Letzte Nachrichten
Israelische Armee tötet bei Einsatz in Dschenin einen Palästinenser
Nach einem tödlichen Anschlag in Tel Aviv hat die israelische Armee bei einem Einsatz im palästinensischen Flüchtlingslager Dschenin einen jungen Mann getötet. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden, teilte die palästinensische Gesundheitsbehörde am Samstag mit. Dschenin gilt als Hochburg bewaffneter palästinensischer Gruppen im Norden des von Israel besetzten Westjordanlandes.
Regierung will vor Hintergrund von Ukraine-Krieg Zivilschutz stärken
Angesichts der wieder gestiegenen militärischen Bedrohung in Europa will die Bundesregierung den Zivilschutz in Deutschland stärken und den Abbau bestehender Schutzeinrichtungen umgehend stoppen. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sprach in der "Welt am Sonntag" von einer "Zeitenwende" aufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, die erfordere, "dass wir den Schutz auch vor militärischen Bedrohungen erheblich stärken müssen".
Dürr fordert mehr Waffenlieferungen für Ukraine
Zur militärischen Stärkung der Ukraine gegen die russischen Angriffe hat FDP-Fraktionschef Christian Dürr mehr Waffenlieferungen auch aus Deutschland gefordert. Er könne sich vorstellen, noch mehr Waffen und Kriegsgerät an die Ukraine zu liefern als bisher vereinbart, sagte Dürr dem Bayerischen Rundfunk. Auch der Grünen-Europapolitiker Reinhard Bütikofer forderte zusätzliche Waffenlieferungen.
Kinder- und Jugendärzte rechnen für Herbst mit neuen Corona-Einschränkungen
Nach dem Scheitern der Impfpflicht im Bundestag rechnet der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte für den Herbst auch an Schulen mit neuen Pandemie-bedingten Einschränkungen. "Es ist zu erwarten, dass spätestens im Herbst eine nächste Corona-Welle einsetzt und erneut zu zahlreichen Erkrankungen führt", sagte Verbandssprecher Jakob Maske dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Leidtragende dürften dann wieder Kinder und Jugendliche sein.
Pakistans Parlament unterbricht Sitzung zum geplanten Misstrauensvotum gegen Khan
Das pakistanische Parlament hat seine Sitzung, in der ein Misstrauensvotum gegen Premierminister Imran Khan abgehalten werden sollte, unterbrochen. Der Parlamentspräsident beendete die Sitzung nach nur 30 Minuten ohne Angabe von Gründen und forderte die Abgeordneten auf, am Nachmittag zurückzukehren. Zuvor hatte es eine hitzige Debatte zwischen Vertrauten Khans und der Opposition gegeben.
Formel 1: Leclerc holt Pole Position in Australien
Ferrari-Pilot Charles Leclerc startet bei der Rückkehr der Formel 1 nach Melbourne von der Pole Position. Der WM-Spitzenreiter aus Monaco gewann am Samstag das Qualifying zum Großen Preis von Australien in 1:17,868 Minuten. Am Sonntag (07.00 Uhr MESZ/Sky) wird er vor Weltmeister Max Verstappen und dessen Red-Bull-Teamkollegen Sergio Perez in den dritten Saisonlauf starten. Für Leclerc ist es die elfte Pole seiner Karriere und die zweite der Saison.
USA genehmigen "freiwillige Ausreise" von nicht notwendigem Personal aus Shanghai-Konsulat
Die USA haben wegen der Corona-Krise die "freiwillige Ausreise" von nicht notwendigem Personal aus ihrem Konsulat in Shanghai genehmigt. Die Familien aller US-Mitarbeiter dürften ausreisen, teilte das Außenministerium am Freitag mit. Die Behörde warnte US-Bürger außerdem vor Reisen nach Shanghai wegen der strengen Corona-Beschränkungen, "einschließlich des Risikos, dass Eltern und Kinder getrennt werden".
Masters: Woods nach Langer-Aus abgerutscht - Scheffler vorn
US-Golfsuperstar Tiger Woods hat bei seinem Comeback beim 86. US Masters in Augusta nach seiner umjubelten Auftaktrunde einen Dämpfer hinnehmen müssen. Der fünfmalige Turniersieger, der vor rund 14 Monaten nach einem schweren Autounfall vor dem vorzeitigen Ende seiner Karriere gestanden hatte, rutschte nach dem zweiten Durchgang durch eine 74 auf dem Par-72-Kurs vom zehnten Rang auf den 19. Platz ab.
Formel 1: Vettel mit Unfall im dritten Training
Das Comeback im Formel-1-Cockpit läuft für Sebastian Vettel weiterhin desolat. Im Abschlusstraining zum Großen Preis von Australien verlor der viermalige Weltmeister die Kontrolle über seinen Aston Martin und schlug in der Schikane auf der Gegengeraden in die Streckenbegrenzung ein. Die Session war für ihn vorzeitig beendet. Später landete auch sein Teamkollege Lance Stroll im Kiesbett.
Haalands Torflaute geht weiter: "Sein Fuß hemmt ihn"
Seit fünf Spielen und 385 Minuten wartet Ausnahmestürmer Erling Haaland auf einen Treffer für Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund. Im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart (2:0) winkte der Norweger immer wieder frustriert ab, lieferte immerhin einen Assist. Hemmt Haaland seine ungewisse Zukunft beim BVB? "Seine Zukunft hat da nichts mit zu tun, was ihn hemmt, ist sein Fuß", sagte Trainer Marco Rose nach der Partie.
Leno dementiert Gerüchte um Leverkusen-Rückkehr
Nationaltorwart Bernd Leno hat die Gerüchte um eine Rückkehr zum Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen dementiert. "Ich habe das auch gelesen, weiß aber nichts davon", sagte der Deutsche in einem Interview mit Spox und Goal: "Da hieß es auch, ich würde unbedingt in mein Heimatland zurück wollen, aber das stimmt so nicht."
Turnaround geschafft: Capello lobt Genua-Coach Blessin
Der deutsche Fußballtrainer Alexander Blessin ist nach seinem erfolgreichen Einstieg beim italienischen Erstligisten FC Genua von Fabio Capello geadelt worden. Die Trainerlegende führte Blessins Taktik als Lehrbeispiel dafür an, wie der italienische Fußball aus seiner Krise kommen könne - und sorgte damit bei Blessin für Staunen. "Ehrlich gesagt, hätte ich nie gedacht, dass er meinen Namen kennt", sagte der 48-jährige Deutsche.
WNBA-Draft: Sabally will "zurück in eine große Stadt"
Vor dem WNBA-Draft in New York hat die deutsche Basketballerin Nyara Sabally einen speziellen Wunsch. "Ich bin ein Berliner Kind. Ich muss wieder zurück in eine große Stadt", sagte die 22-Jährige mit Blick auf die Talenteverteilung der US-Profiliga am Montag (Ortszeit).
Lambrecht: Kaum noch Waffenlieferungen aus Bundeswehr-Bestand an Ukraine möglich
Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) sieht kaum noch Möglichkeiten, die Ukraine direkt aus Bundeswehr-Beständen mit Waffen und Material zu versorgen. Um die Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr aufrecht zu erhalten, müssten künftige Lieferungen zunehmend direkt über die Rüstungsindustrie erfolgen, sagte Lambrecht der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. "Hierzu stimmen wir uns fortwährend mit der Ukraine ab", erklärte die Ministerium. "Bei Lieferungen aus den Beständen der Bundeswehr, das muss ich ehrlich sagen, sind wir aber inzwischen an eine Grenze gekommen."
Selenskyj fordert "starke weltweite Antwort" auf Angriff in Kramatorsk
Nach dem tödlichen Angriff auf Flüchtlinge im Bahnhof von Kramatorsk hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine "starke weltweite Antwort" gefordert. Selenskyj sagte am Freitagabend in einer Videobotschaft, für dieses neuerliche "Kriegsverbrechen Russlands" würden alle Beteiligten zur Rechenschaft gezogen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen machte sich unterdessen ein Bild von den Gräueltaten im Kiewer Vorort Butscha und prophezeite der Ukraine eine "europäische Zukunft".
Bericht: Viele Hotels und Gaststätten behalten Maskenpflicht bei
Fast jeder zweite Hotel- und Gaststättenbetrieb hält auch nach dem Ende der staatlichen Vorgabe an der Maskenpflicht für seine Mitarbeiter fest. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) hervor, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Samstag berichtete. Bei der Maskenpflicht für Gäste bleibt demnach jeder sechste Betrieb, jeder zehnte wendet die 3G-Regel weiterhin an.
Pakistans Premierminister Khan muss sich Misstrauensvotum stellen
Pakistans Premierminister Imran Khan muss sich am Samstag einem Misstrauensvotum im Parlament stellen. Bei der Abstimmung in der Nationalversammlung wird er mit großer Wahrscheinlichkeit von der Opposition gestürzt. Khan hat im Parlament keine Mehrheit mehr, seit ein Koalitionspartner seine Regierungskoalition verließ und auch mehrere Abgeordnete seiner Partei ihm den Rücken kehrten.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf gut 1140
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gesunken. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen mitteilte, liegt der Wert nun bei 1141,8. Am Vortag hatte er 1181,2 betragen, vor einer Woche lag er noch bei 1531,5. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.
Ärzteverband: 60 Prozent der Kliniken müssen wegen Corona Patienten verlegen
Ein Großteil der deutschen Krankenhäuser ist nach Angaben des Verbandes leitender Krankenhausärzte wegen coronabedingter Personalausfälle und vieler Corona-Patienten überlastet. "In 60 Prozent der Häuser müssen planbare Eingriffe verschoben werden", sagte Verbandspräsident Michael Weber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. In sechs von zehn Kliniken würden Personaluntergrenzen beim Pflegepersonal unterschritten und in drei von zehn Kliniken müssten Patienten in andere Kliniken verlegt werden. Betroffen seien auch große Kliniken.
Zwei Freisprüche im Prozess um geplante Entführung von Michigans Gouverneurin
In einem Prozess wegen der geplanten Entführung von Michigans Gouverneurin Gretchen Whitmer hat ein Geschworenen-Gericht zwei Angeklagte freigesprochen. Die beiden Männer seien von den Geschworenen für nicht schuldig befunden worden, gab der US-Bundesrichter Robert Jonker am Freitag nach fünftägigen Beratungen in Grand Rapids bekannt. Bei zwei weiteren Angeklagten konnten sich die Geschworenen nicht auf ein einstimmiges Urteil einigen.
Pakistans Premierminister will Urteil zu Misstrauensvotum akzeptieren
Pakistans Premierminister Imran Khan will ein Urteil des Obersten Gerichtshofs akzeptieren und sich einem Misstrauensvotum im Parlament stellen. Die Entscheidung der Richter habe ihn "enttäuscht, aber ich möchte klarstellen, dass ich den Obersten Gerichtshof und die pakistanische Justiz respektiere", sagte Khan am Freitag in einer Fernsehansprache. Bei der Abstimmung am Samstag wird Khan mit großer Wahrscheinlichkeit von der Opposition gestürzt.
Masters: Langer scheitert am Cut - auch Woods schwächelt
Das deutsche Golf-Idol Bernhard Langer hat beim 86. US Masters eine schwache zweite Runde gespielt und damit den Cut verpasst. Der zweimalige Masters-Sieger benötigte am Freitag im Augusta National Golf Club Park für die 18 Löcher 76 Schläge und beendete seine zweite Runde vier Schläge über Par.
Super-Joker Brandt: Dortmund mit Arbeitssieg in Stuttgart
Reaktion gezeigt, minimale Titelchance gewahrt: Borussia Dortmund ist zum Auftakt des 29. Bundesliga-Spieltags mit Mühe und dank Doppelpacker Julian Brandt in die Erfolgsspur zurückkehrt. Der BVB siegte sechs Tage nach dem 1:4-Debakel gegen RB Leipzig mit 2:0 (1:0) beim VfB Stuttgart und verkürzte den Abstand auf Tabellenführer Bayern München vorerst auf sechs Zähler. Für den VfB war es hingegen ein empfindlicher Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg.
EU setzt neues Sanktionspaket gegen Russland in Kraft
Die EU hat ihr fünftes großes Sanktionspaket gegen Russland in Kraft gesetzt. Das am Freitagabend im EU-Amtsblatt veröffentlichte Paket enthält unter anderem Strafmaßnahmen gegen mehr als 200 weitere russische Einzelpersonen, darunter die beiden erwachsenen Töchter von Kreml-Chef Wladimir Putin, und 18 weitere russische Unternehmen. Das ebenfalls in dem Sanktionspaket enthaltene Kohle-Embargo gegen Russland wird nach 120 Tagen wirksam.
Von der Leyen bescheinigt Ukraine bei Kiew-Besuch "europäische Zukunft"
EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat der Ukraine bei einem Besuch in Kiew eine "europäische Zukunft" prophezeit. "Euer Kampf ist auch unser Kampf", sagte von der Leyen am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj. Russland dagegen drohe wegen seines Angriffskrieges auf das Nachbarland der wirtschaftliche und technologische "Ruin".
Will Smith nach Ohrfeigen-Eklat für zehn Jahre von Oscar-Galas ausgeschlossen
Hollywood-Star Will Smith wird nach dem Ohrfeigen-Eklat bei der diesjährigen Oscar-Gala für zehn Jahre von allen Oscar-Zeremonien ausgeschlossen. Der Schauspieler wird in der Zeit auch keine andere Veranstaltung der Academy of Motion Picture Arts and Sciences besuchen dürfen, wie die Akademie-Führung am Freitag in Los Angeles mitteilte.
US-Richterin Jackson: "In einer Generation von Rassentrennung zum Supreme Court"
Die künftige US-Verfassungsrichterin Ketanji Brown Jackson - die erste schwarze Frau in diesem Amt - hat ihre Berufung an den Supreme Court als Zeichen des gesellschaftlichen Fortschritts gewürdigt. "In meiner Familie hat es nur eine Generation von der Rassentrennung zum Supreme Court der Vereinigten Staaten gebraucht", sagte Jackson am Freitag bei einer Zeremonie vor dem Weißen Haus an der Seite von Präsident Joe Biden. Ihr Einzug in den Obersten US-Gerichtshof sei für sie "die Ehre meines Lebens".
Bennett erteilt Sicherheitsbehörden nach Anschlag umfassende Vollmachten
Nach dem tödlichen Anschlag in Tel Aviv hat Israels Ministerpräsident Naftali Bennett den Sicherheitsbehörden des Landes weitgehende Vollmachten erteilt. "Wir gewähren der Armee, (dem Inlandsgeheimdienst) Schin Bet und allen Sicherheitskräften volle Handlungsfähigkeit, um den Terror zu besiegen", sagte Bennett am Freitag. Am Vorabend hatte ein palästinensischer Angreifer in einem belebten Viertel von Tel Aviv das Feuer eröffnet. Die Zahl der Todesopfer durch den Anschlag erhöhte sich am Freitag auf drei, der mutmaßliche Angreifer wurde nach stundenlanger Fahndung erschossen.
Russland schließt Büros von Amnesty und deutschen Stiftungen
Russland schließt die Büros mehrerer namhafter internationaler Organisationen, darunter deutsche Parteistiftungen sowie die Menschenrechtsorganisationen Amnesty International und Human Rights Watch. Sie seien "aus dem offiziellen Register ausländischer Nichtregierungsorganisationen" in Russland aufgrund von "Verstößen gegen das russische Recht" ausgeschlossen worden, teilte das Justizministerium am Freitagabend in Moskau mit. Dies entspreche de facto der Schließung, erklärte Amnesty.
Fortuna beendet Rostocker Lauf - Ingolstadt vor Abstieg
Fortuna Düsseldorf hat in der 2. Fußball-Bundesliga die Erfolgsserie von Hansa Rostock gebrochen und sich weiter von den Abstiegsplätzen abgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune fügte Hansa beim 3:0 (1:0) die erste Niederlage nach zuletzt vier Siegen zu. Mit nun 36 Punkten ist Düsseldorf Zwölfter, Rostock (37) belegt den elften Platz.
Internationales Entsetzen über Angriff mit 50 Toten auf Bahnhof in Kramatorsk
Der Bahnhof in Kramatorsk war voller Flüchtlinge, als er am Freitag von einer Rakete getroffen wurde. Mindestens 50 Menschen wurden nach ukrainischen Angaben bei dem Angriff getötet, unter ihnen fünf Kinder. Die Attacke in der ostukrainischen Stadt löste weltweit Entsetzen aus, US-Präsident Joe Biden sprach von einer "schrecklichen Gräueltat", der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland "grenzenlose Bösartigkeit" vor. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen machte sich derweil ein Bild von den Gräueltaten im Kiewer Vorort Butscha.
Masters: Langer nach schwacher Runde weit zurück
Das deutsche Golf-Idol Bernhard Langer hat beim 86. US Masters eine schwache zweite Runde gespielt und damit den Cut praktisch verpasst. Der zweimalige Masters-Sieger benötigte am Freitag im Augusta National Golf Club Park für die 18 Löcher 76 Schläge und beendete seine zweite Runde vier Schläge über Par.