der indische Premierminister Narendra Modi der Ankunft von acht aus Namibia stammenden Raubtieren im Kuno-Nationalpark rund 400 Kilometer südlich der indischen Hauptstadt Neu Delhi beiwohnte. Geparden sind die schnellsten Landtiere der Welt. Die versuchte Wiederansiedlung ist umstritten.
Biden trifft Angehörige der in Russland inhaftierten US-Bürger Griner und Whelan
US-Präsident Joe Biden hat am Freitag (Ortszeit) in Washington Angehörige der in Russland inhaftierten Basketball-Spielerin Brittney Griner und des früheren US-Soldaten Paul Whelan getroffen. "Jede Minute, die sie in Haft verbringen, ist eine Minute zuviel", erklärte das Weiße Haus nach den separaten Treffen Bidens mit Griners Ehefrau und Whelans Schwester. Die Gespräche mit Russland über eine Freilassung Griners liefen weiter, hatte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby, zuvor vor Journalisten gesagt.
DGB-Chefin Fahimi hält in aktueller Krise hohe Tarifabschlüsse für angemessen
Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, hält trotz der angespannten Lage in vielen Unternehmen deutliche Lohnsteigerungen für angemessen. "Viele Unternehmen haben dieses Jahr Rekorddividenden ausgeschüttet oder machen extrem hohe Zusatzgewinne", sagte Fahimi der "Welt am Sonntag". "Einfach zu sagen, es drohe schwierig zu werden, wenn die Arbeitnehmer nicht verzichten, das entspricht nicht unserem Verständnis von einem fairen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg."
Svensson hadert mit den Leistungen: "Identität nicht zu sehen"
Trainer Bo Svensson sieht den Saisonstart des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 sehr kritisch. "Über die sieben Spiele haben wir mit elf Punkten eine sehr ordentliche Bilanz. Aber inhaltlich sind wir nicht zufrieden", sagte der 43-Jährige: "Wir können es runterbrechen auf die Ergebnisse. Aber spielen wir so weiter, dann wissen wir, dass wir Probleme bekommen."
Darmstadt-Profis wollen keine Trikots mehr verschenken
Fußball-Zweitligist Darmstadt 98 wird nach seinen Spielen künftig keine Trikots mehr an die eigenen Fans verschenken. Diese Entscheidung teilten die Profis der Lilien in einem offenen Brief mit und richteten ihre Botschaft dabei vor allem an zahlreiche Kinder, die mit Plakaten ins Stadion kommen.
Ruder-WM: Titelverteidiger Zeidler wagt "keine Prognose"
Titelverteidiger Oliver Zeidler startet mit gedämpften Erwartungen in die Ruder-WM im tschechischen Racice.
Gwinn: Rekordkulisse "genau das, was wir uns erhofft haben"
Die Rekordpartie mit 23.200 Fans zum Auftakt der Bundesliga-Saison hat bei den deutschen Fußball-Nationalspielerinnen für Bestätigung nach dem EM-Hype im Sommer gesorgt. "Es ist genau das, was wir uns erhofft haben, dass die Euphorie nach der EM anhält", sagte Giulia Gwinn von Bayern München nach dem 0:0 gegen Eintracht Frankfurt. Das Spiel in der Frankfurter WM-Arena sei "etwas ganz Besonderes" gewesen.
Schröder motiviert: "Würden Geschichte schreiben"
Dennis Schröder schüttelte die Enttäuschung schnell ab. "Ich als Kapitän und die Jungs wollen eine Medaille holen. Wir würden Geschichte schreiben", sagte der Kapitän der deutschen Basketballer am Freitag nach der 91:96 (51:46)-Niederlage im EM-Halbfinale gegen Weltmeister Spanien: "Und das ist Motivation genug für alle."
US-Ministerium ficht Entscheidung von Richterin zu bei Trump gefundenen Akten an
Der Rechtsstreit um die Sichtung der beim früheren US-Präsidenten Donald Trump beschlagnahmten vertraulichen und geheimen Unterlagen geht in eine neue Runde. Das US-Justizministerium legte am Freitag Berufung gegen Teile der Entscheidung einer Bundesrichterin ein, durch welche die Überprüfung der Dokumente durch Bundesermittler gestoppt und an einen Sondergutachter übertragen wurde.
Charles III. und Geschwister halten Totenwache am Sarg der Queen
Vor der Trauerfeier für Elizabeth II. und ihrer Beisetzung werden an diesem Wochenende voraussichtlich noch einmal hunderttausende Menschen in London der Queen an ihrem Sarg die letzte Ehre erweisen. Bis Montagmorgen 07.30 Uhr bleibt die Westminster Saal mit dem aufgebahrten Sarg der Monarchin für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet. Die Behörden rechnen mit einem erneut enormen Andrang am Samstag und Sonntag.
Nach zwei Corona-Absagen Rückkehr von Münchner Oktoberfest
Nach zwei Absagen wegen der Corona-Pandemie startet am Samstag (12.00 Uhr) wieder das Münchner Oktoberfest. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wird das größte Volksfest der Welt mit dem traditionellen Fassanstich eröffnen, die erste Maß Bier bekommt ebenfalls traditionell der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Trotz der weiter anhaltenden Pandemie findet die 187. Wiesn ohne Auflagen statt, es gibt auch keine Maskenpflicht.
Enkel der Queen versammeln sich zur Totenwache in Westminster Hall
Im Rahmen der Trauerfeierlichkeiten für Elizabeth II. kommen ihre Enkel am Samstag am Sarg der Queen zu einer Totenwache zusammen. Wie aus dem Palast verlautete, versammeln sich dazu acht der Enkel der Monarchin, darunter Thronfolger Prinz William und sein Bruder Prinz Harry, in der Westminster Hall in London. Dort ist der Sarg der Queen seit Mittwoch aufgebahrt.
Europride-Parade in Belgrad findet trotz Verbots statt
In der serbischen Hauptstadt Belgrad findet am Samstag (17.30 Uhr) die diesjährige Europride-Parade statt. Die serbischen Behörden hatten die paneuropäische Großveranstaltung der LGBTQ-Bewegung aufgrund von Sicherheitsbedenken wegen angekündigter Gegenproteste verboten, die örtlichen Organisatoren Belgrade Pride wollen aber trotzdem auf die Straße gehen. Das Verbot durch die serbischen Behörden hatte international erheblichen Protest ausgelöst.
Bosnischer Serbenführer für Verlängerung von EU-Friedensmission
Der bosnische Serbenführer Milorad Dodik befürwortet die Fortsetzung der EU-geführten Stabilisierungsmission Eufor Althea in Bosnien-Herzegowina. Bei Kreml-Chef Wladimir Putin werde er sich dafür einsetzen, dass Russland bei der UNO die Verlängerung der europäischen Mission ermöglicht, sagte Dodik am Freitag bei einem Besuch in Belgrad. Durch die Verlängerung von Eufor Althea solle verhindert werden, dass die EU-Mission durch eine Nato-Mission abgelöst werde, argumentierte der Serbenchef.
Früherer Hausärzte-Chef hält Volksfeste trotz Corona für vertretbar
Der frühere Chef des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, hält die anstehenden Volksfeste in Deutschland trotz der Corona-Pandemie für vertretbar. "Die Corona-Lage ist aktuell gut beherrschbar", sagte Weigeldt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben). Zwar sei davon auszugehen, dass die Infektionszahlen im Herbst wieder steigen. Doch sei die Ausgangssituation dieses Jahr "viel besser" als in den vorherigen Pandemie-Jahren.
Schäuble bot Punkern auf Sylt Job-Vermittlung an
Der CDU-Politiker Wolfgang Schäuble hat bei seinem Treffen mit Punkern auf Sylt im August die Vermittlung von Jobs angeboten. "Ich habe ihnen gesagt, wenn sie Geldprobleme hätten, könnte ich Ihnen vielleicht einen Aushilfsjob vermitteln", berichtete der ehemalige Bundesminister und Bundestagspräsident in einem Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). Allerdings sei die Resonanz auf sein Angebot "gering" gewesen.
Rosneft nennt Treuhandverwaltung seiner deutschen Tochterfirmen illegal
Der russische Ölkonzern Rosneft hat die von der Bundesregierung beschlossene Treuhandverwaltung seiner deutschen Tochterfirmen als illegal kritisiert. Das Unternehmen teilte am Freitagabend mit, es prüfe alle Optionen, um seine Aktionäre zu schützen, darunter auch gerichtliche Schritte. Das Vorgehen der Bundesregierung verstoße gegen alle "grundlegenden Prinzipien einer Marktwirtschaft".
Offiziell: Schröder kehrt zu den Lakers zurück
Spektakuläres Comeback: Dennis Schröder kehrt zu den Los Angeles Lakers zurück. Das verkündete der Kapitän der deutschen Basketball-Nationalmannschaft am Freitagabend etwa eine Stunde nach dem verlorenen EM-Halbfinale. "Das letzte Jahr hat sich nicht richtig angefühlt. Ich komme zurück, um alles richtig zu machen", schrieb er bei Instagram. Laut ESPN und The Athletic unterschreibt Schröder einen Einjahresvertrag und soll 2,6 Millionen Dollar verdienen.
Junge Iranerin nach Festnahme durch Sittenpolizei gestorben
Im Iran ist eine junge Frau nach ihrer Festnahme durch die Sittenpolizei gestorben. Die 22-jährige Mahsa Amini hatte laut Polizeiangaben nach ihrer Festnahme einen Herzanfall erlitten und war ins Koma gefallen. Am Freitag sei sie im Krankenhaus gestorben, berichtete das Staatsfernsehen. Die Polizei bestätigte den Tod der Frau. Die US-Regierung wies den iranischen Behörden die Verantwortung für den Todesfall zu und nannte ihn "unverzeihlich".
Ein Drittel der Weltbevölkerung hat immer noch keinen Zugang zum Internet
Ein Drittel der Weltbevölkerung hat immer noch keinen Zugang zum Internet. Wie die Internationale Fernmeldeunion (ITU) am Freitag in Genf mitteilte, nutzen mittlerweile 5,3 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt das Internet. 2,7 Milliarden Menschen waren demnach in diesem Jahr aber noch offline - 2021 waren es sogar noch drei Milliarden Menschen und 2019, also kurz vor der Corona-Pandemie, 3,6 Milliarden Menschen.
Migranten ziehen von Ferieninsel Martha's Vineyard auf Militärstützpunkt um
Der US-Bundesstaat Massachusetts hat rund 50 Migranten, die von einem republikanischen Gouverneur auf die noble Ferieninsel Martha's Vineyard geschickt wurden, auf einem Militärstützpunkt untergebracht. Wie Gouverneur Charlie Baker am Freitag mitteilte, kann die Insel trotz großer Hilfsbereitschaft der Bevölkerung keine geeigneten Unterkünfte für die Migranten bereitstellen. Seine Regierung bot den Migranten daher an, sie auf die nahegelegene Joint Base Cape Cod zu bringen. Wie US-Medien berichteten, haben die Migranten die Insel bereits verlassen.
Hertha verspielt Sieg bei Schwarz-Rückkehr nach Mainz
Sandro Schwarz hat auch bei der Rückkehr in seine Heimat den Aufwärtstrend mit Hertha BSC fortgesetzt - einen Sieg aber nur um Sekunden verpasst. Die Berliner kamen zum Auftakt des 7. Spieltags beim FSV Mainz 05 zu einem 1:1 (1:0) und verschafften sich damit etwas Luft zur Abstiegszone. Anthony Caci (90.+3) traf spät in der Nachspielzeit zum Mainzer Ausgleich.
Goldtraum geplatzt: Schröder und Co. scheitern an Spanien
Der Goldtraum ist geplatzt, doch jetzt geht es um Bronze! Die deutschen Basketballer sind auf ihrer unverhofften Titel-Mission bei der Heim-EM auf der Zielgeraden gescheitert - und müssen alle Hoffnungen auf den ersten Triumph seit 29 Jahren begraben. Im Halbfinale von Berlin verlor das Team um den starken Kapitän Dennis Schröder gegen Weltmeister Spanien mit 91:96 (51:46).
Davis-Cup-Team erreicht Finalturnier
Die deutschen Tennisprofis haben in Hamburg vorzeitig das Finalturnier des Davis Cup im November in Malaga erreicht. Die Gastgeber gewannen am Freitag gegen Belgien auch ihr zweites Zwischenrundenspiel mit 2:1. Für den entscheidenden zweiten Punkt sorgten im Doppel Kevin Krawietz aus Coburg und der Frankfurter Tim Pütz mit 4:6, 6:2, 7:6 (7:5) gegen Sander Gille und Joran Vliegen.
König Charles III. und seine Geschwister halten Totenwache am Sarg der Queen
Der neue britische König Charles III. und seine drei Geschwister sind am Freitagabend am Sarg der Queen zu einer Totenwache für ihre verstorbene Mutter Elizabeth II. zusammengekommen. Charles, Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward standen zwölf Minuten lang schweigend und mit gesenkten Köpfen an dem aufgebahrten Sarg in Westminster Hall, während weiter Trauernde am Sarg entlang durch die mittelalterliche Halle zogen.
Kiew meldet Funde hunderter Gräber mit Folteropfern in rückeroberten Gebieten
In der von ukrainischen Truppen zurückeroberten Region Charkiw im Osten des Landes sind nach ukrainischen Angaben hunderte Gräber und mehrere "Folterräume" entdeckt worden. Insgesamt seien nahe Isjum 443 Gräber gefunden worden, darunter eines mit 17 Soldaten, erklärten die ukrainischen Behörden am Freitag. Dem Charkiwer Gouverneur Oleg Synegubow zufolge weisen "99 Prozent" der Leichen Zeichen von Folter und Hinrichtungen auf.